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Coronakrise in Berlin : Verwaltungsgericht kippt Kundenbegrenzung in Geschäften

GEW: Nur geimpfte Lehrer sollen unterrichten + Kinobetreiber: Unsicherheit ist zermürbend + Impfungen in Brandenburgs Praxen beginnen + Der Berlin-Blog.

Coronakrise in Berlin : Verwaltungsgericht kippt Kundenbegrenzung in Geschäften

Das Verwaltungsgericht hält die Kundenbegrenzung in Berliner Geschäften für unverhältnismäßig.Fabian Sommer/dpa

Das Berliner Verwaltungsgericht hat den Eilanträgen von Händlern gegen die Begrenzung der Kundenanzahl in Geschäften teilweise stattgegeben. Die Begrenzung von einer Person auf 40 Quadratmetern hält das Gericht für unangemessen und in einem engeren Sinne unverhältnismäßig. Der Richtwert bringe “kein signifikantes Mehr an Infektionsschutz”, da Kunden bereits FFP2-Masken tragen und Tests vorweisen müssen. Außerdem muss die elektronische Kontaktverfolgung sichergestellt sein. (Mehr dazu weiter unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • GEW: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, nach den Osterferien ab nächster Woche nur noch gegen Corona geimpfte Lehrkräfte im Unterricht an Berlins Schulen einzusetzen.
  • Kinobetreiber: Seit Monaten sind die Berliner Kinos wegen der Pandemie geschlossen. Die Betreiber hoffen auf eine Perspektive, um ihre Filmtheater wieder zu öffnen.
  • Impfungen in Brandenburgs Arztpraxen beginnen: Wie viele Praxen es landesweit sind, die ab dieser Woche gegen das Coronavirus impfen, ist noch unklar.
  • Mehr Service: Die aktuellen Corona-Regeln. Hier gibt es kostenlose Schnelltests. Positiv – was nun? Ein Leitfaden. Corona im Kiez: Newsletter kostenlos bestellen.
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Coronakrise in Berlin : Verwaltungsgericht kippt Kundenbegrenzung in Geschäften

Verwaltungsgericht: Kundenbegrenzung von einer Person auf 40 Quadratmetern nicht rechtens

Das Berliner Verwaltungsgericht hat Eilanträgen gegen die Begrenzung der Kundenanzahl in Geschäften teilweise stattgegeben. Mehrere Händler hatten sich an das Gericht gewandt, da sie sich an Regeln halten müssen, die für Geschäfte wie Supermärkte oder Apotheken nicht gelten – so die Begrenzung von einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche, die Testpflicht und die Kontaktnachverfolgung. 
Zwar wies das Gericht die Eilanträge hinsichtlich der Testpflicht und der Kontaktnachverfolgung zurück. Diese Regeln seien “nicht zu beanstanden”. Die 40-Quadratmeter-Regel hält das Gericht jedoch für unangemessen und in einem engeren Sinne unverhältnismäßig, wie es in einer Pressemitteilung heißt. 
Der Richtwert bringe “kein signifikantes Mehr an Infektionsschutz”, das noch in einem angemessenen Verhältnis zu den erwartbaren Umsatzeinbußen stehe – da in Geschäften bereits FFP2-Masken getragen, tagesaktuelle Tests vorgewiesen und Kontakte elektronisch nachverfolgt werden müssen. Auch sei die Beschränkung nicht für die Öffnung des Einzelhandels vereinbart worden, sondern hätte sich auf das Terminshopping bezogen – wofür kein Schnelltest notwendig war. Eine Begründung, warum die Begrenzung trotzdem nötig sei, habe der Verordnungsgeber jedoch nicht geliefert. Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

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Berliner Kudammbühnen wollen Coronatests anbieten

Die Berliner Theater sind wegen der Pandemie seit Monaten geschlossen. Die Kudammbühnen wollen nun in ihrem Foyer ein öffentliches Testzentrum einrichten. Natürlich würden sie viel lieber öffnen und spielen, sagte Theaterleiter Martin Woelffer der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. „Aber wir akzeptieren, dass es derzeit noch nicht möglich ist.“
In Berlin gibt es bereits Dutzende Teststationen, etwa auch Apotheken, die zum Beispiel kostenlose Bürgertests anbieten. Ab Freitag sollen sich Menschen nun auch bei den Kudammbühnen im Schiller Theater auf das Coronavirus testen lassen können.
„Ich bin ganz froh, dass wieder was los ist im Theater“, sagte Woelffer. Sie wollten damit etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun, zudem falle hoffentlich finanziell etwas ab. Auch die Mitarbeiter des Theaters sollen künftig dort getestet werden, bisher sei dafür eine Ärztin ins Haus gekommen.
Eine weitere Idee: Sollten in Zukunft mal Theaterbesuche mit negativem Coronatest möglich sein, wäre schon eine Testmöglichkeit im Theater vorhanden. Derzeit brauchen zum Beispiel Kunden in vielen Geschäften einen negativen Test. Die Kudammbühnen arbeiten bei dem Projekt nach Angaben Woelffers mit dem Kitkat-Club zusammen. (dpa)

