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Olympiastadion, Funkturm und Co. : So leuchtet Berlin in Regenbogenfarben – die besten Bilder

In München hat die UEFA eine Illumination des Stadions in Regenbogenfarben untersagt. Berlin hingegen setzte am Abend ein Zeichen für Vielfalt. 

Olympiastadion, Funkturm und Co. : So leuchtet Berlin in Regenbogenfarben – die besten Bilder

Das Olympiastadion trägt am Mittwochabend bunt. Foto: REUTERS

Berlin zeigt Farbe: Angesichts des UEFA-Verbots für eine bunte Beleuchtung der Münchner EM-Arena in Regenbogenfarben kam zumindest aus Berlin am Mittwochabend ein deutliches Zeichen gegen Homophobie und für Vielfalt. 

Das Olympiastadion erstrahlte pünktlich zum Anpfiff des EM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn um 21 Uhr in bunten Farben – allerdings waren die vor Einbruch der Dunkelheit noch kaum zu sehen. 

Olympiastadion, Funkturm und Co. : So leuchtet Berlin in Regenbogenfarben – die besten Bilder

Warten auf den Sonnenuntergang: Das Berliner Olympiastadion gegen 21 Uhr. Foto: REUTERS

Erst einmal musste über dem Olympiastadion also ganz malerisch die Sonne untergehen.

 

Gegen 22.30 dann aber deutlich sichtbar: Ein buntes Signal in der Berliner Nacht in Richtung Ungarn, das Parlament in der vergangenen Woche ein Gesetz gebilligt hat, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität einschränkt. 

Olympiastadion, Funkturm und Co. : So leuchtet Berlin in Regenbogenfarben – die besten Bilder

Das Olympiastadion in Berlin ist während des Spiels in Regenbogenfarben beleuchtet.Foto: dpa

Einige Berliner versammelten sich vor dem Stadion, um sich die Illumination aus der Nähe anzusehen. 

Auch anderswo in der Stadt waren am Mittwoch die Regenbogenfarben zu sehen, etwa hier am Funkturm.

An der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin wehte ebenfalls die Fahne. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geht entschieden gegen ein ungarisches Gesetz vor. 

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Eine Regenbogenfahne weht neben der EU-Flagge an der der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin.Foto: dpa

Nach Angaben von Kommissionschefin sollen die rechtlichen Bedenken gegen das Gesetz in einem Schreiben an die ungarische Regierung näher ausgeführt werden. Sollte Ungarn die Vorwürfe nicht entkräften, dürfte die Brüsseler Behörde nach Inkrafttreten des Gesetzes ein Vertragsverletzungsverfahren gegen das Land einleiten. (Tsp)

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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