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Polizei-Meldungen aus Berlin : Südkoreaner in Berlin angegriffen – Staatsschutz ermittelt

Auto fährt Radfahrerin an – Frau schwer verletzt + Altes Industriegebäude auf dem RAW-Gelände brannte am Mittwochabend + Der Blaulicht-Blog

Polizei-Meldungen aus Berlin : Südkoreaner in Berlin angegriffen - Staatsschutz ermittelt

Ein Berliner Polizeiwagen im Einsatz. (Symbolbild)Foto: Paul Zinken/dpa

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Polizei-Meldungen aus Berlin : Südkoreaner in Berlin angegriffen - Staatsschutz ermittelt

Südkoreaner in Berlin angegriffen – Staatsschutz ermittelt

Vier Unbekannte haben in Berlin auf einen Südkoreaner eingeschlagen und eingetreten. Der 35-Jährige sei zuvor gefragt worden sein, ob er Chinese ist, teilte die Polizei der Hauptstadt am Donnerstag mit. Zunächst hätten die Angreifer den Mann auf einer Bank am U-Bahnhof Rathaus Schöneberg massiv beleidigt, anschließend gingen sie auf ihn los
Der 35-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und an einem Bein. Die vier Männer flohen. Aufgrund des Verdachts der fremdenfeindlichen und homophoben Beleidigung sowie der gefährlichen Körperverletzungen hat der Staatsschutz die Ermittlungen zu dem Vorfall vom Mittwochabend übernommen. (dpa)

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Auto fährt Radfahrerin an – Frau schwer verletzt

Ein Auto hat beim Abbiegen eine Fahrradfahrerin am Mittwochabend angefahren und die Frau schwer verletzt. Die 27-Jährige habe am Hohenzollerndamm in Berlin-Wilmersdorf die Uhlandstraße gekreuzt und sei von dem abbiegenden Wagen erfasst worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Wie es genau zu dem Unfall kam, ist demnach noch unklar.
Die Frau ist erst gegen die Windschutzscheibe geprallt und dann auf die Fahrbahn geschleudert worden. Sie kam nach dem Unfall am Mittwochabend mit diversen Hämatomen, Hautabschürfungen und Schmerzen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauerten an. (dpa)

Altes Industriegebäude auf dem RAW-Gelände brannte am Mittwochabend

Auf dem Friedrichshainer RAW-Gelände hat am Mittwochabend das Dach eines leerstehenden Industriegebäudes gebrannt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr auf Nachfrage mitteilte, stand eine Fläche von 200 Quadratmetern in Flammen, der Alarm ging bei der Feuerwehr gegen 21:24 Uhr ein. Verletzt wurde demnach niemand.
Die Feuerwehr war zeitweilig mit 50 Kräften im Einsatz, gegen 23 Uhr war die Lage unter Kontrolle, gegen 1 Uhr wurden die letzten Einsatzkräfte abgezogen. Zur Brandursache ermittelt die Polizei. 

Drei Trickbetrüger erbeuteten mehr als eine Million Euro – Haftbefehl erlassen

Gegen drei 19-Jährige, die etliche Senioren betrogen und so einen bisher bekannten Gesamtschaden von mehr als einer Million Euro verursacht haben sollen, sind Haftbefehle erlassen worden. Die drei hätten am Telefon behauptet, Mitarbeiter des Raubdezernats zu sein und die Geschädigten vor angeblichen Einbrüchen gewarnt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam am Mittwoch mit. Etliche ältere Menschen sollen sie so überredet haben, weiteren Komplizen Bargeld und andere Wertsachen zu übergeben.

Eine Richterin verkündete dem Trio am Dienstag die zuvor erlassenen Haftbefehle. Einsatzkräfte der Polizei durchsuchten zudem zwei Wohnungen in den Berliner Ortsteilen Marienfelde und Neukölln. Die Ermittlungen wegen banden- und gewerbsmäßigen Trickbetruges sowie zu weiteren Verdächtigen und Hintermännern dauerten an. (dpa)

