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Endlich eine heiße Spur!Dieses Foto soll zum DHL-Erpresser führen

Endlich eine heiße Spur!Dieses Foto soll zum DHL-Erpresser führen

Mit diesem Foto sucht die Polizei nach dem DHL-Erpresser „OMAR“. Es wurde von einem Bitcoin-Geldautomaten aufgenommen.

Foto: Polizei Brandenburg

Potsdam (Brandenburg) – Mit einem Foto aus einer Überwachungskamera sucht die Brandenburger Polizei den berüchtigten DHL-Erpresser, der sich selbst „OMAR“ nennt. Klar ist – die Spur führt in die Hauptstadt!

Das Foto wurde nach BILD-Informationen am 22. Oktober vergangenen Jahres gegen 18.45 Uhr von einem Bitcoin-Geldautomaten in einem Spätkauf in Friedrichshain aufgenommen.

► Darauf zu sehen ist ein Mann in einem hellen Kapuzenpulli, der eine rote Mund-Nasen-Schutzmaske trägt. Auf dem Kopf hat er ein dunkles Basecap. Der Mann ist etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß.

Die Brandenburger Polizei hat die Fahndung am Freitagvormittag veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. 5000 Euro Kopfgeld wurden auf „OMAR“ ausgelobt – „für sachdienliche Hinweise, welche zur Ermittlung, Identifizierung oder Ergreifung des Täters führen“, heißt es in der Fahndung. 

Endlich eine heiße Spur!Dieses Foto soll zum DHL-Erpresser führen

SEK-Beamte stürmen am Donnerstagmorgen eine Wohnung in Berlin-Pankow. Die Ermittler hatten den DHL-Erpresser darin vermutet

Foto: Mario Firyn

Bereits am Donnerstagmorgen stürmte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Brandenburger Polizei eine Wohnung in Pankow. Die Fahnder hatten Hinweise, dass der Tatverdächtige dort in einer WG lebt. Doch der IT-Mitarbeiter einer Hochschule war nicht in der Wohnung. Er wurde wenig später auf seiner Arbeitsstelle angetroffen.

Bereits am frühen Abend war klar – der Mann ist nicht „OMAR“. Der ist weiterhin auf der Flucht. Ein Rückschlag – wie so oft in den vergangenen Monaten. Ein Ermittler zu BILD: „Das war nicht der erste Einsatz unseres SEK bei einem mutmaßlichen Verdächtigen. Wir gehen noch immer jeder noch so kleinsten Spur nach, wir machen Druck.“

Endlich eine heiße Spur!Dieses Foto soll zum DHL-Erpresser führen

Ein Beamter des SEK kommt aus einer Wohnung in Berlin

Foto: Mario Firyn

Das war passiert

Am 1. Dezember 2017 war in einer Apotheke am Rande des Potsdamer Weihnachtsmarkts eine Paketbombe entdeckt worden, in der sich eine Sprengvorrichtung und Nägel befanden. Darin wurde auch ein als QR-Code verschlüsseltes Schreiben entdeckt, mit dem DHL um 12 Millionen Euro in Bitcoins erpresst wurde.

Bombenalarm! Weihnachtsmarkt in
Potsdam evakuiert

Endlich eine heiße Spur!Dieses Foto soll zum DHL-Erpresser führen

01:07 Quelle: BILD / Nonstop News
01.12.2017

Der Umsicht des Apothekers, der das Päckchen erhielt, war es mit zu verdanken, dass keine Menschen verletzt wurden. Er habe beim Öffnen ein Zischen gehört und bemerkt, „dass da so komische Drähte rausguckten“, berichtete der Apotheker später. Daraufhin alarmierte er die Polizei.

Eine Quelle: www.bild.de

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