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Pilotprojekt auf Berliner Bühnen : Berlins Kultursenator ist zufrieden, ob es weiter geht ist unklar

Klaus Lederer ist zufrieden mit dem „Pilotprojekt Testing“. Ob die weiteren Termin über die Osterfeiertage stattfinden, soll sich nach einer Senatssitzung am Mittwochabend entscheiden.

Pilotprojekt auf Berliner Bühnen : Berlins Kultursenator ist zufrieden, ob es weiter geht ist unklar

Vorsichtig optimistisch. Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke).Foto: dpa/Jörg Carstensen

Berlins Kultursenator Klaus Lederer hat ein erstes Fazit zum Pilotprojekt mehrerer Bühnen gezogen. Am Wochenende hatten die Philharmoniker und das Berliner Ensemble erstmals wieder vor Publikum gespielt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer mussten vorab zum Coronatest. „Das Testing lief reibungslos“, sagte der Linke-Politiker Lederer am Mittwoch im rbb-Inforadio.

Es habe keine Wartezeiten gegeben, die Ergebnisse seien in der vereinbarten Zeit da gewesen. Die Menschen hätten mitgemacht, durchgehend Masken getragen und Abstände eingehalten. „Das hat gut funktioniert“, sagte Lederer.

Sie wüssten natürlich auch schon erste Defizite. Man müsse perspektivisch überlegen – falls das Robert Koch-Institut sage, dass Geimpfte nicht mehr ansteckend seien – wie man für die Menschen einen Extraprozess aufsetzen könne. „Uns fehlt auch noch eine digitale Schnittstelle“, sagte Lederer. Zudem wollten sie irgendwann auch andere Teststationen in der Stadt einbinden.

Das Pilotprojekt sieht insgesamt neun Veranstaltungen in der Hauptstadt von ausstehend sind Aufführungen unter anderem in der Volksbühne und an der Staatsoper. Ob die Termine über die Osterfeiertage ausgesetzt werden, sollte sich am Mittwochabend bei einer Sondersitzung des Senats entscheiden. Nach der wieder zurückgezogenen „Osterruhe“ könnte es also sein, dass Daniel Barenboim doch wie geplant am Karfreitag in der Staatsoper Unter den Linden vor Publikum Figaros Hochzeit dirigiert.

Ob Lederer schon einen Ausblick habe, wann aus dem Versuch ein Regelbetrieb für Bühnen werden könnte? Das hänge sicher von der Gesamtentwicklung ab, sagte Lederer. Angesichts der gefährlicheren Virusvariante sei auch er eher vorsichtig. Man könne das erst in der Breite machen, wenn es Fortschritte beim Impfen gebe und Testen zu den täglichen Routinen gehöre. „Das ist derzeit noch nicht der Fall.“ Tsp (mit dpa)

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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