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Wie Energiesparen im Homeoffice geht

Wie Energiesparen im Homeoffice geht

LED-Lampen verbrauchen nur etwa ein Zehntel des Stroms von Glüh- oder Halogenlampen
Foto: picture-alliance / Frank May

Homeoffice und -schooling, geschlossene Restaurants, Kinos und Theater: Aktuell verbringen wir zu Hause mehr Zeit denn je. Damit Strom- und Heizkosten nicht allzu sehr steigen, hier schnelle und einfache Spartipps der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Homeoffice und -schooling, geschlossene Restaurants, Kinos und Theater: Aktuell verbringen wir zu Hause mehr Zeit denn je. Damit Strom- und Heizkosten nicht allzu sehr steigen, hier schnelle und einfache Spartipps der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Alte Lampen austauschen

LED-Lampen verbrauchen nur etwa ein Zehntel des Stroms von Glüh- oder Halogenlampen – und das bei einer rund 100-mal längeren Lebensdauer. „LED-Lampen sind zwar in der Anschaffung etwas teurer. Langfristig lässt sich durch den Einsatz von LEDs aber viel Geld sparen“, so Joshua Jahn von der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Kleiner Dreh am Thermostat

Zum Aufheizen sollte das Thermostat nicht auf die höchste Stufe, sondern immer auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Es ist egal ob das Thermostat auf 5 oder auf 3 steht, der Raum erhitzt sich immer gleich schnell. Und jedes Grad weniger senkt den Verbrauch um etwa sechs Prozent.

Abstand halten

Das gilt nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Heizung. Möbel, Vorhänge oder der Wäscheständer direkt vor dem Heizkörper sorgen für einen Hitzestau, die warme Luft kann sich nicht richtig im Raum ausbreiten.

Kampf der Zugluft

Speziell hinter alten Fenstern ist häufig ein unangenehmer Luftzug zu spüren. Schnelle und preisgünstige Abhilfe schaffen Schaumstoff- oder Gummidichtungsbänder. Für die Ritze unter der Tür empfiehlt sich eine Bürstendichtung, die sich Unebenheiten anpasst.

Teppich gegen kalte Füße

Auch wenn Teppiche oder Läufer keine signifikante Dämmwirkung entfalten, haben sie Einfluss auf das Temperaturempfinden. Gerade auf Stein- oder Holzböden erhöhen sie die gefühlte Temperatur – natürlich nur, wenn es keine Fußbodenheizung gibt. „Wer sein Homeoffice mit einem Teppich ausstattet, kann die Heizung um ein bis zwei Grad herunterdrehen und dadurch den Verbrauch senken“, so Jahn.

Wärmekissen statt Heizdecke

Elektrische Heizdecken verbrauchen unnötig viel Strom. Besser sind Wärmflaschen oder Wärmekissen, etwa mit Kirschkernen. Letztere lassen sich an kalten Abenden schnell in der Mikrowelle aufwärmen.

Nicht verwendete Geräte abschalten

Elektrische Geräte sollten durch eine Steckerleiste mit Schalter komplett abgeschaltet werden, wenn sie nicht gebraucht werden. „Auch im Stand-by- oder ‚Stromsparmodus‘ verbrauchen Geräte Energie“, so der Verbraucherschützer. Nachts sollte zusätzlich der WLAN-Router ausgeschaltet und beim Smartphone in den Flugmodus gewechselt werden. Tagsüber wird Energie gespart, wenn der Computer beim Verlassen des Heimarbeitsplatzes in den Ruhezustand versetzt wird.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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