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Ab Inzidenz von 100Brandenburg bekommt eine Ausgangssperre

Ab Inzidenz von 100Brandenburg bekommt eine Ausgangssperre

Rund um den Brandenburger Landtag in Potsdam herrscht im Lockdown gähnende Leere

Foto: Christoph Michaelis

Potsdam – Brandenburg will die Corona-Maßnahmen verschärfen. Ab kommender Woche sollen Ausgangsbeschränkungen gelten. Allerdings ab 22.00 Uhr, nicht wie in der Bundes-Notbremse vorgesehen bereits ab 21.00 Uhr.

Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Grundschulen – Brandenburg plant schärfere Corona-Maßnahmen ab kommender Woche. Das Kabinett habe in einer informellen Runde beschlossen, dass es ab Montag bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 100 in Kreisen oder kreisfreien Städten eine Ausgangssperre von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr geben soll, teilte Regierungssprecher Florian Engels am Freitag mit.

Treffen sind nach dem Entwurf, der BILD exklusiv vorliegt, dann nur noch mit einer Haushalts-fremden Person erlaubt. Friseurbesuch ab Montag nur noch mit Negativ-Test und alle übrigen körpernahen Dienstleister müssen ab einer Inzidenz von 100 schließen.

Sport ist unter freiem Himmel nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts, allein oder zu zweit erlaubt. Ab einer Inzidenz von 100 müssen neben Museen und Bibliotheken auch alle Tier- und Wildparks schließen.

Ab Inzidenz von 100Brandenburg bekommt eine Ausgangssperre

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD)

Foto: Soeren Stache/ZB

Bereits über Ostern galten in Brandenburg Ausgangsbeschränkungen. Ab Mittwoch sollen Grundschulen schließen, falls der Wert 200 erreicht ist; an Kitas soll in diesem Fall eine Notbetreuung eingerichtet werden.

Mehr Freiheit für Geimpfte

Bisher sind nur weiterführende Schulen im Land im Distanzunterricht. Das Kabinett will am Samstag zu einer Sondersitzung zusammenkommen, kündigte Engels an. Die Schließung von Schulen und Kitas ab der Inzidenz 200 und eine Ausgangssperre sind auch in der Bundes-Notbremse geplant, letztere aber bereits ab 21.00 Uhr. Das trifft aktuell bereits auf drei Landkreise zu: Elbe-Elster, Spree-Neiße und Oder-Spree.

Für Geimpfte wird es wie in Berlin mehr Freiheiten geben: Wenn die zweite Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt, entfällt für sie die Testpflicht.

Eine Quelle: www.bild.de

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