Corona-Mutation B117 in 86 Prozent der Proben

Die in Großbritannien entdeckte Corona-Variante B.1.1.7 hat sich in Berlin weitestgehend durchgesetzt. Ihr Anteil an rund 5300 positiven Proben aus der Woche vom 29. März bis 4. April betrage 86 Prozent, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit am Mittwoch auf dpa-Anfrage. Noch vor rund einem Monat war die Mutante noch in weniger als jeder zweiten untersuchten Probe gefunden worden. Der erste Nachweis in der Hauptstadt war am 8. Januar publik geworden.
Bundesweit war der Anteil von B.1.1.7 seit Jahresbeginn ebenfalls rasch gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte ihn in einem Bericht von voriger Woche auf 88 Prozent, bezogen auf Proben aus dem Zeitraum vom 22. bis 28. März.
Über die mittlerweile erreichte Dominanz der Variante schrieb das RKI in seinem Lagebericht, dies sei besorgniserregend, weil B.1.1.7 „nach bisherigen Erkenntnissen deutlich ansteckender ist und vermutlich schwerere Krankheitsverläufe verursacht als andere Varianten“. Alle in Deutschland verfügbaren Impfstoffe schützen demnach jedoch sehr gut vor einer Erkrankung durch B.1.1.7; und auch vor schweren Erkrankungen durch zwei andere Varianten.
Die beiden anderen Varianten den Coronavirus, die als besorgniserregend gelten, spielen bislang hierzulande und auch in Berlin eine untergeordnete Rolle: Die in Südafrika verbreitete Variante (B.1.351) sei in 1,4 Prozent der darauf untersuchten positiven Proben nachgewiesen worden, sagte der Sprecher der Gesundheitsverwaltung. Die stark in Brasilien zirkulierende Variante P.1 sei lediglich vereinzelt gefunden worden. Beide Varianten können die Wirkung der Antikörper des Immunsystems etwas vermindern. (dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg sinkt weiter  

Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche je 100 000 Einwohner ist in Brandenburg weiter gesunken. Nach einem Wert von 127 am Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei rund 109, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Vor einer Woche betrug der Wert noch 142,6. Acht Landkreise und die kreisfreien Städte Cottbus und Frankfurt (Oder) lagen über der Marke von 100. Corona-Schwerpunkt im Land bleibt der Landkreis Elbe-Elster mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 175,8. Der Kreis Uckermark verzeichnet mit 64,7 Fällen den niedrigsten Wert.  

Coronakrise in Berlin : Verwaltungsgericht kippt Kundenbegrenzung in Geschäften

In Potsdam lag die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage hintereinander unter 100.
 
Bild:
Ottmar Winter/PNN

Das RKI wies jedoch darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Menschen zum Arzt gegangen seien und außerdem die zuständigen Gesundheitsämter und Landesbehörden möglicherweise nicht an allen Tagen ihre Daten an das RKI übermittelt haben. 
Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 gilt die Notbremse: Die Lockerungen vom 8. März werden zurückgenommen. Ein Haushalt darf sich dann nur noch mit einer weiteren Person treffen, Einkaufen und der Museumsbesuch mit Termin fallen weg, ausgenommen Supermärkte, Apotheken und Drogerien. Die Notbremse gilt für mindestens 2 Wochen, auch wenn ein Kreis wieder 3 Tage lang unter den Wert von 100 fällt.

Nur die Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel sowie die Kreise Potsdam-Mittelmark und Uckermark lagen 3 Tage hintereinander unter dem Wert von 100 Ansteckungen binnen 7 Tagen je 100 000 Einwohner. (dpa)

Eilantrag: Berliner Arzt will in Privatpraxis gegen Corona impfen

Ein Berliner Arzt will per Gerichtsbeschluss erreichen, dass er in seiner Privatpraxis Patienten gegen das Coronavirus impfen darf. Ein entsprechender Eilantrag sei am Verwaltungsgericht der Hauptstadt eingegangen, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Zuvor hatte die “Berliner Zeitung” berichtet.
Demnach hatte der Mediziner bereits Impfstoff bestellt und Patienten eingeladen, als die Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums in Kraft trat, wonach Privatpraxen von der Impfkampagne ausgenommen seien. Bundesweit darf jetzt in Hausarztpraxen die Corona-Schutzimpfung verabreicht werden.

