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B.Z. zeigt, welche Hertha-Profis noch aufdrehen

B.Z. zeigt, welche Hertha-Profis noch aufdrehen

Alexander Schwolow stand in dieser Saison bislang in 25 Bundesliga-Partien zwischen den Pfosten, kassierte 37 Gegentore, war gerade nach der Quarantäne der große Rückhalt
Foto: dpa

Der Rettungs-Plan ging auf: Raus aus der zweiwöchigen Quarantäne, rauf auf den Platz und in 13 Tagen mit 5 Spielen den Klassenerhalt schaffen. Hertha startete nach der Isolation durch, holte 3 Unentschieden (gegen Mainz, Bielefeld, Köln) und 2 Siege (Freiburg, Schalke).

Ein Schlüssel zum Erfolg war, dass Trainer Pal Dardai (45) extrem rotierte, bis zu neun neue Spieler in die Startelf stellte. Trotzdem kristallisierten sich in den letzten fünf Partien Profis heraus, die aufdrehten und ihren Beitrag zur Rettung leisteten.

Allen voran Torwart Alexander Schwolow (28), der sich seit der Quarantäne vom Schwachpunkt zum Überflieger entwickelt!

Klar, der Torhüter spielte als einziger Profi alle fünf Partien durch, auch weil Konkurrent Rune Jarstein (36) sich weiter von seiner Corona-Erkrankung vom April erholen muss. Dennoch ist Schwolows Entwicklung enorm!

Vor der Quarantäne parierte er magere 58 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten: schwächster Wert aller Bundesliga-Keeper! Auch deshalb verlor Schwolow zwischenzeitlich seinen Stammplatz. In den fünf entscheidenden Partien parierte er unglaubliche 91% aller Torschüsse, kassierte lediglich 2 Gegentore.

Auch andere Profis wuchsen über sich hinaus

Von den Feldspielern stand Mittelfeldabräumer Santiago Ascacibar (24) am längsten auf dem Platz (331 Minuten). Flügelflitzer Nemanja Radonjic (25/322) und Kapitän Dedryck Boyata (30/301) folgen auf den Plätzen zwei und drei. Sie waren auch die einzigen Feldspieler, die in allen Spielen eingesetzt wurden. Und sie nutzten ihre Zeit.

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Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar entwickelte sich unter Trainer Dardai zum Stammspieler und Dauerläufer (Foto: dpa)

► Ascacibar war in drei Partien laufstärkster Spieler, rannte 50,6 Kilometer in den letzten 5 Partien. In Mainz lief Matteo Guendouzi am meisten (11,1 km) auf Schalke war es Lucas Tousart (12,5 km).

► Ascacibar bestritt auch die meisten Zweikämpfe (76) gewann immerhin 53 Prozent seiner Duelle.

► Radonjic ist bester Scorer. Der Leihspieler aus Marseille erzielte einen Treffer, bereitete zwei weitere vor. Er ist als einziger Herthaner an mehr als einem der 6 Treffer seit der Quarantäne beteiligt.

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Der schnelle Nemanja Radonjic ist nach der zweiwöchigen Pause Herthas erfolgreichster Scorer (Foto: dpa)

Weitere Top-Marken

► Omar Alderete hatte die meisten Ballkontakte (220).

► Erfolgreichster Zweikämpfer war Niklas Stark mit 64 Prozent gewonnenen Duellen.

Tolle Marken! Doch natürlich sagt Dardai: „Ich bin auf alle stolz, denn sie haben als Team, als Hertha-Familie den Klassenerhalt geschafft.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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