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Coronavirus in Berlin : Berliner Arztpraxen erhalten 34.000 Astrazenenca-Impfdosen

Müller bringt Testpflicht beim Einkaufen ins Gespräch + 1006 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 125,3: Ab Montag droht die Notbremse + Der Corona-Blog.

Coronavirus in Berlin : Berliner Arztpraxen erhalten 34.000 Astrazenenca-Impfdosen

Der Astranzeneca-Impfstoff soll verstärkt in Arztpraxen zum Einsatz kommen .Foto: Hannibal Hanschke/dpa

Im Rahmen des Berliner Modellprojektes zu Corona-Impfungen durch niedergelassene Ärzte haben die beteiligten Arztpraxen bisher rund 34.000 Astrazeneca-Impfdosen bekommen. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage mit. Der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers soll verstärkt in Arztpraxen zum Einsatz kommen. “Impfstoffe, die in den Impfzentren nicht gebucht werden, werden kurzfristig an Arztpraxen umgesteuert”, hieß es aus der Gesundheitsverwaltung. Dafür seien weitere 80 Praxen ausgesucht worden, die zu den bisher beteiligten 134 hinzukommen. (Mehr dazu weiter unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Die aktuellen Zahlen: 1006 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 125,3.
  • Ostern in der Kirche: Virtuelle und Präsenzveranstaltungen in Berlin und Brandenburg angekündigt.
  • Mehr Service: Das sind die aktuellen Corona-Regeln. Hier gibt es kostenlose Schnelltests. Positiv – was nun? Ein Leitfaden. Corona im Kiez: Newsletter kostenlos bestellen.
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Coronavirus in Berlin : Berliner Arztpraxen erhalten 34.000 Astrazenenca-Impfdosen

Berliner Arztpraxen haben 34.000 Impfdosen bekommen

Im Rahmen des Berliner Modellprojektes zu Corona-Impfungen durch niedergelassene Ärzte haben die beteiligten Arztpraxen bisher rund 34.000 Astrazeneca-Impfdosen bekommen. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage mit. Der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers soll verstärkt in Arztpraxen zum Einsatz kommen. Im Impfzentrum im Tegel wird er ab dem 7. April nicht mehr verwendet. “Impfstoffe, die in den Impfzentren nicht gebucht werden, werden kurzfristig an Arztpraxen umgesteuert”, teilte die Gesundheitsverwaltung mit. Dafür seien weitere 80 Praxen ausgesucht worden, die zu den bisher beteiligten 134 hinzukommen.
Bisher hat Berlin nach Angaben der Gesundheitsverwaltung 163.000 Astrazeneca-Impfdosen erhalten. Davon seien 75.000 für Impfzentren und Mobile Impfteams verplant, von denen 47 600 schon für Impfungen genutzt wurden. 54.000 Impfdosen wurden den Krankenhäusern geliefert, von denen über 32.000 für die Impfung der Beschäftigten verwendet wurden. Die Krankenhäuser sind aufgefordert, Mitarbeitende und chronisch kranke Patienten zu impfen.
Die Impfungen mit Astrazeneca waren in Deutschland und mehreren anderen Staaten Mitte März kurz ausgesetzt worden, weil mehrere Fälle mit Thrombosen (Blutgerinnseln) in den Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zur Impfung gemeldet wurden. Mittlerweile wird Astrazeneca wieder gespritzt. Der Impfstoff ist aus Sicht der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) sicher. (dpa)

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Senat schreibt landeseigene Teststellen für 84 Millionen Euro aus

Eine wortwörtlich goldene Nase kann sich der künftige Betreiber der 21 landeseigenen Test-Stellen verdienen: Nach massiver Kritik an der Direktvergabe an das Unternehmen „21DX“ schreibt die Gesundheitsverwaltung den Betrieb der Zentren jetzt aus. Dem Checkpoint liegen Rahmenvertrag und Ausschreibung vor – beides sorgt in der Branche für Kopfschütteln. Die Gesundheitsverwaltung schätzt den Gesamtwert des Auftrags auf knapp 84 Millionen Euro. Damit rechnet das Haus von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci mit nochmal 35 Millionen Euro mehr als Mitte März beim Hauptausschuss als „Maximalszenario“ beantragt.