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Bisher dürfen nur Kassenärzte Impfungen in ihren Praxen durchführen.
 
Bild:
Christoph Schmidt/dpa

Der Sprecher des Verwaltungsgerichts sagte, zunächst müsse geprüft werden, ob über den Eilantrag in Berlin entschieden werden könne. Das Verfahren richte sich gegen das Bundesgesundheitsministerium. Dessen Hauptsitz sei Bonn, damit wäre das Verwaltungsgericht Köln zuständig. (dpa)

Apotheker-Verein hält Corona-Impfungen in Apotheken für möglich

Der Berliner Apotheker-Verein hält Corona-Impfungen in Apotheken für möglich. Man sei grundsätzlich bereit, bei der Impfkampagne mitzumachen, sagte die Vereinsvorsitzende Anke Rüdinger am Mittwoch im Inforadio des RBB.
“Tatsächlich bin ich ein großer Freund von Impfen in Apotheken”, so Rüdinger. “Wir sind in Berlin auch in Verhandlungen mit den Krankenkassen, um ein Grippe-Impfen in Apotheken als Modellprojekt zu etablieren. (…) Prinzipiell stehen wir durchaus zur Verfügung, wenn die Aufgabe steht, in Apotheken auch zu impfen. Aber das ist eine Entscheidung, die von der Politik getroffen werden muss.”
Momentan sei erstmal die Aufgabe der Apotheken, die Hausärzte mit den Corona-Impfstoffen zu beliefern, so Rüdinger. Sie sei froh, dass die Vakzine über den bewährten Weg vom Großhandel über die Apotheken in die Arztpraxen verteilt würden.

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Das Impfen in Apotheken wäre theoretisch möglich, ist bisher aber von der Bundesregierung nicht vorgesehen.
 
Bild:
imago/Westend61 

“Die Verteilung in der Fläche – und wir dürfen nicht immer von Berlin ausgehen – kann wirklich nur über die Apotheken geleistet werden. Die Zwischenhändler wären dort überfordert, weil die vielen Arztpraxen, die mit eingebunden sind in die Verimpfung der Impfstoffe, nicht so schnell und sicher erreicht werden könnten.”
Die Apotheken hätten zudem Erfahrung mit der Impfstofflagerung und -verteilung, so Rüdinger. Der Impfstoff erfordere eine Kühlung bei zwei bis acht Grad. Das sei kein Problem für die Apotheken, weil es immer kühlungspflichtige Medikamente gebe. (dpa)

GEW: Nur noch geimpfte Lehrkräfte an Schulen einsetzen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, nach den Osterferien ab nächster Woche nur noch gegen Corona geimpfte Lehrkräfte im Unterricht an Berlins Schulen einzusetzen. “Präsenzangebote sollten nur von Kolleginnen und Kollegen durchgeführt werden, die ein Impfangebot wahrnehmen konnten und einen ausreichenden Immunschutz haben”, sagte GEW-Geschäftsführer Markus Hanisch am Mittwoch.
Allen Beschäftigten an den Schulen im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen müsse schnellstmöglich ein Impfangebot unterbreitet werden, forderte er. Für Ärger und Unverständnis unter den Lehrern habe die Absage bereits vereinbarter Impftermine mit dem Vakzin von Astrazeneca gesorgt. Wegen bestimmter Nebenwirkungen wird es aktuell nur für Menschen ab 60 empfohlen. (dpa)

