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Urlaub mit drei Generationen? So klappt‘s ohne Stunk!

Urlaub mit drei Generationen? So klappt‘s ohne Stunk!

Wenn Großeltern auf die Enkel mit aufpassen, haben Eltern mehr vom Urlaub (Symbolfoto)

Foto: picture alliance / photononstop

Endlich wieder Urlaub mit Oma und Opa! Aber auch die Eltern freuen sich: Fahren die Großeltern mit in den Familienurlaub, gibt es auch mal eine Auszeit vom Nachwuchs.

Laut einer aktuellen Umfrage von FeWo-direkt (www.fewo-direkt.de) sind für knapp drei Viertel (74 Prozent) der deutschen Urlauber Ferienunterkünfte am besten für einen Urlaub mit drei Generationen geeignet. Worauf Familien achten sollten, damit so ein Urlaub harmonisch verläuft, erklärt Familienexpertin Nora Imlau:

► Rückzugsräume für alle einplanen

Meistens lohnt es sich, ein geräumiges Ferienhaus zu buchen, in dem alle auch Rückzugsräume zur Verfügung haben. Schließlich schafft Nähe vor allem dann Verbindung, wenn sie nicht erzwungen ist.

► Reisewege berücksichtigen

Wenn Familien weit voneinander entfernt leben, ist es oft die fairste Lösung, den Urlaub irgendwo mittig zu organisieren, damit niemand eine überdurchschnittlich weite Anreise hat.

► Packlisten absprechen

Nicht jeder muss alles mitnehmen, oft lassen sich Packlisten auch prima aufteilen. Gleichzeitig ist es wichtig, beim Packen auf individuelle Vorlieben zu achten: Kinder brauchen auch das Recht, Dinge mitzunehmen, die sie nicht mit anderen teilen müssen.

► Erziehungsfragen besprechen

Unterschiedliche Erziehungsvorstellungen sind oft ein Grund für Konflikte. Deshalb empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld die Karten auf den Tisch zu legen: Wo einigen wir uns für die Zeit des Urlaubs auf gemeinsame Regeln, was entscheiden die Eltern allein?

► Erwartungen abklären

Gerade wenn mehrere Generationen miteinander im Urlaub sind, ist Klarheit und Offenheit wichtig. Wie stark können und wollen die Großeltern als Babysitter eingespannt werden? Wie viel Mitarbeit im Haushalt ist von jeder Partei gewünscht? Einer der größten Risikofaktoren für Streit im Urlaub ist die Vorstellung, die anderen Familienmitglieder müssten doch wissen, was einem selbst wichtig ist. Nicht raten (lassen), einfach sagen.

► Sich gegenseitig entlasten

Urlaub mit Kindern ist schön, aber anstrengend. Wenn mehrere Erwachsene mitreisen, ist es deshalb hilfreich, zu besprechen, wie alle mal zu Pausenzeiten kommen. Zum Beispiel, indem man sich wechselseitig ausschlafen lässt, oder eine Partei abends die Kinder zu Bett bringt, damit die andere ausgehen kann. Und: Abwechselnd einkaufen und abwaschen! Man muss nicht alles zusammen machen.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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