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Wellbrock: 800-Meter-Solo-Rennen «ein bisschen langweilig»

Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock glaubt nicht, dass er wegen fehlender voll besetzter Wettkämpfe in der Corona-Krise Probleme bei den Olympischen Spielen bekommt. «Ich bin zu 100 Prozent ein Wettkampftyp, und wenn ich in Tokio am Start stehe und acht Leute im Becken sind, dann wird es ein cooles Ding», sagte der 23 Jahre alte Schwimmer am Samstag in Berlin. «Ich werde der Situation dann gewachsen sein, und da freue ich mich schon tierisch drauf.»

Wellbrock: 800-Meter-Solo-Rennen «ein bisschen langweilig»

© dpa

Florian Wellbrock.

In der Hauptstadt findet an diesem Wochenende die finale Olympia-Qualifikation der deutschen Schwimmer statt. Wellbrock hat sein Tokio-Ticket schon sicher und schwamm am Samstag über 400 Meter Freistil gegen zwei Konkurrenten.

Tags zuvor hatte der Weltmeister über 1500 Meter und zehn Kilometer im Freiwasser sein Rennen über 800 Meter sogar ganz allein bestritten. «Das ist einfach nicht der Wettkampf-Sport, den ich haben möchte», sagte der gebürtige Bremer, der in Magdeburg trainiert. «Ich brauche nicht volles Haus, was das Publikum betrifft. Aber zwei, drei Leute, die da mitschwimmen, das macht schon Spaß», meinte Wellbrock. «Sonst kann ich auch im Trainingsbecken die 800 runterrattern. Das war schon ein bisschen langweilig.»

Eine Quelle: www.berlin.de

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