Kassenärzte: Rund 466.000 chronisch Kranke zum Impfen eingeladen

Rund 466.000 Berlinerinnen und Berliner mit chronischen Erkrankungen sind laut der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zum Impfen gegen das Coronavirus eingeladen worden. Der Versand der Briefe an Patienten zwischen 16 und 70 Jahren sei abgeschlossen, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Die Aktion, die die KV als “absolutes Neuland” bezeichnete, hatte Mitte März begonnen. Ziel war es demnach, den Menschen den zusätzlichen Weg in die Praxen für ein Attest zu ersparen. Mithilfe des Schreibens kann ein Termin in einem Impfzentrum vereinbart werden.
Eingeladen wurden nach KV-Angaben Menschen, die unter Bestimmungen der Impfverordnung fallen: etwa Patienten mit Krebs, schweren Lungen- und Nierenerkrankungen oder Diabetes. Für die Einladung wurden Abrechnungsdaten vom vergangenen Jahr herangezogen. Dies hat allerdings zur Folge, dass nicht alle Menschen mit einem Anspruch auch bereits eingeladen wurden, wie die KV ausführte. Das betrifft zum Beispiel Menschen, die im ersten Quartal 2021 erstmals wegen einer solchen Krankheit in Behandlung waren und deren Abrechnungsdaten noch nicht vorliegen.
Betroffene, die bis einschließlich diese Woche keine Einladung erhalten haben, sollen sich laut KV an ihren Arzt wenden. Praxen, die selbst Impfungen gegen Covid-19 anbieten, könnten die Impfung dann durchführen. Ist in der Praxis noch keine solche Impfung möglich, sollen Patienten ein Attest erhalten, hieß es. Damit sei bei der Impfhotline des Senats (030/9028 2200) ein Impfcode erhältlich. So sollen auch Privatpatienten vorgehen.
Wer per Post eingeladen wurde, zuvor aber ein Impfangebot direkt vom Hausarzt bekommt, muss den Code aus der Einladung nicht nutzen, erklärte die KV. Die Beteiligung der Hausärzte an der Corona-Impfkampagne war am Dienstag bundesweit angelaufen. Dadurch sollen schneller mehr Menschen einen Schutz vor dem Virus bekommen. (dpa)

Handelsverband: Zu wenige Testzentren für Einzelhandel in Berlin

Mit der Schnelltest-Pflicht zum Einkaufen hat sich die Lage des Einzelhandels in Berlin aus Sicht des Handelsverbands noch einmal verschlechtert. “Es gibt viel zu wenige Testzentren in Berlin”, sagte der Geschäftsführer des Landesverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, am Mittwoch. Bei langen Wartezeiten vor den Zentren würden viele Menschen auf den Einkauf verzichten. 
“In den ersten Tagen hatten wir eine Frequenz in den Geschäften zwischen zwei und zehn Prozent. Da können wir auch gleich zu machen.” Zwar baue der Handel auch selbst Testzentren auf. Doch das reiche noch nicht aus.
Seit Mittwoch vergangener Woche ist ein negativer Corona-Schnelltest für den Einkauf im Einzelhandel Pflicht. Ausgenommen sind unter anderem Lebensmittelgeschäfte und Drogerien. Zuvor mussten Kunden lediglich ein Zeitfenster in den Geschäften buchen. Der Berliner Senat weist inzwischen rund 230 Testzentren in der Hauptstadt aus, bei denen ein Schnelltest gemacht werden kann. (dpa)

Biontech irritiert über Aussagen der Berliner Gesundheitsverwaltung

Das Biotechnologieunternehmen Biontech hat sich verwundert über Aussagen der Berliner Gesundheitsverwaltung gezeigt. Diese hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die zwei Impfzentren der Messe und Arena Berlin wegen einer ausbleibenden Nachlieferung von Impfstoff um 14 Uhr schließen mussten und gab als Grund technische Probleme bei der Lieferung an. In beiden Zentren wird der Impfstoff von Biontech verimpft. Der Tagesspiegel hatte darüber berichtet. Biontech widerspricht dieser Darstellung.
“Wir sind irritiert über die Mitteilung, dass die beiden Corona-Impfzentren Messe und Arena Berlin wegen ‘ausbleibender Nachlieferung von Impfstoff’ am Dienstag schließen mussten”, sagte eine Biontech-Sprecherin dem Tagesspiegel am Mittwoch. “Die Lieferung war ursprünglich für Mittwoch geplant gewesen und so auch an alle Beteiligten kommuniziert worden. Der Senat hatte beim BMG eine frühere Lieferung am Dienstag angefragt – es war demnach eine vorgezogene Lieferung.” Die Lieferung sei dann am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr angekommen, sagte die Sprecherin weiter. “Ohne ein technisches Problem und eine Routenumstellung wäre sie sogar bereits am Dienstagmorgen eingetroffen.”

Eine Mitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vom Dienstag bestätigt die Darstellung von Biontech. „Die Länder wurden seitens des BMG am 25. März über die eintägige Verschiebung der Liefertermine mit dem Impfstoff von Biontech aufgrund des gestrigen Feiertags informiert. Die Lieferung nach Berlin wurde für den 7. April 2021 geplant und dementsprechend kommuniziert”, hieß es aus dem Ministerium. Die Senatsverwaltung sei am Montag an das BMG mit der Bitte herangetreten, die Lieferung um einen Tag vorzuziehen, da andernfalls Engpässe zu erwarten seien. “Es ist zum wiederholten Male vorgekommen, dass Lieferpläne kurzfristig für Berlin angepasst wurden“, teilte das Ministerium mit. “Trotz des zeitlich kurzen Vorlaufs und der Feiertage erfolgte die Lieferung nach Berlin insbesondere Dank der Flexibilität seitens Biontech gegen 16.00 Uhr am 6. April 2021 und damit kurzfristig einen Tag früher als ursprünglich avisiert.“

