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Die besten Gerichte und Leckereien zu Ostern

Die besten Gerichte und Leckereien zu Ostern

Ostern heißt auch, sich ein gutes Essen gönnen: klassisch sollten Eier, Lamm, viel frisches Grün oder Süßes dabei sein
Foto: picture alliance / PantherMedia

Zu Ostern dreht sich kulinarisch alles um Ei und Lamm. Egal wieviele Esser diesmal am Tisch sitzen: Es wird ausgiebig getafelt. Warum das so ist? Traditionell endet in der Osternacht die vorhergehende Fastenzeit im christlichen Glauben. Endlich darf wieder gefuttert werden.

Und warum gerade Lamm und Ei?

Christen sehen im Osterlamm ein Sinnbild für Reinheit und Unschuld. Es erinnert an den Tod Jesu Christi, der als Lamm Gottes ohne Schuld für die Menschen am Kreuz gestorben ist. Darum ist Lammbraten aus dem Ofen, vom Drehspieß oder Grill in vielen Ländern das klassische Osteressen.

Eier waren in früheren Zeiten während der Fastenzeit meistens verboten. Für längere Haltbarkeit wurden sie gekocht und anschließend gefärbt. So konnte man sie bei der Aufbewahrung zeitlich besser zuordnen. Außerdem symbolisieren Eier natürlich den Beginn neuen Lebens und die Fruchtbarkeit. Zu Ostern verspeisen wir Eier in allen Variationen und schmücken damit unser Haus.

So ein österlicher Speisezettel hat aber noch viel mehr zu bieten. Die ersten frischen Kräuter und Gemüse holen Frühling pur auf den Teller. Köstliche Desserts und zartes Gebäck runden jedes Menü ab.

Hier kommen einige Vorschläge für ein Osteressen 2021!

Klassisch: Köstliches Kräutersüppchen

Für 4 Esser brauchst man:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
250 g mehlig kochende Kartoffeln
200 g gemischte Kräuter z. B. Petersilie, Kerbel, Pimpinelle oder junger Spinat
2 EL Butter
50 ml trockener Weißwein
600 ml Gemüsebrühe
100 ml Crème fraîche
50 ml Schlagsahne mind. 30% Fettgehalt
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Petersilie als Deko

So wird die Suppe gekocht

 Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Kartoffeln schälen und würfeln. Die Kräuter waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken.
 Die Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel mit Knoblauch darin glasig andünsten. Die Kartoffeln zugeben, mit Weißwein und Brühe ablöschen und 20-25 Minuten kochen lassen.
 Anschließend die fein gehackten Kräuter zugeben, kurz mitköcheln lassen und dann alles fein pürieren.
Creme fraîche und Sahne unterrühren, mit Salz abschmecken und in Schälchen füllen. Mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle und mit Petersilienblättchen garniert servieren.

Hauptspeise: Lamm

Für Dein Lamm gibt es unzählige Zubereitungsmöglichkeiten. Ob gegrillte Koteletts oder Lachse, gebraten, gekocht, geschmort… Hauptsache zart sollte es sein.

Tipp 1: Wenn es geht Lammfleisch vom Milchlamm kaufen. Dieses Lamm wurde nur mit Milch ernährt und ist höchstens sechs Monate alt.

Tipp 2: Leg das Fleisch über Nacht in Buttermilch ein, das macht es noch milder und zarter.

Aromatisch mit etwas Vorlauf: Marinierte Lammfinger

Hierfür wird das Fleisch auf Rosmarinzweige gespießt.

Für vier Esser braucht man:

12 Lammfinger
12 kräftige Zweige Rosmarin
100 ml Olivenöl
100 ml Portwein
1 El Biozitronenabrieb
1 Tl Currypulver
1 TL Zimtpulver
1 TL Muskatnuss, frisch gerieben
1 TL Räuchersalz

So geht es weiter:

 Fleisch kalt abspülen, trocken tupfen und mit der dickeren Seite voran auf die Rosmarinzweige spießen.

 Alle Zutaten für die Marinade gut vermischen und die Lammspieße damit übergießen. Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank marinieren. Mindestens 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen!

Auf dem heißen Rost bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten grillen. Zwischenzeitlich ruhig noch mal durch die Marinade ziehen und erneut nachgrillen.

Dazu passen kleine Röstkartoffeln aus dem Ofen und ein Salat aus frischem Spinat, Granatapfel und gerösteten Mandeln.

Dessert aus Russland: Pascha im Blumentopf

Die Zutaten:

500 g Magerquark, abgetropft
150 g Butter
5 Eigelb
150 g Zucker
100 g Rosinen
100 g geschälte, geriebene Mandeln
150 g Orangeat und Zitronat
Vanille
Muskat
Zimt
Rum

Außerdem: pro Person ein sauberer kleinerer Blumentopf (oder ein Größerer für alles), weiße Stofftücher bzw. Küchenflies.

So wird es gemacht:

Am Abend vorher:

Rosinen in Rum einlegen, Quark in einem feinen Sieb, mit Küchenflies ausgeschlagen im Kühlschrank abtropfen lassen.

Am nächsten Tag:

Butter im Topf zerlassen, abgetropften Quark hinzugeben und gut durchrühren.
Eigelb hinzugeben und unter ständigem Rühren die Masse für etwa 10 Minuten auf ca. 70 Grad erhitzen.
Vom Herd nehmen und Zucker, geriebene Mandeln, sowie die meisten Rosinen, Orangeat und Zitronat einrühren (einige Rosinen und etwas Orangeat und Zitronat zum Dekorieren zurückbehalten).
Vanille, Muskat, und Zimt einrühren.
Rum hinzugeben.

Mit den Tüchern die Blumentöpfe ausschlagen und die Masse in diese Formen einfüllen. Die Oberfläche beschweren und die Töpfe auf einem Teller in den Kühlschrank stellen.

Achtung! 3-4 Tage stehen lassen. In dieser Zeit läuft die restliche Flüssigkeit aus dem Quark ab und die Pascha wird fest.

Vor dem Servieren

► Die Pascha stürzen und mit Rosinen, Orangeat, Zitronat, kandierten Früchten dekorieren. Schön ist auch eine Deko mit bunten Zucker- Ostereiern.

Fazit

Für das leckere Ostermenü braucht man vor allem beste und frische Zutaten. Spätestens jetzt löst leichte Frühlingsküche winterliche Speisen ab. Die Zubereitung ist mit unseren Rezepten kein Hexenwerk. Wenn man dann noch darauf achtet, wie lange die einzelnen Speisen brauchen, bis sie auf den Tisch kommen, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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