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Sebastian Scheels Wohnungs-Straßenbahnen-Vergleich – Wie billig!

Sebastian Scheels Wohnungs-Straßenbahnen-Vergleich – Wie billig!

„Zwei von drei Wohnungen realisiert zu haben, ist doch richtig gut. Jedenfalls im Vergleich zu einer von fünf Straßenbahnen“, sagte Bausenator Scheel. Wenig konstruktiv – findet B.Z.-Redakteurin Katja Colmenares
Foto: picture alliance/dpa/Christian Lohse (B.Z. Collage)

Berlins Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) teilte während einer Diskussion um Wohnungsbau gegen SPD und Grüne aus. Dazu ein Kommentar von „Zwei von drei Wohnungen realisiert zu haben, ist doch richtig gut. Jedenfalls im Vergleich zu einer von fünf Straßenbahnen.“

In jedem Führungskräfteseminar (gibt es pandemiebedingt natürlich auch online) lernt man, wie am besten schlechte Nachrichten oder Leistungen vermittelt werden. Unter anderem: Ich-Botschaften senden, nicht aus der Verantwortung stehlen, Lösungsansätze präsentieren.

Fadenscheinige Ablenkungsmanöver wie „Kollegen für eine ebenso negative Bilanz madig machen“ gehören meiner Meinung nach nicht dazu. Doch genau das hat Bausenator Scheel mit seinem wenig konstruktiven Wohnungs-Straßenbahnen-Vergleich gemacht.

Trotz Koalition mault da der Linke plötzlich die nicht einmal anwesende Grüne auf seiner Pressekonferenz an. Und hat es dann noch nötig, sein Revier zu markieren – „Wir sind gekommen, um zu bleiben“.

Wie billig. Willkommen im Wahlkampf.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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