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Wandern erlebt in Berlin und Brandenburg einen Corona-Boom

Wandern erlebt in Berlin und Brandenburg einen Corona-Boom

Corona-Trend Wandern wird geselliger: die beiden Männer wandern durch einen Wald in Grünau
Foto: Paul Zinken/dpa

In der Coronazeit hat das Wandern in Berlin und Brandenburg einen neuen Boom erlebt, der auch viele junge Leute mitreißt.

„Wandern ist das neue Clubbing“, sagt Christian Tänzler, Sprecher von Visit Berlin. Soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook und Co. sind voll von Wanderfotos und Routentipps.

Und zunehmend werden diese Medien auch wieder das, was sie einst für viele Wanderbegeisterte waren:

Ein Ort für Verabredungen. „Unsere Facebook-Gruppe „Wandern in Berlin und Umgebung“ drohte in der Pandemie schon zu einer reinen Fotogruppe zu werden“, sagt etwa Administrator Christian Gollwitzer.

Wandern erlebt in Berlin und Brandenburg einen Corona-Boom

Christian Gollwitzer (l) steht mit einem Wanderfreund auf einer Wiese in Grünau (Foto: Paul Zinken/dpa)

Es war paradox: Gollwitzer bekam seit Beginn der Pandemie zwar mehr Beitrittsanfragen denn je. Doch da Treffen in Gruppen lange nicht möglich waren, wanderten viele Mitglieder allein und posteten lediglich schöne Fotos und Routenvorschläge.

Auch Wanderer, die in Vereinen organisiert sind, starten jetzt wieder langsam gemeinsam. „Es sind wieder einige Freiheiten entstanden, die zumindest das Wandern in Kleingruppen erlauben“, sagt der Sprecher des Berliner Wanderverbands, Bernd Faehling.

Vor der Pandemie seien Touren mit einigen Hundert Teilnehmern keine Seltenheit gewesen.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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