Mit dem Geld sollen 21 Testzentren mit jeweils mindestens 1000 Tests pro Tag inklusive einer Online-Plattform ab 1. Mai bzw. 1. Juni bis mindestens Ende Juni betrieben werden. Die Tests selbst werden, anders als bei den privaten Test-to-go-Stationen, vom Senat bezahlt und ausgegeben. Laut Branchenkennern würde die gleiche Leistung nach der Testverordnung des Bundes einem Unternehmen nur mit rund 15 Millionen Euro vergolten werden – auch hier sind die Kosten für Personal, Logistik und Online-Plattform schon eingerechnet. Die Test-Firmen sollen schon mit dieser Summe – je nach Größe – pro Test knapp zwei Euro Gewinn machen. Der Checkpoint-Rechner zeigt an: Berlin gibt für seine landeseigenen Teststationen fast das 6-fache aus. Steuergeldrausch im Nasenbusiness.
Mehr zu dieser Geschichte steht im “Checkpoint”-Newsletter vom Tagesspiegel, der täglich um 6 Uhr morgens über Berlins wichtigste Nachrichten informiert. Zur kostenlosen Anmeldung hier entlang.

TspCheckpoint

Brandenburg vor schärferen Regeln

Die Brandenburger Landesregierung will vor dem Wochenende über mögliche strengere Corona-Beschränkungen über Ostern entscheiden. Dann trete das Kabinett zusammen, um über die Verordnung zu beraten, teilte Regierungssprecher Florian Engels am Donnerstag auf Anfrage mit. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte am Mittwoch im Landtag gesagt, dass die Rücknahme der jüngsten Lockerungen „für die kommenden Wochen nicht ausreichen“ wird. Obwohl der Plan der erweiterten Osterruhetage zurückgenommen wurde, nannte Woidke die Idee richtig, Mobilität und Kontakte möglichst weitgehend einzuschränken. (dpa)

Öffentliche Schulden in Berlin und Brandenburg stark gestiegen

Die öffentlichen Schulden der Länder Berlin und Brandenburg sind in der Coronakrise stark gestiegen. Insgesamt lagen die Berliner Landesschulden Ende 2020 bei rund 59,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag bekanntgab – das ist ein Plus von 10,7 Prozent im Vergleich zum Jahresende 2019. In Brandenburg waren es rund 18,6 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 11,8 Prozent. Anders als dem Land erging es den Kommunen in Brandenburg: Im Vergleich zum Vorjahr sank ihre Schuldenlast um 10,6 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro.
In ganz Deutschland stiegen die öffentlichen Schulden im Jahr 2020 um 14,4 Prozent auf rund 2172 Milliarden Euro an, die Last der Bundesländer wuchs um 9,9 Prozent. Schuld an den Schulden ist den Angaben zufolge die Corona-Pandemie: „Der Anstieg ist im Wesentlichen in der Aufnahme finanzieller Mittel zur Bewältigung der Coronakrise begründet“, teilte das Statistische Bundesamt mit. (dpa)