Haftbefehl – 40-Jähriger soll seinen Vater erschlagen haben 

Nach mehrwöchiger Suche haben Berliner Zielfahnder einen 40-jährigen gefasst, der seinen Vater erschlagen haben soll. Gegen den Verdächtigen sei Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags erlassen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.
Das 73 Jahre alte Opfer war am 20. Mai tot in der gemeinsamen Wohnung von Vater und Sohn in der Eisenacher Straße in Schöneberg gefunden worden. Der mutmaßliche Täter wurde laut Mitteilung am Dienstag in Kreuzberg festgenommen. Er sitze nun in Untersuchungshaft, hieß es. (dpa)

Messerangriff in Berlin-Neukölln – 22-Jähriger schwer verletzt

Ein 22 Jahre alter Mann ist bei einem nächtlichen Messerangriff im Berliner Ortsteil Neukölln schwer verletzt worden. Der junge Mann erlitt nach Angaben der Polizei mehrere Stichverletzungen unter anderem an den Beinen und im Oberkörper. Er kam nach der Auseinandersetzung in der Sonnenallee zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe aber nicht, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen. 

Die Hintergründe des Angriffs seien noch unklar, hieß es weiter. Nach ersten Informationen wurde das Opfer, welches mit drei weiteren Männern unterwegs war, gegen 1.20 Uhr von mindestens einem Unbekannten aus einer anderen Männergruppe heraus angegriffen. Die Begleiter des Schwerverletzten blieben unverletzt. Am Tatort fand die Polizei ein Messer und eine Machete – ob es sich dabei um die Tatwaffen handelt, muss noch ermittelt werden. (dpa)

Flächenbrand im Volkspark Köpenick – Hochhausbrand in Lichtenberg

Die Berliner Feuerwehr ist am frühen Dienstagabend zu zwei Großeinsätzen ausgerückt. Um 17.13 Uhr wurde sie wegen eines Brandes im neunten Stock eines 21-stöckigen Hochhauses in der Möllendorfstraße in Fennpfuhl alarmiert. Das Feuer war in einer Wohnung ausgebrochen, aus der sich nach Auskunft eines Feuerwehrsprechers eine Person selbständig retten konnte. Die Feuerwehr war mit rund 80 Leuten im Einsatz, der Brand konnte gelöscht werden. Eine verletzte Person wurde ins Krankenhaus gebracht, laut dem Sprecher vermutlich mit einer Rauchvergiftung.

Kurz vor 18 Uhr wurde außerdem ein Flächenbrand über 300 Quadratmeter im Volkspark Köpenick neben dem dem städtischen Krankenhaus gemeldet, der dort auch auf drei Schuppen übergegriffen hatte. Es bestand erhöhte Alarmbereitschaft. 50 Einsatzkräfte waren vor Ort. Der Brand konnte gelöscht werden, zur Ursache ist noch nichts bekannt.

Mord nach 50 Jahren Ehe? – Rentner auf der Anklagebank 

Nach mehr als 50-jähriger Ehe soll ein Berliner Rentner seine schlafende Ehefrau mit einem Hammer und einem Küchenmesser ermordet haben. Vor dem Landgericht der Hauptstadt hat der 84-Jährige einen Angriff zugegeben. Als die 93-Jährige im Bett gelegen und wieder einmal leise geweint habe, habe es „Klick gemacht“, sagte der Angeklagte zu Prozessbeginn am Montag. 
Er sei aufgestanden und habe einen Hammer geholt. Seine Frau habe jedoch nicht geschlafen. „Ich wollte, dass das Weinen aufhört.“ Wie oft er zugeschlagen habe, wisse er nicht. Alles sei „wie im Nebel“ gewesen. Was er angerichtet habe, sei furchtbar. 

Der 84-jährige soll die Frau laut Anklage am frühen Morgen des 6. Januar dieses Jahres in der gemeinsamen Wohnung in Berlin-Neukölln heimtückisch angegriffen haben. Mindestens 30 Mal soll er auf den Kopf und auf das Gesicht seiner im Bett schlafenden Ehefrau geschlagen haben. Als sie sich nicht mehr rührte, habe er ihren Puls gefühlt. „Als er noch einen Pulsschlag verspürte, griff er zu einem Küchenmesser“, so die Anklage. Mehrfach habe er zugestochen. 

