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Bekommen Berlins Geimpfte bald mehr Freiheiten zurück?

Bekommen Berlins Geimpfte bald mehr Freiheiten zurück?

Ein Patient erhält eine Impfung gegen das Coronavirus (Symbolbild)
Foto: picture alliance / ASSOCIATED PR

Seit Dienstag dürfen auch Hausarztpraxen den Corona-Piks verabreichen. Im Schnitt stehen jeder Praxis 20 Impfdosen pro Woche zur Verfügung. Und die Geimpften? Werden sie mehr Freiheiten bekommen?

von Johannes Malinowski und Stefan Peter

Dr. Wolfgang Kreischer (70) ist Vorsitzender des Hausärzteverbandes Berlin und Inhaber einer Zehlendorfer Praxis. Er und sein Team verimpfen Biontech und AstraZeneca: „Wir haben ziemlich Zeitdruck, weil nächste Woche neuer Impfstoff kommt“, sagt er. „Wir schieben Sonderschichten und impfen auch am Sonnabend.“

20 Dosen seien wenig, für den Anfang jedoch in Ordnung. Aber: „Immer mehr Patienten springen von Terminen in Impfzentren ab und kommen zu uns, weil sie bei uns eine fairere Beratung erwarten.“

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) hofft, dass bald mehr Impfstoffdosen in die Praxen kommen, „damit sehr schnell möglichst viele Menschen geimpft werden können“, so KV-Sprecherin Dörthe Arnold.

Bekommen Geimpfte bald mehr Freiheiten zurück?

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (43, Grüne) zur B.Z. „Nachdem das RKI bestätigt hat, dass Geimpfte nicht mehr das Virus verbreiten, muss der Impfpass auf der nächsten MPK Thema sein. Wir brauchen eine bundesweite, am besten eine EU-weite Lösung.“

Gesundheits-Experte Dr. Wolfgang Albers (70, Linke) ist dagegen: „Eine solche Ungleichbehandlung wäre schon deswegen nicht zu rechtfertigen, weil wir keine Gleichbehandlung beim Impfen garantieren können.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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