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5000 PersonenDemo gegen „Polizeigewalt“ in Berlin

5000 PersonenDemo gegen „Polizeigewalt“ in Berlin

Dicht gedrängt laufen die Demonstranten durch Berlin

Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP

Berlin – Eine Woche nach dem 1. Mai demonstrieren linke und linksradikale Gruppen in der Hauptstadt unter dem Motto „Ihr seid keine Sicherheit“ gegen „Polizeigewalt“.

Deutlich mehr als 1000 Menschen sind auf der Straße, weil sie der Polizei etwa Rassismus vorwerfen. Die Menschen versammelten sich mit Transparenten, Fahnen und Lautsprecherwagen am Platz der Luftbrücke in Tempelhof, wo auch das Polizeipräsidium sitzt.

5000 PersonenDemo gegen „Polizeigewalt“ in Berlin

Die Demonstranten hielten sich laut Polizei mehrheitlich an die Corona-Regeln

Foto: CHRISTIAN MANG/REUTERS

Die Demonstranten ziehen seit 13 Uhr vom Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke in Tempelhof durch Kreuzberg und Neukölln zum Spreewaldplatz in Kreuzberg.

Die Polizei sprach am frühen Samstagnachmittag von geschätzt rund 1500 Teilnehmenden, die Veranstalter der Demonstration sprachen von rund 5000 Teilnehmenden. Angemeldet waren 2500 Teilnehmer, hieß es bei der Polizei.

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Die war mit rund 1300 Beamten bei der Demonstration und einem Fahrradkorso im Einsatz, wie sie auf Twitter mitteilte. Es habe bisher keine besonderen Vorkommnisse gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Die Versammlungsleitung weise auch immer wieder auf die geltenden Hygieneregeln hin.

Gegen 16 Uhr war der Aufzug kurz vor dem Spreewaldplatz und erhielt laut Polizei noch einmal Zulauf, die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl nun auf 5000.

Grundsätzlich friedlich demonstriert

Polizei und Veranstalter sprachen zunächst grundsätzlich von einem friedlichen Verlauf. Zu einem Zwischenfall kam es bei einer Festnahme am Rande des Protestzugs. Polizisten brachten einen Mann in ein Gebäude an der Hasenheide an der Strecke der Demonstration. Daraufhin versammelten sich andere Demonstranten lautstark vor dem Haus und den draußen stehenden Polizisten. Nach einiger Zeit kam der festgenommene Mann wieder heraus und die Demonstration zog weiter.

5000 PersonenDemo gegen „Polizeigewalt“ in Berlin

In der Spitze waren rund 5000 Teilnehmer bei der Demo

Foto: CHRISTIAN MANG/REUTERS

Die Polizei schrieb auf Twitter, an der Hasenheide sei eine Baustelle beschmiert worden. Einsatzkräfte hätten einen Demonstrationsteilnehmer deswegen kurzzeitig festgenommen. Zudem twitterte die Polizei, mittags seien mehrere Schriftzüge „mit Demobezug“ an Hauswänden festgestellt und Strafverfahren wegen Sachbeschädigungen eingeleitet worden.

Im Vorfeld hatte die Polizei die Demonstranten gewarnt, unerlaubte Gegenstände mit sich zu führen. Dazu gehörten u. a. „mit Drähten, reißfesten Seilen oder Latten verstärkte & verbundene Transparente“ sowie „Sturm- & Flammschutzhauben“. Darüber hinaus sind Pyros, Steine, Glasflaschen, Wurfeisen, Krähenfüßen u.a. gefährlichen Gegenstände verboten.

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Der Protest war schon vor dem 1. Mai als bundesweite Aktion angekündigt worden. Die Veranstalter forderten „eine konsequentere Aufklärung rassistischer Vorfälle in den Reihen der Polizei“ sowie die „Entnazifizierung der mit rechtsradikalen Netzwerken durchsetzten Sicherheitsbehörden“. Aufrufe zur Unterstützung kursierten auch auf linksradikalen Internetseiten. Die Plakate richteten sich etwa „gegen Repression und rechten Terror“ und gegen „Rassismus in Sicherheitsbehörden“.

Eine Quelle: www.bild.de

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