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Schafft die Schweiz noch die Wende? : Spanien führt früh und lässt den Gegner laufen

+ Uefa verbietet Regenbogenbanden + Flick wusste von Kroos-Rücktritt + Kimmich und Gosens immer noch über Aus enttäuscht + Der Newsblog

Schafft die Schweiz noch die Wende? : Spanien führt früh und lässt den Gegner laufen

Spaniens Linksverteidger Jordi Alba trifft zur frühen Führung, den der Schweizer Denis Zakaria den Ball noch unglücklich…Foto: AFP

Für den ehemaligen Welt- und Europameister Spanien ist es die Rückkehr auf die große Bühne. Für die Schweiz es ist hingegen das erste Viertelfinale bei einer Fußball-EM (mehr dazu im Newsblog).

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Spanien wechselt und bringt Dani Olmo für den angeschlagenen Sarabia.

Halbzeit in St. Petersburg

Spanien dominiert nach der frühen Führung zwar den Ball, aber ein zweiter Treffer liegt hier nicht in der Luft. Die Schweiz musst schon nach 20 Minuten zum ersten Mal wechseln, weiß aber auch dem Spiel gegen Frankreich wie es ist mit einem Rückstand umzugehen.

Laporte verteidigt hervorragend gegen Zuber

Zuber scheint schon auf und davon, aber Laporte holt ihn ein und stellt den Hoffenheimer sogar noch, auch wenn Zuber fällt und Elfmeter fordert. Die Aufregung ist aber umsonst, weil Zuber ohnehin im Abseits stand.

Akanji über das Tor

Widmer holt gegen Alba ein Ecke raus, die von Shaqiri getreten wird. In der Mitte springt Akanji am höchsten, bekommt jedoch keinen Druck hinter den Ball.

Elvedi vor Morata

Der Stürmer lauert bei einer Flanke von rechts im Rücken von Elvedi, der aber zur Ecke klären kann.

Embolo muss verletzt runter

Ganz bitter für den Gladbacher. Nach nur 20 Minuten hat sich Embolo am linken Oberschenke verletzt und muss durch Ruben Vargas ersetzt werden.

Koke per Freistoß

Der Mittelfeldspieler hebt den Ball aus gefährlicher Situation gefühlvoll über die Mauer, aber auch über das Tor. Yann Sommer muss nicht eingreifen.

Spanien führt früh

Nur sieben Minuten braucht Spanien zum ersten Treffer. Ein Eckball rutscht durch zu Jordi Alba, der im Rückraum wartet. Seinen Abschluss fälscht Zakaria unhaltbar ab. 

Uefa verbietet Werbepartnern Regenbogenbanden in Russland und Asarbaidschan

Laut Volkswagen hat die Uefa seinen Werbepartnern untersagt, bei den beiden Viertelfinalspielen in St. Petersburg und Baku wie zuletzt Werbebanden in Regenbogenfarben zu bespielen. Der Grund seinen “Bedenken der Uefa im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen”. Volkswagen zeigt sich darüber enttäuscht: An den zwei anderen Austragungsorten in Rom und München dürfen die Regenbogenbanden hingegen genutzt werden.

Flashmobs in der Ukraine

In der Ukraine herrscht vor dem EM-Viertelfinale gegen England weiter große Fußball-Euphorie. Eine Baumarktkette, die auch Partner des Verbandes ist, rief vor dem Spiel am Samstag in Rom (21.00 Uhr/ARD und Magenta TV) zu Flashmobs in den einzelnen Filialen auf. Videos auf Youtube zeigen Mitarbeiter, die singend Ukraine-Fahnen und blau-gelbe Schals schwenken, um ihr Team anzuspornen.

Am Tag nach dem Achtelfinal-Sieg gegen Schweden (2:1 nach Verlängerung) waren alle Minister in den ukrainischen EM-Trikots zur Kabinettssitzung erschienen. Parlamentspräsident Dmytro Rasumkow begrüßte die Abgeordneten mit dem umstrittenen nationalistischen Gruß „Ruhm der Ukraine! – Den Helden Ruhm!“, der offizielle Losung der National-Elf ist. Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte, das ganze Land sei stolz auf die Spieler.

Das Spiel gegen England wird im Zentrum der Hauptstadt Kiew erneut auf großer Leinwand übertragen – laut Veranstalter die größte in Europa. Am Dienstag hatten dort Tausende Fans ausgelassen den Sieg ihrer Mannschaft über Schweden und den erstmaligen Viertelfinal-Einzug bei einer EM gefeiert. (dpa)

Toni Kroos hat den neuen Bundestrainer Hansi Flick vorab über seinen Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft informiert. „Ich habe mit Hansi bereits alles geklärt, weil ich möchte, dass er planen kann“, sagte der 31-Jährige der „Bild“ und „Sport Bild“ (Freitag). Schon vor der EM habe er mit dem Nachfolger von Joachim Löw Kontakt gehabt. Flick habe ihm signalisiert, „dass er gerne mit mir nach der EM zusammenarbeiten würde“. Um den neuen Chefcoach der DFB-Auswahl nicht vor den Kopf zu stoßen, habe er ihn vor dem Schritt an die Öffentlichkeit in Kenntnis gesetzt.