Der Angeklagte schilderte vor Gericht eine Überforderungssituation, die drei Jahre zuvor begonnen habe. Damals habe seine Frau erklärt, dass sie die Wohnung nicht mehr verlassen könne. Er habe seitdem alle Besorgungen erledigt. Kurz vor der Tat sei bei ihm ein kleiner Tumor im Magen festgestellt worden. Ohne Erlaubnis habe er das Krankenhaus verlassen, um sich um seine Frau kümmern zu können. Sie  habe fremde Hilfe im Haushalt abgelehnt und auch nicht in eine Senioreneinrichtung gewollt. 

Kurz nach der Tat hatte der nicht vorbestrafte Mann die Polizei alarmiert. Er ist seitdem inhaftiert und befindet sich derzeit in einem Haftkrankenhaus. Der Prozess geht am 11. Juni weiter. (dpa)

28-Jährige in Cottbus brutal getötet – 13 Jahre Haft für Ehemann

Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer 28-Jährigen in Cottbus ist ihr Ehemann wegen Totschlags zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. In der Urteilsbegründung habe der Richter unter anderem ausgeführt, dass die Kinder einen Teil der Tat mit ansehen mussten, wie eine Sprecherin des Landgerichts am Montag weiter mitteilte. Das Gericht blieb damit unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die 14 Jahre wegen Totschlags gefordert hatte. Zuvor hatten der rbb und die “Lausitzer Rundschau” berichtet.
Die Nebenklage hatte lebenslange Haft wegen Mordes für den 32-Jährigen gefordert. Die Verteidigung hatte wegen Totschlags in einem minderschweren Fall auf fünf Jahre Gefängnis plädiert, weil der Angeklagte zu der Tat durch eine schwere Beleidigung gereizt worden sei. Sie hat inzwischen Revision eingelegt, wie das Landgericht am Montag weiter mitteilte.
Zum Prozessauftakt im vergangenen November hatte der 32-jährige Afghane in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung eingeräumt, im Mai nach einem Streit mehrfach mit einem Messer auf seine Ehefrau eingestochen zu haben. Seine Ehefrau habe ihn gekränkt und beleidigt, hieß es in der Erklärung. Der Mann soll laut Anklage über die von der Frau gewollte Trennung und aus Missbilligung ihres Kleidungsstils verärgert gewesen sein.
Die schwer verletzte Frau war demnach aus einem Fenster der gemeinsamen Wohnung im zweiten Obergeschoss geflüchtet und auf ein Vordach gesprungen. Dorthin sei ihr der 32-Jährige gefolgt und habe weiter auf die 28-Jährige eingestochen, hieß es in der Anklage. Dann habe er sie auf die Eingangstreppe des Hauses geworfen und ihren Kopf mehrfach auf die Stufen geschlagen. Die Frau starb noch am Tatort. (dpa)

Hütchenspielerbande am Treptower Park festgenommen  

Die Polizei hat zehn mutmaßliche Hütchenspieler festgenommen. Die acht Männer im Alter von 35 bis 67 Jahren und zwei Frauen im Alter von 37 und 46 Jahren stünden im Verdacht, mit Hütchenspielen banden- und gewerbsmäßigen Betrug zu betreiben, teilten die Beamte am Montag mit. 
Die Handschellen klickten am Sonntagnachmittag im Hafenbereich der Schiffsanlegestellen am Treptower Park. Die Tatverdächtigen seien dort bei betrügerischen Spielzügen beobachtet worden, mit denen sie bis zum Zugriff der Ermittler einen unteren vierstelligen Betrag erbeuteten. In einem abseits des Parks durchsuchten Auto seien zudem unter anderem Spielutensilien gefunden worden.
Bisher seien 18 Menschen ermittelt werden, die am entsprechenden Nachmittag beim Hütchenspiel betrogen wurden. Der Festnahmen erfolgten im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes zur stadtweiten Bekämpfung der Hütchenspielkriminalität. Die Festgenommenen, die sich bereits vor mehreren Wochen zusammengetan haben sollen, sollten am Montag zwecks Erlasses von Haftbefehlen einem Richter vorgeführt werden. (dpa) 

