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Bester Vorlagengeber des 1. FC Union : Marcus Ingvartsen überzeugt ohne aufzufallen

Marcus Ingvartsen wird für den 1. FC Union immer wichtiger. Der 25 Jahre alte Däne hat schon jetzt mehr Torbeteiligungen als in der gesamten vergangenen Saison.

Bester Vorlagengeber des 1. FC Union : Marcus Ingvartsen überzeugt ohne aufzufallen

In der vergangenen Saison war Marcus Ingvartsen (rechts) torgefährlicher, dennoch ist er für Union aktuell noch wichtiger.Foto: Andreas Gora/dpa

Was haben Marcus Ingvartsen und David Bowie gemeinsam? Nichts, außer vielleicht eine Sache. „In Berlin kann man sich frei bewegen, ohne erkannt zu werden“, sagt der Offensivspieler des 1. FC Union am Mittwoch. „Auch, wenn viele Leute Union-Fans sind oder die Bundesliga verfolgen, hat man seine Freiheit.“

Genau das hat bekanntlich auch dem legendären britischen Rockstar gefallen, als er 1976 von Los Angeles nach Berlin zog. So berühmt wie der damals erschöpfte Thin White Duke wird der dänische Fußballspieler Ingvartsen wohl nie werden – auch auf dem Fußballfeld ist er einer, der überzeugt ohne groß aufzufallen. Trotzdem wird der 25-Jährige immer wichtiger für den 1. FC Union.

Das hat er am vergangenen Samstag erneut bewiesen, als er mit einer eleganten Flanke das Siegtor gegen Freiburg einleitete, und ihm damit sein siebter Assist der Saison gelang. Das sind so viel wie Bayerns Leroy Sané oder Leipzigs Dani Olmo, und für Ingvartsen vier mehr als in der Vorsaison.

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„Ich spiele jetzt in manchen Spielen etwas tiefer und mehr im Zentrum, und habe auch mehr Standards, vielleicht liegt es daran“, sagt er. Seit seiner Ankunft in Berlin vor fast zwei Jahren habe er sich grundsätzlich entwickelt, „sowohl als Fußballer als auch als Mensch. Berlin ist eine Stadt, in der man lernen kann.“

Ingvartsens Entwicklung und seine Konstanz waren für Union ein Segen in dieser Saison, zumal die Köpenicker im Angriff oft verletzungsbedingt umorganisieren mussten. Mit den verschiedenen Ausfällen sei die Mannschaft aber bisher immer gut umgegangen, sagt Ingvartsen. Dass er mit Max Kruses Rückkehr vielleicht mehr Konkurrenz in der Rolle des Spielmachers haben wird, befürchte er auch nicht. „Es ist gut, dass Max wieder da ist: er bringt etwas anderes mit.“ Kruse ist auch etwas bekannter in Berlin, aber damit kann Ingvartsen sehr gut leben.

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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