Die Berliner Gesundheitsverwaltung hatte am Dienstag angegeben, dass wegen “mutmaßlich technischer Probleme in der Nachlieferung” die Zentren Messe und Arena Berlin am 14 Uhr schließen müssten, in beiden wird mit Biontech geimpft. Die Termine würden jedoch von Mittwoch bis Freitag nachgeholt, mit folgender Reihenfolge:- Menschen, deren Nachname mit A bis I beginnt erhalten die Impfung zur ursprünglichen Uhrzeit, jedoch am Mittwoch, dem 7. April– Menschen, deren Nachname mit J bis Q beginnt erhalten die Impfung zur ursprünglichen Uhrzeit, jedoch am Donnerstag, dem 8. April– Menschen, deren Nachname mit R bis Z beginnt erhalten die Impfung zur ursprünglichen Uhrzeit, jedoch am Freitag, dem 9. April 

Berliner Kinobetreiber: Unsicherheit ist zermürbend

Seit Monaten sind die Berliner Kinos wegen der Pandemie geschlossen. Die Betreiber hoffen auf eine Perspektive, um ihre Filmtheater wieder zu öffnen. “Es ist die Unsicherheit, die uns gerade alle zermürbt”, sagte Christian Bräuer von der Yorck-Kinogruppe. Im November hatten Filmtheater und andere Einrichtungen in der Hauptstadt schließen müssen.
“Die Verunsicherung und vor allem die wirtschaftliche Not wächst, solange wir nicht mal ansatzweise wissen, wann, wie und mit welchen Auflagen wir wieder öffnen”, sagte Bräuer. Mut und Freude machten die unverändert hohen Solidaritätsbekundungen des Publikums. Und auch die Politik habe sich für die Kulturorte eingesetzt.
Zu der Kinogruppe gehören mehrere Filmtheater in Berlin. In einigen davon wird während der Zwangspause nach Angaben des Kinoverbunds auch das eine oder andere renoviert, auch mittels Hilfsgeldern.
“Im Odeon etwa haben wir umfangreich energetisch saniert und die Bestuhlung ausgetauscht und in anderen Kinos wie dem Yorck, Neuen Off oder Rollberg finden kleine Malerarbeiten statt”, teilte das Unternehmen mit. “Ganz intensiv arbeiten wir gerade an der Vorbereitung der Generalsanierung des Kino International.” Dieses Kinodenkmal zu pflegen und zu erhalten, sei eine Mammutaufgabe. (dpa)

Impfungen in Brandenburgs Arztpraxen beginnen – “Wir impfen alles, was wir haben”

Am Mittwoch beginnt in Brandenburgs Arztpraxen das Impfen gegen das Coronavirus. Die Auslieferung des Vakzins läuft nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) bereits seit Dienstagnachmittag. Spätestens am Mittwochvormittag sollten dann die ersten Praxen beliefert worden sein. Wie viele Praxen es landesweit sind, die ab dieser Woche gegen das Coronavirus impfen, ist laut KVBB noch unklar, da sie ihre Impfdosen direkt über die Apotheken bestellen.
“Wir impfen alles, was wir haben”, sagte etwa Allgemeinmedizinerin Antonia Stahl aus Falkensee (Havelland). Die Praxis sollte für diese Woche 18 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten, hinzu sollten noch einmal 100 Astrazeneca-Dosen kommen. In Stahls Praxis in Falkensee etwa sollen diese Woche rund 50 bis 60 Menschen bei Hausbesuchen geimpft werden. Hinzu kämen Termine in der Praxis am Mittwoch und am Freitag.
Nach Angaben des Innenministeriums soll Brandenburg rund 67.000 Impfstoffdosen im April pro Woche erhalten: davon rund 50.000 von Biontech/Pfizer. Die restlichen Mengen verteilen sich auf Moderna und Astrazeneca. Arztpraxen sollen nach Angaben des Ministeriums im April 29.000, 36.000, 30.000 und 95.000 Impfstoffdosen erhalten. (dpa)

