Dnachrichten.de

Sturmhaubenverbot für Berliner Polizei – Leicht & leichtfertig

Sturmhaubenverbot für Berliner Polizei – Leicht & leichtfertig

Berliner Polizisten müssen jetzt Gesicht zeigen, auch wenn sie es mit Schwerkriminellen zu tan haben. Das kann B.Z.-Redakteurin Katja Colmenares nicht verstehen
Foto: Spreepicture/Christian Lohse

Auch wenn die neuen Sturmhauben der Berliner Polizei martialisch aussehen, kann B.Z.-Redakteurin Katja Colmenares nicht verstehen, warum sie nun nicht mehr getragen werden dürfen.

Ich weiß nicht mehr, wann ich das erste Mal in Berlin einen „normalen“ Polizisten gesehen habe, der eine Sturmhaube trug. Es ist lange her. Den Schreck darüber und den ersten Gedanken, „das sieht ja aus wie im Krieg gegen die IRA“ hat die Realität längst geschluckt.

Natürlich sieht es martialisch aus. Doch ich verstehe, warum ein Polizist in manchen Einsätzen seine Identität schützen will. Rund 7000 Mal im Jahr werden Polizisten in unserer Stadt angegriffen. Das scheint mittlerweile in vielen Kreisen zum guten Ton zu gehören. Bei Demos, bei Straßenverkehrskontrollen, bei Razzien und Räumungen.

Schon davor kann Politik sie nicht schützen. Wie soll das erst gegen die Bedrohung aus den sozialen Netzwerken funktionieren? Es ist leicht, ein Maskenverbot vom Schreibtisch aus zu beschließen – und leichtfertig.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More

Privacy & Cookies Policy