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Olympia-Blog 2021 : „Reichlich irritierend” – Vor Match um Bronze kann Ovtcharov nicht in Olympia-Halle trainieren

Deutschland-Achter verpasst Gold + Vennekamp belegt siebten Platz+ Schoenmaker mit Weltrekord + Zverev fehlt ein Sieg zur Medaille + Mehr im Newsblog.

Olympia-Blog 2021 : „Reichlich irritierend" – Vor Match um Bronze kann Ovtcharov nicht in Olympia-Halle trainieren

Der deutsche Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov kann vor seinem Spiel nicht in der Olympia-Halle trainieren.Foto: REUTERS

Der deutsche Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov kann vor seinem Spiel gegen Lin Yun-Ju aus Taiwan am Freitag (13.00 Uhr/MESZ) nicht in der Olympia-Halle trainieren. Wie der Deutsche Tischtennis-Bund mitteilte, habe das Organisationskomitee für den Zeitraum vor den für den Abend (Ortszeit) angesetzten Partien „weder Sicherheitspersonal noch Volunteers eingeplant“ und könne „dies kurzfristig auch nicht einrichten“ (mehr dazu im Newsblog unten).

Mehr Hintergrund zu den Olympischen Spielen in Tokio:

  • Olympische Spiele – Zeitplan, Sportarten und die Highlights in Japan
  • IOC-Direktorin Marie Sallois: „In Tokio erreichen wir Geschlechtergleichstellung“
  • Deutscher Fahnenträger in Tokio: Patrick Hausding ist auf dem Sprung zum Ritter

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Olympia-Blog 2021 : „Reichlich irritierend" – Vor Match um Bronze kann Ovtcharov nicht in Olympia-Halle trainieren

Die Höhepunkte des TagesZverev gegen Djoković. Nachdem Alexander Zverev sich gegen den Franzosen Jérémy Chardy für das Halbfinale qualifiziert hat, muss er sich nun gegen den serbischen Topfavoriten Novak Djoković beweisen, der bereits die French Open und Wimbledon gewonnen hatte (9.30 Uhr).
Ovtcharov kämpft um Bronze. Nachdem er gegen Ma Long im Halbfinale knapp verloren hatte, geht es für den deutschen Tennisspieler Dimitrij Ovtcharov nun gegen Lin Yun-Ju aus Taiwan (13 Uhr).- Aigner könnte nächste deutsche Medaille holen. Im Kanuslalom will der Augsburger Hannes Aigner die bisherige Erfolgsgeschichte weiterschreiben (9 Uhr)- Deutsche Handballer wollen Norwegen schlagen. Für die Handballer geht es nach der Niederlage gegen Rekord-Weltmeister Frankreich gegen den EM-Dritten Norwegen (14.30 Uhr).-Argentinische Volleyballer gegen Tunesien. Last but not least kämpft der BR Volleys Libero Santiago Danani heute mit seinen Teamkollegen um den Einzug ins Achtelfinale (9.25 Uhr)Hier nochmal unser Text zu Dananis magischer Zeit in Tokio: 

Olympia-Blog 2021 : „Reichlich irritierend" – Vor Match um Bronze kann Ovtcharov nicht in Olympia-Halle trainieren

Vor Bronze-Match: Ovtcharov kann nicht in Olympia-Halle trainieren

Keine optimale Vorbereitung auf das Match um Bronze: Der deutsche Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov kann vor seinem Spiel gegen Lin Yun-Ju aus Taiwan am Freitag (13.00 Uhr/MESZ) nicht in der Olympia-Halle trainieren. Wie der Deutsche Tischtennis-Bund mitteilte, habe das Organisationskomitee für den Zeitraum vor den für den Abend (Ortszeit) angesetzten Partien „weder Sicherheitspersonal noch Volunteers eingeplant“ und könne „dies kurzfristig auch nicht einrichten“. Daher sei ein Training für die drei Nationen, die am Spiel um Platz drei und am Finale beteiligt sind, nur im eine Autostunde entfernten Nakano City General Gymnasium möglich.

„Wir und auch die Chinesen sind sehr unzufrieden mit dieser Situation“, sagte DTTB-Sportdirektor Richard Prause. „Das ist nicht nachzuvollziehen und reichlich irritierend. Unser Trainer-Team hat alle Olympischen Spiele seit 1988 mitgemacht. Eine Hallenschließung hat es noch nie gegeben.“ Neben der Fahrstrecke bemängelte der Verband auch, dass in der anderen Halle nicht die gleichen Tische stehen wie im Tokyo Metropolitan Gymnasium. Daher man umgeplant. Ovtcharov werde am Morgen nicht trainieren, sondern früher als ursprünglich geplant in die Hauptspielhalle fahren. „Das lässt unser ganzes Team hier sehr unzufrieden zurück“, sagte Prause.

Der 32 Jahre alte Ovtcharov kämpft um seine zweite Einzelmedaille bei Olympischen Spielen nach Bronze 2012 in London. Im anschließenden Endspiel (14.00 Uhr) stehen sich die beiden chinesischen Weltklassespieler Fan Zhendong und Ma Long gegenüber. Gegen Ma Long hatte Ovtcharov im Halbfinale knapp in sieben Sätzen verloren. (dpa)

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Der amerikanische Rückenschwimmer Ryan Murphy hat nach Olympia-Silber über 200 Meter Zweifel an der Sauberkeit des Rennens geäußert. „Wenn mir so eine Frage gestellt wird, habe ich ungefähr 15 Gedanken“, sagte der 26-Jährige zum Thema Doping-Sorgen. „13 davon würden mich in große Schwierigkeiten bringen.“

Murphy hatte am Freitag in Tokio hinter dem Russen Jewgeni Rylow Rang zwei belegt. Dritter wurde Luke Greenbank aus Großbritannien. Über die halbe Distanz hatte Murphy Bronze hinter Rylow und dessen Landsmann Kliment Kolesnikow geholt.

Bei einer Pressekonferenz mit den anderen Medaillengewinnern sagte Murphy am Freitag, er wolle keine Anschuldigungen erheben und gratulierte Rylow. Der Sieger wollte sich nicht zu Murphys Aussagen äußern, da er sie nicht gehört habe. „Ich war immer für saubere Wettkämpfe. Ich bin immer getestet worden“, sagte Rylow. Er sei für „sauberen Sport“. (dpa)

Aigner im FinaleFür den deutschen Kanuten Hannes Eigner wird es ein harter Kampf. