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Schönes neues Spree-Quartier in historischen Hallen

Schönes neues Spree-Quartier in historischen Hallen

So stellen sich die Architekten das fertige Quartier von außen vor
Foto: TSCHOBANN VOSS ARCHTEKTEN

Ein großes Werkstor versperrte über Jahrzehnte die AEG Transformatorenfabrik mit den inzwischen denkmalgeschützten Rathenau-Hallen. Die Zukunft des schönen neuen Spreequartiers gehört allen!

Den Flaneuren auf dem breiten Uferweg mit Open-Air-Sportgeräten. Den Hausfrauen/-männern auf dem neuen Wochenmarkt. Den jungen Leuten in den fast 500 Hostel-Zimmern. Den Künstlern in Ateliers und vielen Büro-Menschen.

Schönes neues Spree-Quartier in historischen Hallen

Amtsleiterin Ulrike Zeidler begeistert der sensible Umgang mit den Gebäude (Foto: Olaf Selchow)

In das Areal zwischen Wilhelminenhofstraße und Spree will der neue Eigentümer Basecamp in den nächsten Jahren bis zu 500 Millionen Euro investieren. Erste Sanierungsarbeiten beginnen in diesem Jahr, 2025 soll das neue Quartier fertig sein.

Das Areal wurde vor hundert Jahren an AEG verkauft. Einer der ersten Großaufträge für das Transformatorenwerk war der Ausbau des Großkraftwerks Klingenberg.

Schönes neues Spree-Quartier in historischen Hallen

Die Außenwände werden saniert. In einem Meter Abstand werden vorgefertigte Einbauten reingesetzt (Foto: Olaf Selchow)

Das Grundstück (140.000 m²) wird in der Mitte von einer werkseigenen Straße geteilt – sie trennt auch die künftigen Nutzungen: Im östlichen Bereich wächst um das frühere Kraftwerk ein Campus mit Hostel, Co-Working-Flächen, Kino, Gastronomie. Im westlichen Bereich („Office“) wird es Supermarkt, Büros, Ateliers geben.

Schönes neues Spree-Quartier in historischen Hallen

Zwei Fußballfelder haben in diesen Rathenauhallen Platz (Foto: Tchoban Voss Architekten)

In die imposanten Rathenau-Hallen (benannt nach dem AEG-Gründer), würden zwei Fußballplätze passen. Es kommen Einbauten rein: Vorgefertigte Stahlkonstruktionen rücken einen Meter von den gelben Außenwänden ab und bekommen eigene Glasfassaden – ein Haus-im-Haus-Prinzip.

Schönes neues Spree-Quartier in historischen Hallen

Saidah Bojens managed das Projekt (Foto: Olaf Selchow)

Dadurch braucht die äußere Hülle keine aufwendige Sanierung. Trotzdem muss an den einfachverglasten und undichten Dächern und verrosteten Stahlstützen aus dem Jahr 1898 was getan werden.

Auch sind fünf bis zu sechsgeschossige Neubauten geplant. „Sie halten nicht nur den Uferbereich frei, sondern ordnen sich auch den Denkmalbauten unter“, verspricht Projektplanerin Saidah Bojens.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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