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Giffey zur Doktorarbeit: «Habe nicht bewusst getäuscht»

Giffey zur Doktorarbeit: «Habe nicht bewusst getäuscht»

Franziska Giffey (SPD), Bundesfamilienministerin.

Heute, 28.05.2021 | 20:50

Franziska Giffey hat den Vorwurf zurückgewiesen, bei ihrer Doktorarbeit mit Vorsatz betrogen zu haben. «Ich habe nicht bewusst getäuscht», sagte die zurückgetretene Bundesfamilienministerin am Freitag in der RBB-Abendschau. Sie habe die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben. «Dazu stehe ich bis heute.» Wenn ihr dabei Fehler unterlaufen seien, dann bedauere sie das. Sie sei davon ausgegangen, dass die Arbeit korrekt gewesen sei. Giffey ist SPD-Spitzenkandidatin bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Sie will in der Hauptstadt Regierende Bürgermeisterin werden.

Sie habe mit ihrem Rücktritt die Konsequenzen aus der dritten Überprüfung gezogen, so die 43-Jährige. Sie habe bereits früher angekündigt, sollte der Titel aberkannt werden, trete sie zurück. Sie gehe davon aus, dass es in dem jetzigen Verfahren eine Empfehlung geben werde, ihr wahrscheinlich den Doktortitel zu entziehen.

Sie habe sich als Politikerin stets daran orientiert, was wichtig für die Menschen sei, betonte Giffey. Sie könne mit Stolz sagen, dass sie als Familienministerin alle Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag erfüllt habe. Das komme vielen Berlinerinnen und Berlinern zugute. Ihre Spitzenkandidatur sei ein Angebot, am Ende entschieden am 26. September allein die Wählerinnen und Wähler.

Eine Quelle: www.focus.de

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