Berliner Elternvertretung sieht Ferienende mit gemischten Gefühlen

Die Berliner Elternvertretung sieht dem Ende der Osterferien in wenigen Tagen mit gemischten Gefühlen entgegen. Noch gebe es viele Unwägbarkeiten bei der Entwicklung der Corona-Zahlen, sagte der Vorsitzende des Landeselternausschusses, Norman Heise.
Die Elternschaft sei gespalten im Hinblick auf die Frage, ob der zuletzt praktizierte Wechselunterricht mit teilweiser Präsenz in der Schule ab kommendem Montag fortgeführt werden soll oder ob es eine Rückkehr zum angeleiteten Lernen nur zu Hause geben soll. Das gelte auch für eine mögliche Rückkehr der 7. bis 9. Klassen in die Schulen, die als einzige nach wie vor noch keinen Präsenzunterricht haben.
“In jeden Fall ist es wichtig, die Präsenzpflicht weiter auszusetzen“, sagte Heise. Denn dann könnten die Eltern selbst entscheiden, ob sie ihren Nachwuchs in die Schule schicken oder nicht.
Zudem müssten in dieser Woche mehr Selbsttests verfügbar und an den Schulen abholbar sein, forderte er. “Ich appelliere an die Familien, diese Tests dann zu Hause auch zu nutzen”, so Heise. “Wir haben eine gemeinsame Verantwortung für unsere Kinder und für uns selbst.”
Für einen möglichst sicheren Schulstart nach den Ferien hält es Heise außerdem für wichtig, dass an den Schulen die Corona-Regeln konsequent eingehalten werden. Das betreffe etwa die FFP2-Maskenpflicht, regelmäßiges Lüften der Unterrichtsräume, Hygiene und Mindestabstand. (dpa)

Wieder mehr Distanzunterricht – Testpflicht an Brandenburger Schulen

Der Distanzunterricht an den Brandenburger Schulen soll nach den Osterferien wegen der hohen Zahl neuer Corona-Infektionen wieder ausgeweitet werden. Vom kommenden Montag an gebe es den Wechselunterricht zwischen Schule und zu Hause nur noch für Grundschulen und Abschlussklassen, kündigte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Potsdam an. Die mittleren Jahrgänge sollen vorerst komplett zum Distanzunterricht zurückkehren. Eine Pflicht zur Teilnahme am Unterricht gibt es weiter nicht.
Ab dem 19. April soll zudem eine Testpflicht für alle Schüler, Lehrer und weiteres Schulpersonal im Präsenzunterricht gelten – sie sollen sich dann zwei Mal pro Woche selbst testen. Ohne negatives Testergebnis gelte dann ein Betretungsverbot für die Schulen, sagte Woidke. Nach Möglichkeit solle auch in der kommenden Woche bereits zwei Mal getestet werden.
Berlin und Brandenburg haben sich in ihren Schulregeln häufig eng aneinander orientiert.  Am Dienstag berieten sich die Fraktionen im Abgeordnetenhaus zur Frage, wie es nach den Osterferien weitergehen soll. Der Berliner Senat will voraussichtlich am Donnerstag zusammenkommen. (Tsp/dpa)

Höchster Vier-Tages-Wert bei Impfen seit Einrichtung der Impfzentren

Am Osterwochenende wurden in insgesamt 58.108 Impfungen durchgeführt, darunter, darunter 18.703 mit AstraZeneca. Das teilte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag auf Twitter mit. Dies sei damit der höchste Wert eines Vier-Tage-Zeitraums seit Einrichtung der Corona-Impfzentren, sagte Kalayci. 

Immunisierung in Berlin: Betrieb geht nach vorübergehender Schließung von zwei Impfzentren weiter, Impfstart in Hausarztpraxen