700 Berliner Schulleitungen trafen sich am Donnerstag zur Videokonferenz mit Fachleuten aus dem Gesundheitswesen.

tagesspiegel

Konzerte für Club-Tour der Ärzte 2022 ausverkauft

Und wer dachte, im nächsten Jahr wird alles besser, muss nun diese Nachricht verdauen: Die für 2022 angekündigte Club-Tour der Ärzte durch ihre Heimat Berlin ist ausverkauft. Tickets für die meisten der 13 Auftritte waren am Donnerstag innerhalb weniger Minuten nicht mehr zu bekommen, nach einer halben Stunde war auch das letzte der großen Konzerte voll.
Die „Berlin Tour MMXXII“ führt von Mai bis August 2022 durch neun Clubs und Konzerthallen. Außerdem gibt es Konzerte in der Zitadelle Spandau, der Parkbühne Wuhlheide und am Flughafen Tempelhof. Auftakt ist am 7. Mai 2022 im Club „Schokoladen“ in Mitte.
Die Band um Bela B (58), Farin Urlaub (57) und Rodrigo Gonzalez (52) ist selbst in kleinen Clubs groß geworden und sorgt sich schon lange um die Zukunft der Kulturszene in der Coronakrise. Unter anderem hatten die Ärzte mit einer Lesung und einer Spendenaktion um Unterstützung für Berliner Clubs geworben. „Wenn das noch zwei Jahre geht, wird es keine Clubs mehr geben“, sagte Gitarrist Urlaub der dpa vor der Veröffentlichung des jüngsten Albums „Hell“. „Dann wüsste ich nicht, wo der Nachwuchs herkommen soll. Auf welcher Bühne soll der dann groß werden?“
Ohnehin geplant ist noch in diesem Jahr die coronabedingt verschobene „In The Ä Tonight Tour“. Auftakt der ebenfalls ausverkauften Tour ist am 30. Oktober in Berlin. Bei der Konzertreise durch 15 Städte sind 26 Auftritte in Deutschland, der Schweiz und Österreich geplant. (dpa)

Coronavirus in Berlin : Berliner Arztpraxen erhalten 34.000 Astrazenenca-Impfdosen

Ihr Bereitschaftsdienst ist auf der Bühne: Die Ärzte.
 
Bild:
Jörg Steinmetz/ Wagmüller PR/ Die Ärzte/dpa 

Statt harter Notbremse: Müller bringt Testpflicht beim Einkaufen ins Gespräch

Die Inzidenz in Berlin lag am Donnerstag drei Tage in Folge über der Marke von 100. Nach dem Beschluss von Bund und Ländern von Anfang März müssten die Lockerungen vom 7. März damit ab Montag wieder zurückgenommen werden: Click and Meet in den Geschäften zum Beispiel oder großzügigere Kontaktmöglichkeiten.
Kommt nun die Notbremse? “Natürlich müssen wir eingreifen, das ist eine Selbstverständlichkeit”, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstagabend im RBB. Allerdings habe Berlin nicht alle Möglichkeiten des Beschlusses von Anfang März ausgenutzt, etwa noch nicht alle Schuljahrgänge in den Präsenzunterricht zurückgeholt. Deshalb, so Müllers Logik, könne man “die harte Notbremse”, noch gar nicht in allen Bereichen umsetzen. Man werde “genau gucken”, was wieder eingeschränkt werden solle und was beibehalten werde.
Müller deutete damit an, dass der Senat über andere Möglichkeiten nachdenkt, als die Regeln auf den Stand vorm 7. März zurückzusetzen. “Kann man trotzdem gegebenenfalls Angebote machen, wenn man sie mit einer Testpflicht kombiniert?”, fragte der Regierende Bürgermeister – und führte das Beispiel Potsdam an, wo ab Sonnabend ein negativer Corona-Test die Voraussetzung ist, um im Einzelhandel einkaufen zu können. Ausgenommen sind lediglich Läden des täglichen Bedarfs, also vor allem Lebensmittelgeschäfte. “Ob und wie das geht, diese Gespräche führen wir gerade, unter anderem mit dem Handelsverband.”
Auch über eine FFP2-Maskenpflicht müsse man nachdenken. “Es gibt viele Bereiche, die ich noch zusätzlich absichern kann.”

