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Politisches Nachspiel nach Hertha-Trennung von Torwarttrainer

Politisches Nachspiel nach Hertha-Trennung von Torwarttrainer

Zsolt Petry gestikuliert.

Donnerstag, 08.04.2021, 19:55

Die Freistellung von Torwarttrainer Zsolt Petry durch Fußball-Bundesligist Hertha BSC nach dessen homophoben und migrationsfeindlichen Aussagen hat in Ungarn für ein politisches Nachspiel gesorgt. Wie die dortige Nachrichtenagentur MTI berichtete, bestellte das Ministerium für Außenwirtschaft und auswärtige Angelegenheiten den Geschäftsträger der deutschen Botschaft in Budapest ein.

Es soll in dem Gespräch um die Trennung vom 54 Jahre alten ungarischen Torwarttrainer durch den Verein gegangen sein. Viktor Orbans Kanzleramtsminister Gergely Gulyas bezeichnete den Rauswurf Petrys am Donnerstag zudem als «empörend» und «Verletzung der Meinungsfreiheit».

Petry hatte sich in einem Interview der regierungsnahen ungarischen Tageszeitung «Magyar Nemzet» unter anderem zum Thema Zuwanderung geäußert. Er hatte auch den Einsatz von Landsmann Peter Gulacsi, Nationalkeeper und Torwart von Bundesligist RB Leipzig, für einen Verein kritisiert, der unter anderem die Homo-Ehe unterstützt.

Eine Quelle: www.focus.de

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