„Hansi weiß also über alles Bescheid. Genauso wie Oliver Bierhoff selbstverständlich auch“, sagte der Mittelfeldspieler von Real Madrid. Der Weltmeister von 2014 hatte drei Tage nach dem Aus im Achtelfinale der Europameisterschaft seinen Rückzug aus dem DFB-Team verkündet, für das er 106 Länderspiele absolviert hatte.

Löw indes habe er nicht noch einmal extra kontaktiert. „Nein, das war nicht nötig“, sagte Kroos. Zum einen sei der Ex-Bundestrainer nicht mehr im Amt, zum anderen habe er ihm den Abschied nach der EM bereits bei einem Gespräch im März angedeutet.

Kroos will künftig mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und sich voll auf Real Madrid konzentrieren. Bei den Königlichen läuft sein Vertrag noch bis Mitte 2023. „Danach kann man sich zusammensetzen und gemeinsam entscheiden, ob wir die Zusammenarbeit noch um ein oder zwei Jahre verlängern wollen. Das ist für mich noch total offen“, sagte Kroos. Er sei sich „aber sehr sicher, dass ich meine Karriere bei Real Madrid beenden werde“. (dpa)

Der frühere Weltmeister Toni Kroos beendet seine Karriere in der Fußball-Nationalmannschaft. Diese Entscheidung verkündete der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler von Real Madrid am Freitag in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“. (dpa)

Der ZDF-Fernsehrat hat verbale Angriffe gegen Fußballkommentatorinnen verurteilt. „Der Fernsehrat steht ausdrücklich hinter den angegriffenen Protagonistinnen sowie den Redaktionen und verurteilt jegliche Form von Beleidigungen, Pöbeleien oder gar Hassbotschaften“, sagte Fernsehratsmitglied Katrin Kroemer am Freitag. Vor allem bei der Fußball-EM gebe es gegen Reporterinnen und Moderatorinnen massive Beleidigungen.

Die ZDF-Sportreporterin Claudia Neumann war während ihrer Spiele immer wieder heftig beleidigt worden. Das hatte das ZDF-„Sportstudio“ veranlasst, in den sozialen Netzwerken Beleidigungen gegen Neumann zu veröffentlichen und sich hinter sie zu stellen.

Der ZDF-Fernsehrat war am Freitag zusammengekommen, um einen Nachfolger für den scheidenden Intendanten Thomas Bellut zu wählen. Das Gremium agiert unabhängig und setzt sich aus Mitgliedern von Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Politik oder Sport zusammen. (dpa)

Kimmich: EM-Aus schwierig zu verarbeiten

Nationalspieler Joshua Kimmich hat seinem Frust über das Aus bei der Fußball-EM Luft gemacht. „Die Enttäuschung sitzt tief und es ist wirklich schwierig für mich das Ganze zu verarbeiten“, schrieb der 26-Jährige bei Instagram. Der Bayern-Profi versicherte, er habe „zu jeder Zeit 100 Prozent daran geglaubt, dass wir das Turnier gewinnen können“. Mit der DFB-Auswahl war Kimmich bereits im Achtelfinale der Europameisterschaft an England gescheitert. Darüber sei er „sehr traurig“, versicherte der Mittelfeldspieler.

„Es war eine große Chance, die wir leider nicht nutzen konnten und dennoch bin ich sicher, dass wir zurück kommen werden“, fügte Kimmich hinzu. Sehr gefreut habe er sich über die Rückkehr tausender Fans in die Stadien. „Es war ein überwältigendes Gefühl endlich wieder vor euch spielen zu dürfen“, schrieb Kimmich. Zudem bedankte er sich beim scheidenden Bundestrainer Joachim Löw, dessen Amtszeit nach 15 Jahren endete. „Die Ära, die er geprägt hat, bleibt unvergessen“, befand Kimmich. Er sei dankbar für Löws Vertrauen.

Auch Ersatztorwart Kevin Trapp bekannte, es sei „immer noch schwer zu realisieren dass das Turnier für uns schon vorbei ist“. Der 30 Jahre alte Schlussmann von Eintracht Frankfurt beteuerte in den sozialen Netzwerken: „Wir werden aber zurück kommen.“

Traurig verabschiedete sich auch Jungstar Jamal Musiala in den Urlaub. Aber der 18-Jährige vom FC Bayern betonte auch: „Mein erstes Turnier war eine spannende Reise für mich mit vielen Höhen und Tiefen. Ich konnte sehr viele wertvolle Erfahrungen sammeln, die mich weiterbringen werden.“ (dpa)

Gosens: “So eine Atmosphäre hatte ich noch nie”

Fußball-Nationalspieler Robin Gosens hat in der deutschen Kabine nach dem EM-Aus das große Schweigen erlebt. „Auf jeden Fall war es mucksmäuschenstill. So eine Atmosphäre hatte ich in der Form auch noch nie“, beschrieb der 26 Jahre alte Außenverteidiger in einem Sport1-Podcast die Stimmung nach dem 0:2 gegen England im Achtelfinale der Europameisterschaft. „Keiner hat einen Ton gesagt, jeder war in seiner eigenen Gedankenwelt und hat sich wahrscheinlich die Frage gestellt, wie wir jetzt hier gerade ausscheiden können“, fügte der Profi von Atalanta Bergamo hinzu.