Dachstuhl eines Reihenhauses in Zehlendorf steht in Flammen

Der Dachstuhl eines Reihenhauses in Berlin-Zehlendorf ist am Montagmittag in Flammen aufgegangen. Derzeit werde neben den eigentlichen Löscharbeiten versucht, die Ausbreitung des Brandes auf weitere Teile des Gebäudes zu verhindern, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. 
Verletzt worden sei niemand. Alle Bewohner des Reihenhaus-Komplexes mit sieben Aufgängen am Heppenheimer Weg hätten noch vor Eintreffen der Brandbekämpfer selbstständig ihre Wohnungen verlassen können.
Die Feuerwehr musste bereits die Zahl der Einsatzkräfte vor Ort von zunächst 50 auf 70 erhöhen. Hintergrund seien die hohen Temperaturen, bei denen die Kameraden mit Atemschutzausrüstung Ruhepausen bräuchten. Der Einsatz dauerte am Mittag an. (dpa)

Zwei Maskierte überfallen Supermarkt in Pankow – Angestellte bedroht

Zwei Unbekannte haben am Freitagabend einen Supermarkt im Berliner Ortsteil Niederschönhausen überfallen und beraubt. Wie die Polizei mitteilte, habe das maskierte Duo die Filiale an der Hermann-Hesse-Straße gegen 21.20 Uhr betreten. Sie hätten die drei anwesenden Mitarbeiterinnen mit einer Hiebwaffe bedroht und Geld gefordert. Sowie sie das Geld erhalten
hätten, seien die beiden Täter auf den davorgelegenen
Parkplatz geflüchtet. Dort bedrohten sie noch einen Sicherheitsmitarbeiter,
der den beiden gerade entgegenkommen sei. Die Unbekannte hätten sich anschließend weiter in Richtung
Waldstraße
entfernt, wo sie in Auto gestiegen und in unbekannte Richtung davongefahren seien. Die
Angestellten blieben unverletzt. Die Ermittlungen übernahm das zuständige
Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord).

Radfahrer in Angermünde angefahren und getötet – Fahrer flüchtig

Bei einem Unfall auf einer Landstraße bei Angermünde (Uckermark) ist ein Radfahrer von einem Autofahrer angefahren und tödlich verletzt worden. Der Autofahrer sei nach dem Unfall am Freitagnachmittag geflohen, berichtete ein Sprecher des Lagezentrums der Brandenburger Polizei. Nähere Einzelheiten zu dem Unfall seien noch nicht bekannt. (dpa)

Straßenbahn besprüht und mit Hämmern beschädigt

Am Freitagmorgen gegen 5.10 Uhr haben mehrere Unbekannte in Prenzlauer Berg eine Straßenbahn beschädigt. Die Tram stand gerade an der Haltestelle Winsstraße, als die 50 Jahre alte Fahrerin beim Schließen der Türen eine Fehlermeldung erhielt. Über das Kamerasystem konnte sie beobachten, wie drei Personen in die Bahn stiegen und diese von innen mit Farbspray beschmierten. 
Als sie die drei ansprach, sei eine etwa fünfköpfige Gruppe aus der Grünanlage Park an der Diesterwegstraße dazugekommen und habe die Tram mit Nothämmern und Farbspray attackiert. Die Gruppe flüchtete in den Park, doch die Straßenbahnfahrerin folgte ihnen und konnte einem der Tatverdächtigen eine am Kopf befestigte Kamera entreißen. Zum Tatort alarmierte Einsatzkräfte stellten die Kamera sicher. 
Die BVG-Aufsichtsratsvorsitzende Ramona Pop äußerte sich am Freitag zu dem Vorfall, der sie fassungslos mache. Die Gefährdung der Fahrgäste und der Fahrerin sei billigend in Kauf genommen worden. „Es kann nicht sein, dass diejenigen, die uns Tag und Nacht sicher durch die Stadt bringen, zur Zielscheibe von feigen Angriffen werden.“

An der Straßenbahn wurden mehrere Scheiben beschmiert und durch Schläge mit Nothämmern beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.

Dachfläche in Prenzlauer Berg brennt

In Prenzlauer Berg brannte in der Straße Am Friedrichshain am Freitagvormittag das 100qm-große Dach eines Hauses.

Die Feuerwehr ist mit mehreren Einsatzkräften im Einsatz. Es kann laut Berliner Feuerwehr in der näheren Umgebung zu einer Rauchbelästigung kommen.