tagesspiegel

Inzidenz zum dritten Mal über 100: Am Montag müsste in Berlin die Notbremse greifen – Senat berät auf Sondersitzung

tagesspiegel

Kirchen wollen Oster-Gottesdienste auch vor Ort veranstalten

Die beiden großen Kirchen in Berlin und Brandenburg werden an den Ostertagen Gottesdienste sowohl in Präsenz in den Kirchen als auch im virtuellen Raum feiern. Das gaben die für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, das katholische Erzbistum Berlin und das für Teile Brandenburgs zuständige Bistum Görlitz am Donnerstag bekannt. 
Letztlich soll jede Gemeinde im Blick auf die Verhältnisse vor Ort entscheiden, welche Form gewählt wird. Das katholische Erzbistum Berlin verbietet in Präsenz gefeierte Gottesdienste, wenn ein Inzidenzwert von 200 überschritten wird. In den Kirchen beider Konfessionen darf nicht gesungen werden. Ferner müssen FFP2-Masken getragen, Abstände eingehalten und Kontaktdaten hinterlassen werden. (Benjamin Lassiwe)

Astrazeneca-Termine werden nach Tempelhof verlegt

Ab dem 7. April werden im Impfzentrum in Tegel nur noch Biontech-Dosen verabreicht. Die Gesundheitsverwaltung bestätigte am späten Nachmittag entsprechende Informationen des Tagesspiegels. Noch ausstehende Termine für Zweitimpfungen mit Astrazeneca sollen ins Impfzentrum Tempelhof verlegt werden. Bei den Umbuchungen könne es zu Verschiebungen kommen, erklärte die Verwaltung. Über welche Änderungen der Impfstrategie der Senat außerdem diskutiert, lesen Sie im folgenden Bericht.

tagesspiegel

Berliner Schnelltest-Zentren wenig ausgelastet

Die Berliner lassen bisher Möglichkeiten für kostenlose Schnelltests ungenutzt. Die Testzentren meldeten im Schnitt 60 Prozent Auslastung, die Test-To-Go-Teststellen durchschnittlich 20 Prozent, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Donnerstag mit. Ein Anstieg der Nachfrage werde aber erwartet.
Seit dem 8. März haben alle Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit, sich kostenfrei auf das Coronavirus Sars-CoV-2 testen zu lassen. Zurzeit gibt es nach Angaben der Gesundheitsverwaltung 21 Testzentren und 171 zertifizierten Test-To-Go Stationen. Das entspreche einer Testkapazität von 73.270 Testungen pro Tag und 512.890 Tests pro Woche.
Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) appellierte an die Hauptstädter, die Testmöglichkeiten zu nutzen. „Ein Schnelltest kann helfen, eine unerkannte Infektion zu entdecken. Mit Quarantäne und PCR-Nachtestung können weitere Ansteckungen vermieden werden.“ Bei einem positiven Ergebnis sollte ein PCR-Test folgen. Auch er ist dann kostenlos. (dpa)

Coronavirus in Berlin : Berliner Arztpraxen erhalten 34.000 Astrazenenca-Impfdosen

Menschen stehen vor dem Corona-Schnelltestzentrum in der Lehrter Straße.
 
Bild:
Kira Hofmann/dpa

Impfzentrum Tegel setzt künftig auf Biontech-Pfizer

Im Impfzentrum in Tegel kommt ab der Woche nach Ostern der Impfstoff von Biontech-Pfizer zum Einsatz. Termine dafür lassen sich bereits buchen, wie der Präsident des Landesverbands vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), Mario Czaja, am Donnerstag auf Twitter mitteilte. Impfungen damit sollen ab Mittwoch (7. April) möglich sein. Bis dahin kommt im Terminal C des ehemaligen Flughafens Tegel wie bisher der Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca zum Einsatz. Anschließend soll er nur noch im Impfzentrum im Hangar 4 auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof verwendet werden.
Astrazeneca war in Deutschland zunächst nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren zugelassen. Die Impfungen damit waren in Deutschland und mehreren anderen Staaten Mitte März außerdem vorübergehend ausgesetzt worden, weil mehrere Fälle mit Thrombosen (Blutgerinnseln) in den Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zur Impfung gemeldet wurden. Mittlerweile wird Astrazeneca wieder gespritzt. Das Astrazeneca-Präparat ist aus Sicht der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) sicher.
Nach wie vor gibt es gegenüber dem Impfstoff allerdings eine gewisse Zurückhaltung, wie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Donnerstag im Abgeordnetenhaus einräumte. „Es ist mitnichten so, dass wir Impfstoff rumliegen lassen“, betonte er gleichzeitig. Berlin habe bisher 163.000 Dosen davon bekommen, sagte Müller. 54.000 seien an Krankenhäuser, 34.000 an Arztpraxen gegangen, 47.000 in Impfzentren verwendet worden. (dpa)