Das frühe Scheitern der Nationalmannschaft tue ihm „immer noch saumäßig weh. Das wird auch noch ein paar Tage, wenn nicht sogar Wochen dauern, weil es unglaublich und unfassbar bitter ist“, erklärte Gosens.

Dennoch nimmt der neue Publikumsliebling, der vor allem beim 4:2 gegen Portugal in der Vorrunde begeistert hatte, auch gute Erinnerungen mit in den Urlaub. „Das wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Davon werde ich meinen Kindern und Enkelkindern erzählen“, sagte Gosens über die Partie gegen Cristiano Ronaldo und Co. in München. Für ihn sei mit den Einsätzen bei der EM „ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen“. (dpa)

Matthäus: „Auch Bierhoff hätte hinterfragt werden müssen.“

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat nach dem EM-Aus DFB-Direktor Oliver Bierhoff angegriffen. „Oliver ist sehr clever. Er verkauft sich gut. Aber auch Bierhoff hätte hinterfragt werden müssen. Er ist dafür verantwortlich, dass Jogi Löw das Turnier bekommen hat, obwohl er die WM 2018 vergeigt hatte“, sagte Matthäus am Donnerstag bei „bild.de“.

Seit 2018 sei viel Negatives passiert, so der 60 Jahre alte Weltmeister von 1990: „Ich denke an die Nations League, an bittere Niederlagen, an die schlechte Stimmung. Dafür ist Oliver Bierhoff genauso verantwortlich wie Jogi Löw. Aber er wurde nie hinterfragt, alles wurde auf der Mannschaft und Jogis Schultern abgeladen.“ Bierhoff hätte seiner Ansicht nach früher eingreifen können, „vielleicht sogar müssen – und nach 2018 für ein früheres Ende der Ära Löw sorgen müssen. Damit das, was jetzt passiert ist, nicht hätte passieren können“.

Matthäus nahm auch die Spieler für das 0:2 im Achtelfinale gegen England in die Pflicht. „Wir hatten starke Führungsspieler mit einem Draht zu Löw: Neuer, Kroos, Müller, Hummels. Dazu Kimmich von der jüngeren Garde“, bemängelt er. „Wenn die fünf Spieler zu Löw gegangen und ihre Wünsche energisch vorgetragen hätten, dann wäre er ins Grübeln gekommen und hätte schlecht geschlafen. Womöglich waren sich die Führungsspieler aber selbst nicht einig.“ (dpa)

Ein Kasten Bier: Außenminster Maas begleicht Wettschulden

Außenminister Heiko Maas (SPD) löst seine Wettschulden bei den Briten ein. Er hatte mit seinem Kollegen Dominic Raab um einen Kasten Bier gewettet, dass Deutschland bei der Fußball-EM gegen England gewinnt. Das war bekanntlich nicht so. Nach der 0:2 Niederlage von Wembley überreichte Maas am Donnerstag in Berlin der britischen Botschafterin Jill Gallard den Kasten. Nach Angaben der Botschaft stammte das Pils aus dem Saarland, der Heimat des Ministers. „Wettschulden sind Ehrenschulden“, hatte Maas dazu am Mittwoch bei Twitter geschrieben. Dort hatte er Raab und den Fußballern zum Sieg gratuliert.
Zuvor hatten die beiden Außenminister mit den Trikots ihrer Nationalmannschaft in der Hand posiert. Maas erklärte dazu, sein Kollege und er seien sich in fast allen internationalen Fragen einig, nur nicht, wenn es um Fußball gehe. (dpa)

Eden Hazard und Kevin de Bruyne fehlen weiter im Training

Die Einsätze der belgischen Schlüsselspieler Kevin De Bruyne und Eden Hazard für das EM-Viertelfinale gegen Italien bleiben weiter ungewiss. De Bruyne und Hazard fehlten auch am Donnerstag beim Mannschaftstraining im heimischen Tubize, wie belgische Medien berichteten. Nur die ersten 15 Minuten waren für Medien zugänglich. De Bruyne von Manchester City hatte beim 1:0 gegen Portugal im Achtelfinale eine Verletzung am Sprunggelenk erlitten, bei Hazard war von einer Muskelverletzung die Rede. Die Belgier fliegen am heutigen Donnerstag um 16.30 Uhr nach München, das Viertelfinale findet am Freitag (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) statt. (dpa)

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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