Laut Verkehrsinformationszentrale ist die Straße Am Friedrichshain zwischen Bötzowstraße und Friedenstraße in beide Richtungen gesperrt.

Betrunkener beleidigt zwei Frauen rassistisch und schlägt zu

Ein Betrunkener hat zwei Frauen auf einem Spielplatz in Berlin-Hellersdorf rassistisch beleidigt und geschlagen. Die Frauen im Alter von 32 und 33 Jahren sollen am Donnerstagabend mit ihren Kindern dort gewesen sein, als der 56-Jährige sie beleidigte, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Nach einem Wortgefecht soll er der Älteren ins Gesicht und der Jüngeren auf den Oberarm geschlagen haben.

Ein Atemalkoholschnelltest habe bei ihm einen Wert von 2,85 Promille ergeben. Nach einer Blutentnahme im Polizeigewahrsam wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (dpa)

Motorradfahrer bei Unfall in Marzahn schwer verletzt

In Berlin-Marzahn ist am Donnerstagmorgen ein Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll der 41-Jährige laut Zeugenaussagen und ersten Erkenntnissen gegen 7 Uhr auf der Märkischen Allee in Richtung Ahrensfelde unterwegs gewesen sein. Dabei sei er von einem entgegenkommenden Transporter, der links in Richtung Springpfuhlpark abbog, erfasst worden.
Der Motorradfahrer kam mit Verletzungen am Arm, Bein und Kopf stationär ins Krankenhaus, der 34-jährige Transporterfahrer konnte die Klinik nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Laut Polizei war die Märkische Allee an der Unfallstelle während der Unfallaufnahme für mehrere Stunden gesperrt.

Update: Kollision zweier Autos in Charlottenburg – Fahrzeug kippt auf die Seite

Bei einem Verkehrsunfall auf dem Kaiserdamm in Berlin-Charlottenburg ist am Donnerstagabend ein Fahrzeug umgekippt und auf der Fahrerseite liegen geblieben. Das teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Den Angaben zufolge erlitt die 27-jährige Beifahrerin des 47-jährigen Fahrers dabei leichte Kopfverletzungen und kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Die schwangere Beifahrerin, die im zweiten Fahrzeug saß, das ein 33-Jähriger fuhr, ließ sich laut einem Polizei vorsorglich im Krankenhaus untersuchen, wurde dann nach einer ambulanten Behandlung aber wieder entlassen. Beide Fahrer bleiben unverletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen 23.30 Uhr in der Nähe des Sophie-Charlotte-Platzes. Wie die Polizei mitteilte, waren beide Fahrzeuge in Richtung Kaiserdammbrücke nebeneinander hergefahren. Der 47-Jährige soll laut Polizei dann den Fahrstreifen nach rechts gewechselt haben, wobei er mit dem Fahrzeug des 33-Jährigen zusammenstieß. Dabei kippte der Wagen des Älteren auf die Seite, rutschte mehrere Meter weiter und blieb auf der Fahrerseite liegen, hieß es von der Polizei.
Am Morgen hieß es zunächst, ein Fahrzeug sei durch die Luft geschleudert worden. Dies konnte die Polizei nicht bestätigen. Die Feuerwehr hatte zuvor mitgeteilt, es habe zwei Schwerverletzte und zwei weitere leicht Verletzte gegeben. (mit dpa)

Bajonette, Granaten, Maschinenpistolen beschlagnahmt – Haftbefehl  

Schusswaffen, Bajonette, Munition und Handgranaten – dies hat die Berliner Polizei bei einem 61-Jährigen beschlagnahmt. Bereits am Dienstag wurden seine Wohnung in Berlin-Reinickendorf sowie eine Laube im brandenburgischen Strausberg durchsucht, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Eine der beiden Granaten konnte nicht transportiert werden. Spezialkräfte der Bundespolizei sprengten sie am Fundort in Strausberg.

Gegen den Verdächtigen wurde Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Waffen-, Kriegswaffenkontroll- sowie Sprengstoffgesetz erlassen. Der 61-Jährige wurde gegen Auflagen von der Untersuchungshaft verschont.

Zunächst waren Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes am Dienstagmorgen in die Reinickendorfer Wohnung des Mannes eingedrungen und sicherten diese. Der Mann war nicht zu Hause.

