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Präsenzpflicht, Testen, keine Maske mehr : Das plant der Berliner Senat fürs neue Schuljahr

Am 9. August geht die Schule wieder los. Dann sollen auch die neuen Regeln gelten – wenn sich die Lage durch die Delta-Variante nicht doch noch ändert.

Präsenzpflicht, Testen, keine Maske mehr : Das plant der Berliner Senat fürs neue Schuljahr

Auch im neuen Schuljahr soll der Unterricht überwiegend bei geöffnetem Fenster stattfinden.Foto: picture alliance/dpa

Pünktlich zum Ende des Schuljahres stellt der Senat die Pläne für die Organisation des neuen vor. Am 9. August geht die Schule nach den Sommerferien wieder los, und dann sollen alle Schüler:innen wieder vollständig in Präsenz unterrichtet werden – „vorbehaltlich des Infektionsgeschehens“, wie es in einer Mitteilung der Senatsbildungsverwaltung heißt. Denn die gefürchtete Delta-Variante des Coronavirus könnte noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) stellte ihre Pläne zur „Schulorganisation in und nach den Sommerferien und zur Ausstattung der Schulen“ am Dienstag im Senat vor. Über die meisten Details waren die Schulen bereits vergangene Woche informiert worden. So gilt zum neuen Schuljahr wieder die Präsenzpflicht, die zuletzt monatelang ausgesetzt war. Eltern können ihre Kinder also nicht mehr ohne weiteres zu Hause behalten.

In den ersten zwei Wochen nach den Ferien müssen Schüler:innen und Lehrer:innen in geschlossenen Räumen in den Schulen medizinische Masken tragen. So soll verhindert werden, dass eventuell noch unentdeckte Infektionen aus der Ferienzeit zu Ansteckungen in den Schulen führen. Danach soll die Maskenpflicht entfallen – aber eben nur, wenn die Infektionslage es zulässt. In der ersten Woche sollen sich Schüler:innen zudem dreimal pro Woche testen, danach wie bisher zweimal pro Woche.

Die Schüler:innen und Lehrer:innen müssen sich außerdem darauf einstellen, auch im neuen Schuljahr hauptsächlich bei geöffneten Fenstern Unterricht zu haben. Das Lüften bleibe „das Mittel der Wahl“ zur Reduzierung von Aerosolen in den Klassenzimmern, teilte die Bildungsverwaltung mit und verweist auf „Empfehlungen des Bundesumweltamtes“.

Luftreinigungsgeräte dienten „ausschließlich als flankierende Maßnahme in Räumlichkeiten, die nicht gut belüftet werden können“. Das „Lüftungsmanagement“, das im Musterhygieneplan beschrieben sei, werde deshalb in den Schulen fortgesetzt.

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Einige Tausend Luftreinigungsgeräte schafft das Land dennoch an und hat dafür 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bis zum Schuljahresbeginn sollen insgesamt 7748 Geräte an den Schulen sein. Rund 7000 davon sind nach Senatsangaben schon ausgeliefert.

Der Senat stockt außerdem bei den Mund-Nasen-Bedeckungen auf. In den Ferien sollen rund 560 000 FFP2-Masken und 1,4 Millionen medizinische Masken bestellt werden. Für die Kinder in den ersten und zweiten Klassen sollen zudem 315 000 Kinder-OP-Masken beschafft werden. Mehr als eine Million FFP2-Masken und zehn Millionen medizinische Masken seien bereits an die Schulen gegangen.

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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