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Berliner CDU-Politiker: „Schwarzfahrer bleiben für mich Schwarzfahrer“

Berliner CDU-Politiker: „Schwarzfahrer bleiben für mich Schwarzfahrer“

Maik Penn (40) sitzt für die CDU im Abgeordnetenhaus, ist Chef des Kreisverbandes Treptow-Köpenick
Foto: Olaf Selchow

Kampf gegen politische (Über-)Korrektheit oder nur eine Provokation? Mit einem Facebook-Post hat der CDU-Abgeordnete Maik Penn (40) am Mittwoch eine hitzige Diskussion ausgelöst.

Er verwahre sich dagegen, „dafür als Rassist bezeichnet zu werden“. Ein Screenshot des Posts verbreitete Podcaster Tilo Jung (35) auf Twitter. Dort wurde Penn Rassismus vorgeworfen, er als „konservativer Kleingeist“ betitelt.

Der Abgeordnete zur B.Z.: „Auslöser für das Posting war für mich die aktuelle Diskussion, wonach man nicht mehr ‚Schwarzfahrer‘ sagen dürfen soll. Auf die Idee, dass damit schwarze Menschen beleidigt werden sollen, ist bisher niemand gekommen. Es sind schlicht Nutzer des ÖPNV ohne gültiges Ticket, was wahrlich nichts mit der Hautfarbe zu tun hat.“

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Er betont: „Ich möchte den Menschen nichts verbieten, aber eben auch nichts vorschreiben. Diese Ansätze von Sprachpolizei sind zunehmend nur schwer erträglich.“

Ein Funktionär des CDU-Landesverbandes zur B.Z.: „Herr Penn ist mit Sicherheit kein Rassist, sondern ein engagierter Sozialpolitiker. Sein Post war unglücklich.“

Lesen Sie dazu auch: Berlin und München streichen das Wort „Schwarzfahren“

Die Worte „Schwarzfahren“ und „Schwarzfahrer“ verwendet allerdings auch Grünen-Politikerin Bettina Jarasch (52), so erst am Dienstag bei einer Runde der Berliner Spitzenkandidaten.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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