Durchwachsene Impfbilanz am ersten Tag nach den Osterfeiertagen in Berlin: Während seit Dienstag auch in Hausarztpraxen geimpft werden kann, mussten am Mittag die Impfzentren an der Messe Berlin und der Arena Berlin ab 14 Uhr einen Impfstopp verhängen, da eine Nachlieferung des Biontech-Vakzins ausgeblieben war. Wie die Gesundheitsverwaltung am frühen Abend mitteilte, erreichten die 81.000 Impfdosen dann aber noch am Dienstag ihr Ziel. Die Termine von Dienstag wurden auf die folgenden Tage verschoben.
Die Nachfrage nach Impfungen ist groß, auch mit dem Vakzin von Astrazeneca. Nachdem der Impfstoff in Verdacht geraten war, bei jüngeren Menschen die Bildung von Hirnvenenthrombosen zu befördern, ist Astrazeneca in der Regel derzeit nur noch für Menschen ab 60 Jahren zugelassen. Ein Ladenhüter ist es deshalb nicht: Im Impfzentrum Tempelhof werden aufgrund der hohen Nachfrage nach Impfungen für 60- bis 70-Jährige mit Astrazeneca die zur Verfügung stehenden Impftermine bis zum 18. April verlängert. Für Terminbuchungen ist die Impfhotline unter 030 9028 2200 zu erreichen, eine Einladung ist nicht nötig.
Die Impfkampagne beschleunigen soll auch das Impfen in Hausarztpraxen. Nachdem im Rahmen eines Modellversuchs einhundert Praxen bereits seit Anfang März gegen Covid-19 impfen konnten, sollte dies ab Dienstag allen Berliner Hausärzten ermöglicht werden. Doch noch am Vormittag herrscht in vielen Praxen Ungewissheit, wie der Tagesspiegel erfuhr. Weder sei bekannt, wann, noch wie viel Impfstoff geliefert werden soll. In der Praxis Robert A. Holzer an der Schillerpromenade in Neukölln etwa wusste laut Auskunft einer Arzthelferin noch niemand, wie viele Impfdosen in den nächsten Tagen zur Verfügung ständen – erwartet würden 20 bis 30. Der Andrang auf die Impftermine in der Praxis sei groß, seit vergangener Woche würden die Telefone dauerhaft klingeln. Doch mit dem Impfen wollen sie erst in der kommenden Woche beginnen, die Unsicherheit über die Impfstoffmengen sei noch zu groß, um Termine vergeben zu können. Auch in anderen Berliner Praxen liefen die Telefone heiß, einige hatten Termine wegen der Unsicherheit bereits wieder zurückgezogen, andere sie auf gut Glück ab Donnerstag vergeben. 
Der Vorsitzende des Hausärzteverbands Berlin, Wolfgang Kreischer, kritisierte die langsame Ausgabe des Impfstoffs und die mangelnde Information der betroffenen Praxen am Dienstag. „Es ist nur Chaos, ein Komplettversagen der Politik“, sagte Kreischer. Die Politik habe aus den vorherigen Pandemiewellen nichts gelernt. Die Hausärzte müssten das nun ausbaden. (Louise Otterbein)

Fehlender Impfstoff in Berlin eingetroffen

Die fehlende Impfstofflieferung, die zu einer vorübergehenden Schließung von zwei Impfzentren geführt hatte, ist inzwischen in Berlin eingetroffen. Das teilte die Gesundheitsverwaltung soeben in einer Nachricht mit. Bei der Lieferung handelt es sich demnach um das Vakzin von BioNTech. Sie umfasst rund 81.000 Impfstoffdosen. Damit könnten die Impfzentren Messe und Arena Berlin am Mittwochmorgen den Impfbetrieb wie gewohnt aufnehmen. 
Die verschobenen Impftermine werden laut Senatsverwaltung wie folgt in den Impfablauf integriert:

  • – Menschen, deren Nachname mit A-I beginnt, erhalten ihre Impfung zur ursprünglichen Uhrzeit, jedoch am Mittwoch 7. April.
  • – Menschen, deren Nachname mit J-Q beginnt, erhalten ihre Impfung zur ursprünglichen Uhrzeit, jedoch am Donnerstag 8. April.
  • Menschen, deren Nachname mit R-Z beginnt, erhalten ihre Impfung zur ursprünglichen Uhrzeit, jedoch am Freitag 9. April.


Kontaktaufnahmen mit der Hotline sind dafür ausdrücklich nicht erforderlich. Der Impfort bleibt unverändert.

Belastung der Intensivstationen in Berlin steigt weiter, 601 Neuinfektionen

Die Belegung der Berliner Intensivbetten mit Covid-19-Patienten nimmt in der dritten Welle der Pandemie weiter zu. Mit nun 21,7 Prozent liegt der Wert deutlich höher als zuletzt, wie aus dem Lagebericht der Senatsverwaltung für Gesundheit vom Dienstag hervorgeht. Zu Beginn der beiden vergangenen Wochen waren es noch knapp 16 beziehungsweise knapp 18 Prozent gewesen. Sobald ein Viertel der Intensivbetten mit dieser Art von Patienten belegt ist, springt das dreiteilige Berliner Warnsystem, die Corona-Ampel, bei diesem Kriterium auf Rot. Noch steht sie bei den Intensivstationen auf Gelb.

Wie es im Bericht weiter heißt, sind 601 neue Coronavirus-Ansteckungen erfasst worden. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Fälle in der Hauptstadt seit Pandemiebeginn erreicht damit annähernd die Marke von 150.000: Ganz genau sind es nun 149.832 Menschen, die positiv auf das Virus getestet wurden. Binnen einer Woche wurden 120 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner registriert, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag damit zwar niedriger als am Dienstag der Vorwoche (142,4). Die Entwicklung bleibt wegen der Feiertage allerdings schwer zu interpretieren.
Über Ostern waren die täglich gemeldeten Zahlen an Neuinfektionen deutlich geringer ausgefallen. Im Lagebericht vom Montag etwa waren es nur knapp 200 Fälle, am Ostersonntag gut 300. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies darauf hin, dass an den Osterfeiertagen meist weniger Tests gemacht und gemeldet werden. Zudem könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln. Daher dürfte in den kommenden Tagen auch noch mit Nachmeldungen zu rechnen sein.
Seit Beginn der Pandemie sind in Berlin 3090 Menschen nach Corona-Infektionen gestorben – im Vergleich zum Vortagsbericht ein Zuwachs um vier Fälle. 137.422 Menschen gelten mittlerweile als genesen.
Die Corona-Ampel zeigt bei der Inzidenz weiter Rot. Beim sogenannten R-Wert ist sie mit 0,93 noch im grünen Bereich – er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter durchschnittlich ansteckt. (dpa)

