Dnachrichten.de

Polizisten zu Fuß im Kiez unterwegs

Mehr Polizisten als bisher sollen in den Berliner Kiezen zu Fuß auf den Straßen unterwegs und direkte Ansprechpartner für die Menschen sein. 45 weitere sogenannte Kontaktbereichsbeamte haben am 3. Mai ihren Vollzeit-Dienst in Stadtteilen außerhalb der Innenstadt begonnen, wie Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Dienstag im Wedding sagten. Die Polizei will so präsenter und näher an den Menschen dran sein.

Polizisten zu Fuß im Kiez unterwegs

© dpa

Das Wappen der Berliner Polizei.

Bereits im Dezember hatte eine Testphase mit rund 40 dieser Polizisten in vier Stadtteilen begonnen. Die Zahl der jetzt knapp 90 Polizisten mit dieser Aufgabe solle in den nächsten Jahren weiter erhöht werden, sagte Slowik.

Das Konzept heißt «KoB 100» (Kontaktbereichsdienst 100), wobei die Zahl für 100 Prozent auf der Straße stehen soll. Diese Kontaktbereichsbeamten gibt es laut Polizei schon seit Jahrzehnten. Im Lauf der Jahre hätten sie aber zunehmend andere Aufgaben wie Einsätze in Streifenwagen übernommen und seien als direkte Ansprechpartner nicht mehr so präsent gewesen. Nun sollen sie wieder den größten Teil ihrer Arbeitszeit im Kontakt mit den Menschen verbringen.

Die hauptamtlichen «KoB 100»-Polizisten sind in den Stadtteilen außerhalb des S-Bahnrings als Fußstreife oder auch mal mit dem Rad unterwegs. In der Innenstadt ist dagegen die vor einem Jahr geschaffene Brennpunkt- und Präsenzeinheit der Polizei zuständig.

Die 45 Beamten sind unterwegs etwa in Wedding, Alt-Tegel, Heiligensee, Blankenfelde, Niederschönhausen, Weißensee, Buch, Heerstraße Nord, Neu- und Alt-Hohenschönhausen, Marzahn, Biesdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf, Rummelsburger Bucht, Zehlendorf und Lichtenrade. Die ausgewählten Polizisten seien bereits seit vielen Jahren im Kontaktbereichsdienst tätig, hieß es.

Geisel sagte: «Die Polizei soll sichtbar und bürgernah in den Kiezen unterwegs sein.» Für das persönliche Sicherheitsempfinden der Menschen sei das sehr wichtig. «KoB 100 bedeutet Polizei für Kieze. Ansprechbar, bürgernah und präsent. Zu 100 Prozent.» «Der persönliche Austausch schafft gegenseitiges Vertrauen und genau darum geht es», betonte Polizeipräsidentin Slowik.

Eine Quelle: www.berlin.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More

Privacy & Cookies Policy