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Zu wenig Nachfrage: Impfzentrum in der Arena Treptow schließt über den Jahreswechsel


Zu wenig Nachfrage: Impfzentrum in der Arena Treptow schließt über den Jahreswechsel

Vom 31. Dezember bis 3. Januar schließt das Impfzentrum in der Arena vorerst. Es habe über den Jahreswechsel nicht so viele Buchungen gegeben, wie die Gesundheitsverwaltung mitteilte. Dafür haben nun Berliner Kliniken kurzfristig Impfdosen erhalten.

Das Impfzentrum in der Arena-Halle in Treptow ist über den Jahreswechsel nicht in Betrieb. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Dienstag auf Anfrage mit. Es bleibe von Silvester bis einschließlich 3. Januar geschlossen, bestätigte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung [bild.de] darüber berichtet.

Zur Begründung wies der Sprecher auf die Vorgaben von Seiten des Bundes hin, zunächst vor allem die Bewohner in Pflegeheimen zu impfen. "Wir sind außerdem gebunden an den gelieferten Impfstoff." Hinzu komme, dass inzwischen auch Impfungen in den Krankenhäusern begonnen hätten. Es habe über Silvester und Neujahr außerdem nicht so viele Buchungen gegeben, dass der Betrieb hätte weitergehen müssen. "Das alles gebündelt ergibt, dass die Arena in Treptow über den Jahreswechsel nicht geöffnet sein wird."

Die Impfungen in Berlin haben am Sonntag begonnen. Mobile Impfteams waren in Senioren- und Pflegeheimen unterwegs. Am Nachmittag starteten die Impfungen in der Arena in Treptow, dem mit 80 Impfkabinen größten Impfzentrum der Stadt. Dort werden zunächst die Mitarbeiter aus den Pflegeheimen geimpft. Die übrigen fünf Impfzentren werden bisher noch nicht genutzt. Die Impfungen sollen künftig abhängig von der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs ausgeweitet werden.

Knapp 1.000 Impfdosen für Berliner Kliniken

Unterdessen haben die ersten Berliner Kliniken am Dienstag mit Corona-Impfungen bei ihren Mitarbeitern begonnen. Das Universitätsklinikum Charité und der kommunale Krankenhauskonzern Vivantes teilten mit, kurzfristig insgesamt knapp 1.000 Dosen von der Gesundheitsverwaltung erhalten zu haben. Seit Dienstagmorgen liefen die Impfungen an mehreren Standorten.

Zuerst bekämen diejenigen Beschäftigten das Mittel gespritzt, die auf Covid-19-Intensivstationen arbeiten oder diese Erkrankten auf anderen Stationen versorgen, hieß es. Die Impfungen sollen zunächst bis einschließlich Donnerstag laufen.

"Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte arbeiten anhaltend an der absoluten Belastungsgrenze in dieser nie da gewesenen Krisensituation. Eine Impfung kann hier zumindest für mehr Sicherheit sorgen", erklärte Charité-Vorstandschef Heyo Kroemer. Die Charité mit ihren rund 4.500 Pflegekräften versorgt in Berlin die schwersten Covid-19-Fälle.

Vivantes hat nach eigenen Angaben allein zwischen März und Mitte November fast jeden zweiten Berliner Corona-Krankenhausfall versorgt. Eine interne Umfrage des Konzerns hatte noch vor der Zulassung eines Impfstoffs ergeben, dass sich gut 70 Prozent der Beschäftigten gegen Corona impfen lassen würden.

RKI erfasst bislang fast 4.000 Impfungen in Berlin

Am Sonntag waren in Berlin die ersten Bewohner von Alten- und Pflegeheimen zum Schutz vor Covid-19 geimpft worden. Zur Eröffnung des ersten von sechs Impfzentren erhielten unter anderem Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen das Präparat, von dem jeweils zwei Dosen verabreicht werden müssen. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) sind bislang in Berlin 3.839 Corona-Impfungen erfasst.

Eine Quelle: www.rbb24.de

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