Der 61-Jährige wird auch verdächtigt, eine russische Maschinenpistole aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs verkauft zu haben, obwohl er keine waffenrechtliche Erlaubnis hat.

Bei der Durchsuchung fanden sich eine weitere, gleichartige Maschinenpistole, Munition, mehrere Bajonette und Seitengewehre sowie weitere Beweismittel. Gefunden wurde auch ein Hinweis, dass der Mann in der Laube in Brandenburg ist. Dort wurde er dann festgenommen. Bei der zweiten Durchsuchung wurden auch weitere Gewehre sichergestellt.

In der Mitteilung wurde der 61-Jährige als Sondengänger bezeichnet. Das sind laut Polizei Menschen, die mit speziellen Detektoren nach Metall im Boden suchen. (dpa)

87-Jähriger nach Schlägen erblindet – drei Jahre Gefängnis

Nach einer brutalen Attacke gegen einen 87 Jahre alten Passanten ist ein 50-Jähriger zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Opfer habe durch Schläge in das Gesicht sein Augenlicht und dadurch auch seine Selbstständigkeit verloren, begründete das Berliner Landgericht am Donnerstag. Der Angeklagte wurde der schweren Körperverletzung schuldig gesprochen. Das Gericht ordnete wegen der Alkoholprobleme des Mannes seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an.

Der 50-Jährige habe sich im November 2020 in einer Tordurchfahrt in Berlin-Wedding unvermittelt entschlossen, den ihm fremden Senior zu attackieren, so das Gericht. Es sei zu mindestens zwei Schlägen „zielgerichtet in den Bereich der Augen“ gekommen. Der damals 87-Jährige habe schwere Augenverletzungen erlitten. Trotz Operationen habe er sein Sehvermögen auf dem linken Auge komplett verloren. Rechts betrage die Sehkraft nur noch 0,05 Prozent. 

Einer der beiden Söhne des pensionierten Polizisten hatte im Prozess erklärt, sein Vater habe bis zu dem Überfall ein selbstbestimmtes Leben in seiner eigenen Wohnung geführt und sei ohne Hilfe ausgekommen. Nun lebe der inzwischen 88-Jährige in einer Pflegeeinrichtung. „Er kann sich nicht mehr allein versorgen.“

Der nicht vorbestrafte Angeklagte hatte erklärt, er sei stark betrunken gewesen und könne sich an das Geschehen und an den geschlagenen Mann kaum erinnern. Er bitte um Vergebung. Seit längerer Zeit habe er verstärkt Alkohol konsumiert. 

Das Gericht ging davon aus, dass die Steuerungsfähigkeit des 50-Jährige bei der Tat wegen des Alkohols erheblich vermindert war. Seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt sei erforderlich, weil unter Einfluss von Alkohol weitere Straftaten zu befürchten seien. Der Staatsanwalt hatte dreieinhalb Jahre Haft gefordert. Der Verteidiger hatte keinen konkreten Antrag gestellt. (dpa)

Tablets aus Grundschule gestohlen – Prozess gegen 26-Jährigen 

Rund vier Monate nach dem Diebstahl von 242 neuen Tablets aus einer Berliner Grundschule beginnt am Freitag (11.00 Uhr) der Prozess gegen einen 26-Jährigen. Wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag weiter mitteilte, geht es in dem Verfahren am Amtsgericht Tiergarten um den Diebstahl von Geräten im Gesamtwert von fast 100 000 Euro. Schüler aus sozial benachteiligten Familien sollten in der Corona-Pandemie die Tablets für den Unterricht zu Hause bekommen, hieß es.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom April war das Diebesgut bislang nicht wieder aufgetaucht. Laut Anklagebehörde soll der mutmaßliche Dieb Ende Januar mit einem Generalschlüssel aus dem Lagerraum der Schule im Ortsteil Gesundbrunnen die hochwertigen Tablets entwendet haben. Den Schlüssel soll der Mann von einer Reinigungskraft bekommen haben.

Der Verdächtige sitzt seit Februar in Untersuchungshaft. Die Polizei hatte nach dem Einbruch auf Twitter mitgeteilt, es gehe nicht nur um den wirtschaftlichen Schaden. Kindern sei die Chance genommen worden, digital ihre Zukunft zu gestalten. (dpa)

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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