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Unions Derby-Held Polter verrät Fischers Kabinen-Ansprache

Unions Derby-Held Polter verrät Fischers Kabinen-Ansprache

Sebastian Polter erinnert sich gerne an seine Zeit mit Union zurück, trägt den Verein noch immer in seinem Herzen
Foto: picture alliance/dpa

Einmal Derby-Held, immer Derby-Held! Sebastian Polter (30, jetzt Fortuna Sittard) sorgte für Unions letzten Derby-Sieg. Am 2. November 2019 sorgte er per Elfmeter für den 1:0-Endstand. Mit B.Z. hat er über das nun anstehende Derby gesprochen.

B.Z.: Herr Polter, am Sonntag spielen Sie um 12.15 Uhr mit Fortuna Sittard bei Feyenoord Rotterdam. Schaffen Sie es pünktlich nach Hause, um das Berliner Derby am TV verfolgen zu können?

Sebastian Polter: Ich hoffe es. Es wird knapp. Wenn der Busfahrer ordentlich fährt, könnte es funktionieren. Ansonsten habe ich noch mein Tablet dabei.

Der Job in den Niederlanden geht vor. Aber gibt es noch ein bisschen Derby-Kitzeln bei Ihnen?

Ja, schon. Ich kann mich in die Situation in Berlin hineinversetzen, wie die Jungs in der Kabine brennen werden, für den Verein und die Region das Derby zu spielen. So ging es mir in der vergangenen Saison auch. Ich fühle mit. Ich wünsche der Mannschaft den höchsten Erfolg.

Wie wird Trainer Urs Fischer die Mannschaft ungefähr einstimmen?

Es geht um Kontinuität. Für ein einziges Spiel wird er nichts ändern. Wir haben früher oft davon gesprochen, den Gegner von den Punkten her fernzuhalten. So wird er das Spiel besprechen. Thema wird auch sein, dass es ein Derby ist. Das muss man anders spielen und kühlen Kopf bewahren. Man darf sich nicht durch Einzelheiten oder Schiedsrichter-Entscheidungen stressen lassen. Das wird er den Jungs mitgeben.

Unions Derby-Held Polter verrät Fischers Kabinen-Ansprache

Sebastian Polter feiert sein 1:0 2019 gegen Hertha: „Ob das noch mal zu toppen sein wird, weiß ich nicht.“ (Foto: REUTERS)

Sie sind Unions letzter Derby-Held, weil sie im November 2019 das 1:0-Siegtor schossen. Hoffen Sie auf einen Nachfolger?

Ja, das würde ich jedem Einzelnen wünschen. Wir haben zwei Derbies in Folge verloren. Das ist bitter. Es ist Zeit, dass wir wieder gewinnen. Ich spreche da auch in der Wir-Form, weil ich nach wie vor Mitglied und Fan von Union bin. Jeder kann ein Derby-Held sein. Im Großen und Ganzen ist aber wichtig, dass gewonnen wird. Dann ist die ganze Mannschaft der Derby-Held.

Steht in Berlin eine Wachablösung an?

Das Thema beschäftigt viele. Union hat schon mehr Mitglieder. Das ist das Ergebnis der Arbeit Präsident Dirk Zingler, Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert und Trainer Urs Fischer an der Spitze. Das müsste so weitergehen. Dann kann es irgendwann eine Wachablösung geben. Hertha ist ein etablierter Bundesligaverein. Vielleicht kann man sich irgendwann auf Augenhöhe bewegen. Das Derby ist für die Bundesliga eine Bereicherung.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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