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Unfreiwillige Telefonkonferenz für Beamte auf acht Polizeiabschnitten

Unfreiwillige Telefonkonferenz für Beamte auf acht Polizeiabschnitten

Ein Mann greift zum Telefonhörer (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Eibner-Presse

Wie vertreibt man Langeweile in der Pandemie? In dem man sich neue Freunde bei der Polizei sucht. Nicht!

Von Axel Lier und Dirk Böttger

Ein Unbekannter hat am Ostersonntag Beamte auf acht Polizeiabschnitten in der Direktion 1 (Reinickendorf, Pankow) mit unfreiwilligen Telefonkonferenzen genervt. Los ging es ab 1.23 Uhr auf dem Abschnitt 15 an der Eberswalder Straße: Dort klingelte ein Dienstapparat, der Vize-Chef nahm ab und weitere Polizisten der Abschnitte 16 und 17 waren ihm plötzlich zugeschaltet.

In einem Polizeidokument heißt es dazu: „Als Verwirrung auftrat, meldete sich eine männliche Stimme, welche mit einem Lachen äußerte, ihm sei langweilig zu Hause und dass er über diesen Weg neue Freunde suche.“

In einer weiteren Telefonschalte gab der Verursacher an „Jens Meier“ zu heißen – dann legte er auf.

Die Polizei sagt auf Anfrage, dass die ungewollte Schaltung einer Telefonkonferenz technisch nicht verhindert werden könne. Die Rufnummern der Abschnitte seien frei im Internet einsehbar. Die Spaß-Schalten hätten jedoch keine Auswirkungen auf den Dienstbetrieb gehabt.

Ein Ermittlungsverfahren nach § 317 StGB Störung von Telekommunikationsanlagen wurde eingeleitet.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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