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Sieben-Tage-Inzidenz bei 125,3 – nun droht die Notbremse

Zum dritten Mal in Folge hat Berlin eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 registriert. Am Donnerstag stieg der Wert erneut auf nun 125,3. Am Mittwoch waren es noch 118,2 und am Dienstag 102,3. Damit droht ab Montag die “Notbremse”: Bund und Länder hatten Anfang März vereinbart, in diesem Fall Lockerungen zurückzunehmen.
“Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Bundesland oder einer Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse)”, hieß es im Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsident:innen vom 3. März. Das würde etwa die Kontaktbeschränkungen und den Einzelhandel betreffen.
Allerdings hatte die Senatsgesundheitsverwaltung bereits betont, dass es keinen Automatismus gebe. Entscheiden müsse der Senat. Dieser kommt am Sonnabend zu einer Sondersitzung zusammen.
Der Lagebericht der Gesundheitsverwaltung verzeichnete am Donnerstag 1006 Neuinfektionen. Drei weitere Menschen starben nach einer Corona-Infektion. Die Auslastung der Intensivstationen mit Covid-19-Patient:innen stiegt von 16,8 auf 17,1 Prozent an; 208 Betroffene sind wegen eines schweren Krankheitsverlaufs in intensivmedizinischer Behandlung, sieben mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl ging indes von 0,90 weiter auf 0,86 zurück. Statistisch stecken also 100 Infizierte derzeit 86 Gesunde an. Die Corona-Ampel steht für die Inzidenz auf Rot, für die Intensivbetten auf Gelb und für den R-Wert auf Grün.
544.399 Impfungen wurden bisher verabreicht. 9,88 Prozent der Berliner:innen haben bisher eine Erstimpfung erhalten, 4,56 Prozent auch schon eine zweite Impfung.

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Corona-Impfung: Anmeldung für pflegende Angehörige

Für Angehörige, die Menschen ohne fremde Hilfe zu Hause pflegen, gibt es nun auch ein Verfahren zur Anmeldung für einen Corona-Impfschutz. So können sich pro Pflegefall künftig maximal zwei enge Kontaktpersonen per Mail bei den Berliner Pflegestützpunkten melden, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Donnerstag mit. Von dort würden die Daten dann für eine Einladung mit Impfcode weitergegeben. Das Impfangebot gilt für enge Kontaktpersonen pflegebedürftiger Menschen über 70 Jahren sowie von Kindern und Jugendlichen, die ohne Pflegedienst zu Hause versorgt werden.
Das bisherige Anmeldeverfahren berücksichtigte Angehörige pflegebedürftiger Menschen, die von ambulanten Pflegediensten mitbetreut werden. Aktuell sind über diese Dienste 130.000 Impfcodes zur Weitergabe an enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen verteilt worden. Die E-Mail-Adressen der Berliner Pflegestützpunkte finden sich unter der Internetadresse www.pflegestuetzpunkteberlin.de. (dpa)

