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Schon 11,5 Millionen Euro für Berliner Großmarkt-Händler ausgezahlt

Schon 11,5 Millionen Euro für Berliner Großmarkt-Händler ausgezahlt

Ein Mann fährt auf dem Gelände des Großmarktes in Berlin an Kisten mit Orangen vorbei (Archivbild)
Foto: dpa

Bis zu 70 Prozent Umsatzeinbußen: Beim Großmarkt an der Beusselstraße (Wedding) kocht das Geschäft auf Sparflamme, so lange Gastronomie und Kantinen noch unter dem Lockdown leiden. Allerdings werden von den 350 Händlern auch etliche staatlich unterstützt.

Über 11,5 Millionen Euro sind bis Ende Mai schon ausgezahlt worden. Etwa 5,2 Mio. als Novemberhilfe, 2,7 Mio. als Dezemberhilfe und Liquiditäts-Zuschüsse und -Darlehen in Höhe von 1,73 Mio. Euro.

Im Frühjahr, als die Mietrückstände beim landeseigenen Großmarkt auf 1,9 Millionen Euro angewachsen waren, wurden vom Senat noch mögliche Miet-Erlässe oder -Teilerlässe angekündigt. Inzwischen liegen dem Großmarkt 15 Anträge vor.

Einige Händler, die anonym bleiben wollen, klagen über einen hohen bürokratischen Aufwand mit Jahresabschlüssen, Umsatz- und Umschlagszahlen, Bescheiden zu Coronahilfen etc. bei den Anträgen.

Aber klar ist auch: Wenn die öffentliche Hand ihnen auf Kosten der Steuerzahler Miete erlassen soll, muss das Verfahren transparent sein.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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