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Stotter-Start für digitalen Impfpass in Brandenburg

Stotter-Start für digitalen Impfpass in Brandenburg

Ein Impfpass mit einer Spritze (Symbolbild)
Foto: picture alliance / CHROMORANGE

Seit Montagmorgen stehen die Kunden vor den Apotheken Schlange, um den digitalen Impfpass zu bekommen. Gegen Vorlage des gelben Impfbuchs sollen sie den QR-Code bundesweit ausstellen. Doch viele Apotheker konnten zunächst nichts tun.

„Uns fehlt das Passwort, um die QR-Codes zu kriegen“, sagte die Potsdamer Tulpen-Apotheke kurz nach der Öffnung am Montagmorgen, „wir müssen die Kunden vertrösten.“

Auch die Ost-Apotheke musste wegen fehlender Zugänge passen: „Wir müssen die Kunden wieder wegschicken.” Die Nowawes-Apotheke in Babelsberg hatte dagegen „schon zwei, drei digitale Impfpässe ausgestellt – aber es geht nur schleppend, weil die Server überlastet sind.“

Die Potsdamer Luisen-Apotheke behalf sich anfangs so: „Wir kopieren die Papier-Impfpässe“, sagt Apothekerin Andrea Opl, „wenn wir später den Zugang kriegen, können sich die Kunden den digitalen Impfpass abholen.“

Kurz vor Mittag kam dann die erlösende Meldung: Die Server-Probleme sind behoben! Alle Apotheken können den digitalen Impfpass jetzt ausstellen.

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Das ist allerdings etwas umständlich: Statt eines QR-Codes muss man nacheinander zwei abrufen, einen für jedes Impfdatum. Die Kunden müssen ein paar Minuten warten, werden aber nicht mehr weggeschickt.

Thomas Baumgart (52), Chef des Apothekerverbands Brandenburg, erklärt die Anlaufschwierigkeiten so: „Wir hatten einen Kaltstart ohne vorherigen Testbetrieb. Die Apotheker hatten nur wenig Zeit, sich um Zugangscodes zu bemühen. Viele waren noch nicht registriert. Die Server waren Montag früh teils überlastet, alle brauchten neue Passwörter. Seit etwa 11 Uhr funktioniert die Ausstellung der digitalen Impfpässe aber weitgehend.“

Der Apotheker-Chef hofft, „dass jetzt nicht alle Geimpften sofort loslaufen.“ Baumgart: „Die Ferien beginnen ja erst nächste Woche.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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