Schlösser-Stiftung: 70 Prozent weniger Einnahmen wegen Corona

Aufgrund unzugänglicher Einrichtungen wegen der Corona-Pandemie musste die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im vergangenen Jahr gut zwei Drittel weniger Besucher verkraften. Rund 506.000 Gäste kamen in die Schlösser – 68 Prozent weniger als 2019, sagte Generaldirektor Christoph Martin Vogtherr am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz. Die Einnahmen aus Eintrittsgeldern verringerten sich um 70 Prozent auf rund drei Millionen Euro. 2019 seien 10,2 Millionen Euro erzielt worden. “Fünf Millionen Euro sind durch die Corona-Hilfe des Bundes geflossen”, sagte er. Angesichts ausgebliebener Ausgaben – unter anderem für Aufsichtspersonal – hinterließen die Einnahmeverluste zunächst keine Spuren, sagte Vogtherr. Man müsse aber auf dieses und das kommende Jahr schauen, wie es weitergehe. (dpa)

Coronavirus in Berlin : Berliner Arztpraxen erhalten 34.000 Astrazenenca-Impfdosen

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Foto: Soeren Stache/dpa

Corona-Infektionen steigen deutlich in Brandenburg

Die Zahl neuer Corona-Infektionen in Brandenburg ist so stark gestiegen wie zuletzt im Januar dieses Jahres. Die Gesundheitsämter meldeten innerhalb eines Tages 778 neue Fälle, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Am Mittwoch waren es 650 neue Ansteckungen, vor einer Woche 489. Ähnlich hohe Zahlen gab es zuletzt vor rund zwei Monaten: Am 23. Januar legte die Zahl neuer Infektionen um 724 zu, am 21. Januar um mehr als 1000. Zehn Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung, am Tag zuvor waren es elf.
In mehr Landkreisen als bisher greifen wieder schärfere Corona-Beschränkungen. Der Kreis Potsdam-Mittelmark hatte nach den Zahlen vom Donnerstag den dritten Tag in Folge einen Wert neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen von über 100. Damit werden in sieben Landkreisen und einer Stadt die jüngsten Lockerungen zurückgenommen: in Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Oberhavel, Oder-Spree, Teltow-Fläming, Spree-Neiße, Potsdam-Mittelmark und der Stadt Cottbus.
Nach den aktuellen Regeln dürfen sich dort nur noch ein Haushalt und eine weitere Person treffen, Geschäfte und Museen dürfen nicht mehr für Termin-Einkäufe öffnen, ausgenommen sind Supermärkte und andere Läden für den täglichen Bedarf. Das Kabinett berät am Freitag über mögliche weitere Schritte.
Der Schwerpunkt der Infektionen bleibt der Landkreis Elbe-Elster mit einer 7-Tage-Inzidenz von 257. Der Wert steigt seit mehreren Tagen. Dahinter folgt der Kreis Oberspreewald-Lausitz mit einem Wert von ebenfalls über 200. Landesweit legte die 7-Tage-Inzidenz von rund 119 auf rund 129 zu. (dpa)

Jeder zehnte Brandenburger erhielt Erstimpfung

Jeder Zehnte in Brandenburg hat eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das teilte das Innenministerium am Donnerstag mit. Damit liege die Impfquote bei Erstimpfungen erstmalig über zehn Prozent. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) befindet sich Brandenburg im Vergleich mit den anderen Bundesländern bei Erstimpfungen im Mittelfeld, bei Zweitimpfungen liegt das Land mit Schleswig-Holstein hingegen auf dem letzten Platz. 
Seit Beginn der Impfungen in Brandenburg Ende Dezember haben demnach 258.338 Menschen eine Erstimpfung erhalten, 90.274 wurden bereits das zweite Mal geimpft. Insgesamt wurden nach Angaben des Impflogistik-Stabes des Innenministeriums 348.612 Impfungen verabreicht (Stand 25.3.). Das sind 15.870 Impfungen mehr als einen Tag zuvor. (dpa)

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Foto: Friso Gentsch/dpa

Fusion-Festival soll stattfinden – mit PCR-Massen-Tests

Ungeachtet der coronabedingten Probleme haben die Veranstalter des „Fusion“-Festivals in Lärz (Mecklenburgische Seenplatte) ihre Unterlagen zur Genehmigung eingereicht. Es sei alles fristgerecht eingegangen, erklärte eine Sprecherin des Amtes in Röbel an der Müritz am Donnerstag. Das Festival mit zuletzt rund 70.000 Besuchern war 2020 ausgefallen. 2021 soll es vom 24. Juni bis 4. Juli an zwei Wochenenden mit je 35.000 Gästen stattfinden.

