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Raus aus dem Lockdown! B.Z. erklärt Müllers Stufenöffnungsplan

Raus aus dem Lockdown! B.Z. erklärt Müllers Stufenöffnungsplan

Michael Müller zeigt den Stufenplan bei der Pressekonferenz nach dem Corona-Gipfel am Mittwoch
Foto: Screenshot/Bundesregierung.de

Nach stundenlangem Hin und Her standen am späten Mittwochabend die Entscheidungen des Corona-Gipfels fest! Ergebnis: Unter anderem ein Stufenplan mit fünf Öffnungsschritten raus aus dem Lockdown und hin zu mehr öffentlichem Leben. Sehr detailliert. So detailliert, dass es zum Verstehen eine Anleitung braucht. B.Z. erklärt den Stufenplan.

Vor allem Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), verwies bei der Presskonferenz am Mittwochabend auf die „Bedienungsanleitung“ zum Stufenplan, zeigte das Papier lange in die Kameras. 

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„Das ist ein Plan, den wir haben, der auf eine DIN-A-4-Seite passt, und wo jeder eins zu eins nachvollziehen kann, wo stehen wir jetzt und worauf kann ich mich einrichten“, sagte er.

Der Plan enthält fünf Öffnungsschritte von Anfang März bis frühestens Anfang April.

Raus aus dem Lockdown! B.Z. erklärt Müllers Stufenöffnungsplan

► Der 1. Öffnungsschritt – die Öffnung von Friseuren, Schulen und Kitas – wurde bereits in allen Bundesländern, unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede, gegangen.

► Der 2. Öffnungsschritt soll ab dem 8. März überall in Deutschland vorgenommen werden – unabhängig von der Inzidenz. Heißt: Alle Regionen können Blumen- und Gartencenter öffnen, körpernahe Dienstleistungen möglich machen und Fahrschulen wieder öffnen.

► Der 3. Öffnungsschritt kann ab dem 8. März gegangen werden – abhängig von der Inzidenz in der jeweiligen Region.

Auf diese Inzidenzwerte kommt es an: Die entscheidenden Werte – und das gilt auch für alle nachfolgenden Öffnungsschritte – sind 50 und 100. Prinzipiell gilt: Liegt der Wert unter 50, ist großzügigeres Lockern möglich als bei einem Wert zwischen 50 und 100. Liegt die Inzidenz über 100, sind die Öffnungsschritte nicht möglich.

Der 3. Öffnungsschritt beinhaltet die Möglichkeit, dass der Einzelhandel, Zoos, Museen und Galerien öffnen sowie die Erlaubnis von mehr Außensport – liegt die Inzidenz zwischen 50 und 100 mit stärkeren Vorsichtsmaßnahmen (Terminbuchung) als bei einer Inzidenz unter 50. 

Eine dann entscheidende Variable: Wie verhält sich die Inzidenz nach dem 3. Öffnungsschritt? Bleibt sie stabil, sinkt sie sogar oder steigt sie wieder an? 

► Bleibt die Inzidenz in den folgenden zwei Wochen nach dem 3. Öffnungsschritt stabil oder sinkt sogar, kann Öffnungsschritt Nr. 4 gegangen werden. Dieser ermöglicht wieder weitere Öffnungen. Wieder in Abhängigkeit zur jeweiligen Inzidenz. 

► Bleibt die Inzidenz in den danach folgenden zwei Wochen weiterhin stabil oder sinkt sogar, kann Öffnungsschritt Nr. 5 gegangen werden. Das wäre frühestens am 5. April der Fall und er ermöglicht wieder weitere Öffnungen – wieder in Abhängigkeit zur jeweiligen Inzidenz. 

Wichtig zu beachten ist die „Notbremse“: Steigt die Inzidenz wieder und erreicht an drei Tagen in Folge einen Wert von mehr als 100, greift die „Notbremse“. Heißt, es treten wieder die harten Lockdown-Regeln, die bis zum 7. März gelten, in Kraft. Bedeutet: Einzelhandel und Co. werden geschlossen. 

Was das für Berlin bedeutet

2. Öffnungsschritt kommenden Montag: In Berlin können ab dem kommenden Montag die Blumengeschäfte und Gartenmärkte öffnen (ein Kunde pro 10 m²), körpernahe Dienstleistungen angeboten werden und Fahrschulen wieder ihren Dienst aufnehmen. 

3. Öffnungsschritt kommenden Montag möglich: Mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 könnte Berlin auch den 3. Öffnungsschritt wagen, also Termin-Shopping und Außen-Sport erlauben, Museen und Gärten (mit Terminbuchung) öffnen. 

4. Öffnungsschritt ab Montag den 22. März möglich: Sollte die Inzidenz stabil zwischen 50 und 100 bleiben, könnte Berlin Außengastronomie, Theater und Kinos öffnen lassen. Das alles aber unter der Bedingung, dass Besucher einen aktuellen Covid-19-Test vorlegen können. Sollte die Inzidenz unter 50 liegen, fallen Test-Pflicht und Terminbuchung weg. 

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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