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Wenn die Corona-Zahlen auch nur minimal steigenBerliner dürfen die Stadt nicht mehr verlassen

Wenn die Corona-Zahlen auch nur minimal steigenBerliner dürfen die Stadt nicht mehr verlassen

Vom Stadtrand aus noch 15 Kilometer, dann ist bei steigenden Zahlen ab Samstag Schluss für die Berliner

Foto: dpa

Die Hauptstadt führt die 15-Kilometer-Regel ein, ab Samstag gilt sie: Sollten bis dahin die Infektionszahlen auch nur minimal steigen, dürfen sich die Berlinerinnen und Berliner nicht mehr weiter als 15 Kilometer von der Stadtgrenze entfernen!

Denn die Regel tritt ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 in Kraft, und derzeit liegt der Wert in Berlin haarscharf drunter – bei genau 199,9 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Am stärksten von Corona betroffen ist aktuell Spandau (Inzidenz von 274,9), danach kommen Treptow-Köpenick (232,4) und Pankow (228,2). Am wenigsten neue Fälle bezogen auf die Einwohnerzahl gibt es derzeit in Friedrichshain-Kreuzberg (143,6).

Die Beschränkung solle ein Beitrag sein, Treffen, Reisebewegungen und Kontakte und damit am Ende Ansteckungen mit dem Coronavirus zu reduzieren, sagte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am Dienstag.

Außerhalb des 15-Kilometer-Radius sind dann unter anderem verboten: Besuche bei Eltern, Großeltern oder Kindern, sportliche Aktivitäten, Kirchenbesuche und (im Unterschied etwa zu der Regelung in Brandenburg) auch Einkaufsfahrten.

Aber es gibt auch Ausnahmen: Erlaubt bleiben neben beruflichen Touren etwa Arzt- oder Zahnarztbesuche, Aufenthalte im Krankenhaus, Gerichts- und Behördentermine oder die Pflege von Angehörigen. Auch Datschenbesitzer dürfen unabhängig von dem Radius zu ihrem Eigentum, soweit die Regeln anderer Bundesländer dies zulassen.

Eine Quelle: www.bild.de

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