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Ottilie Krug starb wie sie lebte – heimlich und unauffällig

Ottilie Krug starb wie sie lebte – heimlich und unauffällig

Ottilie und Manfred Krug waren von 1963 bis 2016 verheiratet. Das Paar hat drei gemeinsamen Kinder
Foto: picture-alliance / dpa

Manfred Krugs Ehefrau starb bereits am 27. Oktober des vergangenen Jahres im Alter von 78 Jahren. Sie wurde neben ihrem Mann auf dem Friedhof Stahnsdorf beerdigt.

Von C. v. Dühren und H. Kascha

Ottilie Krug (†78) war 53 Jahre (1963 bis 2016) hauptsächlich Ehefrau. An der Seite ihres Mannes und „Tatort“-Kommissars Manfred (†79) spielte sie in der Öffentlichkeit nur eine Nebenrolle. ER war der Star. SIE die Komparsin. Selbst die Nachricht von einer unehelichen Tochter mit seiner Schauspielkollegin Petra D. nahm Ottilie Krug 1998 ohne großes Aufsehen hin.

Denn Krug liebte seine Ehefrau trotz einiger Eskapaden sehr. Schon vor der Hochzeit machte er ihr im DEFA-Film „Auf der Sonnenseite“ (1962) ein schönes Kompliment: „Ottilie, du bist süß wie Petersilie. Komm wir gründen ’ne Familie. Ich habe dich so lieb.“

Versteckt haben ihre drei gemeinsamen Kinder (Daniel, Fanny und Leonore) auch ihren Tod. Freunde bekamen jetzt eine Traueranzeige plus Einladung für eine Abschiedsfeier. Demnach starb Krugs Ehefrau bereits am 27. Oktober des vergangenen Jahres, wurde neben ihrem Mann auf dem Friedhof Stahnsdorf beerdigt. „Sie war sehr krank, lag oft in der Klinik. Sie hatte Krebs“, sagt Krugs langjährige Bühnenpartnerin, Jazzsängerin Uschi Brüning (73), zur B.Z.

Ottilie Krug starb wie sie lebte – heimlich und unauffällig

Das Urnengrab von Ottilie und Manfred Krug unter einem Baum auf dem Friedhof in Stahnsdorf (Foto: Julian Stähle)

Im Trauerschreiben heißt es: „Wir möchten euch jedoch bei Ottilies 80. Geburtstag im Januar 2022 die Gelegenheit geben, diese tolle Frau tanzend mit uns noch einmal hochleben zu lassen!“

Ottilie Krug starb wie sie lebte – heimlich und unauffällig

Ottilie Martha Krug Traueranzeige Einladung (Foto: privat)

Wie zu erfahren war, soll die Veranstaltung in der Berliner Traditionskneipe „Die kleine Weltlaterne“ in der Nestorstraße steigen. Wirt Bernd Fiedler (72): „Ottilie kam bis zur Schließung wegen Corona bestimmt viermal im Monat zu unseren Jazzkonzerten. Sie liebte die Musik, trank dazu gerne ein Bier und einen Kirschlikör.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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