Kalayci hofft auf neuen Schwung für die Impfkampagne durch Hausärzte

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hofft auf neuen Schwung für die Corona-Impfkampagne durch die Beteiligung der Hausärzte, die am Dienstag bundesweit angelaufen ist. “Wir setzen jetzt darauf, dass die Kassenärztliche Vereinigung das, was sie immer als ihre Stärke benannt hat, nämlich die Menschen schnell impfen zu können, auch schnell tut”, sagte sie.
Wieviele Hausarztpraxen in Berlin beim Impfen mitmachen, ist nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin unklar. Da die Praxen ihre Impfdosen über die Apotheken bestellt hätten, fehle eine aktuelle Übersicht, sagte KV-Sprecherin Dörthe Arnold. Eine Abfrage bei 2500 Praxen habe allerdings jüngst ergeben, dass etwa 1800 bei Impfen mitmachen wollen.
Dass alle schon am Dienstag impften, galt aber als unwahrscheinlich. Denn wegen der Osterfeiertage war davon auszugehen, dass viele Praxen erst im Verlauf des Dienstag den bestellten Impfstoff erhielten. Zudem ist die Menge Impfstoff pro Praxis – etwa 20 Dosen – in der ersten Woche noch recht gering. Die Mengen sollen sich, so hatte es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) versprochen, aber bald deutlich erhöhen.
Im Rahmen eines Modellversuchs impfen laut KV rund 200 Berliner Arztpraxen schon länger. Allerdings brachten sie von den 42.000 Dosen Impfstoff, die sie erhielten, nach Angaben der Gesundheitsverwaltung bisher lediglich 3600 an den Mann oder die Frau. (dpa)

Impfen mit Astranzeneca in Tempelhof bis zum 18. April verlängert

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca haben Menschen zwischen 60 und 70 nun länger die Möglichkeit, sich damit impfen zu lassen, die zur Verfügung stehenden Impftermine im Impfzentrum Tempelhof wurden bis zum 18. April verlängert. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung am Dienstag mit. Für Terminbuchungen ist die Impfhotline unter 030-79028-2200 zu erreichen. Ursprünglich waren die Termine in Tempelhof bis zum 11. April verfügbar gewesen. 
Im Impfzentrum Tegel, in dem seit 2. April ebenfalls Astrazeneca an 60- bis 70-Jährige Menschen verimpft wurde, liefen die Impfungen für diesen Personenkreis dagegen wie geplant am Dienstag aus.
Bund und Länder hatten vor einer Woche nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) beschlossen, den Impfstoff von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahre einzusetzen. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen bei Jüngeren. Daraufhin war in Berlin die zusätzliche Möglichkeit für 60- bis 70-Jährige geschaffen worden, sich mit Astrazeneca impfen zu lassen. (Tsp/dpa)

Zwei Impfzentren schließen vorübergehend wegen Impfstoffmangels – Ausweichtermine Ende der Woche

Zwei Impfzentren in Berlin mussten wegen ausbleibender Impfstofflieferungen am Dienstag ab 14 Uhr schließen, das teilte die Gesundheitsverwaltung am Dienstag mit. Die Zentren in der Arena Berlin und der Messe Berlin – in denen mit Biontech verimpft wird – mussten demnach vorübergehend schließen. Ein Impfstofftransport sei wegen mutmaßlich technischer Schwierigkeiten aufgehalten worden. Ausgefallene Termine würden innerhalb von drei Tagen nachgeholt. 
Hier ist die Reihenfolge wichtig: – Menschen, deren Nachname mit A bis I beginnt erhalten die Impfung zur ursprünglichen Uhrzeit, jedoch am Mittwoch, dem 7. April– Menschen, deren Nachname mit J bis Q beginnt erhalten die Impfung zur ursprünglichen Uhrzeit, jedoch am Donnerstag, dem 8. April– Menschen, deren Nachname mit R bis Z beginnt erhalten die Impfung zur ursprünglichen Uhrzeit, jedoch am Freitag, dem 9. April 

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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