Dazu will der Veranstalterverein Kulturkosmos an mehreren Stellen, darunter in Berlin, Hamburg und Lärz, Teststellen mit PCR-Tests einrichten. „Wenn Massentourismus auch 2021 zur Festivalzeit wieder möglich ist, dann können und werden wir mit unserem richtungsweisenden Test- und Hygienekonzept auch die Fusion feiern“, teilte der Verein auf seiner Internetseite mit. Man rechne mit etwa 180.000 nötigen Tests und hoffe zugleich auf Fortschritte bei der Impfkampagne. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.
Ob das Festival-Hygienekonzept wirklich genehmigt wird, ist noch offen. „Wir prüfen und schauen“, sagte die Sprecherin des Amtes. Unter den derzeitigen Bedingungen wäre ein solches Festival nicht genehmigungsfähig. Das Konzept liege allen Behörden vor, darunter auch Land und Kreisgesundheitsamt. Im Kreis war der Inzidenzwert zuletzt auf 88,7 gestiegen. Die „Fusion“ gilt als eines der größten alternativen Musik- und Theaterfestivals in Europa. Der Ticketpreis war wegen höheren Aufwandes von 130 auf 220 Euro angehoben worden. (dpa)

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Gesundheitssenatorin warnt vor Knappheit bei Astrazeneca

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat Kritik am Impf- und Einladungsmanagement zurückgewiesen. Statt, wie vom Tagesspiegel berichtet, rund 100.000 Dosen des Impfstoffherstellers Astrazeneca seien aktuell nur 28.000 frei verfügbar. Die übergroße Mehrheit der 163.000 bislang ausgelieferten Dosen sei an Krankenhäuser, Arztpraxen und Impfzentren versendet und dort – zu einem großen Teil – auch bereits verimpft worden. Mit Blick auf die sich in den vergangenen Tagen gehäuften Berichte über verfallende Impftermine sprach Kalayci am Donnerstag von einer “veränderten Situation”. Ihren Angaben zufolge hätten allein am Mittwoch 5700 Impfberechtigte einen Termin für die Impfung mit Astrazeneca gebucht. Da die nächste Lieferung erst in acht Tagen in Berlin kommen soll, warnte Kalayci vor einer Knappheit des Impfstoffs in Berlin.

Coronavirus in Berlin : Berliner Arztpraxen erhalten 34.000 Astrazenenca-Impfdosen

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD)
 
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Foto: Christoph Soeder/dpa

Zahl an oder mit Coronavirus Verstorbener in Pflegeheimen geht deutlich zurück

Die Zahl der Bewohner von Berliner Pflegeheimen, die an oder mit dem Coronavirus verstorben sind, geht deutlich zurück. Während der Berliner Heimaufsicht im Februar noch 148 Todesfälle aus den Pflegeeinrichtungen der Stadt gemeldet wurden, sank die Zahl in den ersten drei Wochen des Folgemonats auf zwölf (Stand 23. März). Das teilte die Senatsgesundheitsverwaltung auf Anfrage mit. Seit Beginn der Pandemie seien im Zeitraum 23. März 2020 bis zum 23. März 2021 insgesamt 1450 Bewohnerinnen und Bewohner im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. (Ingo Bach)

Coronavirus in Berlin : Berliner Arztpraxen erhalten 34.000 Astrazenenca-Impfdosen

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Foto: Christoph Schmidt/dpa

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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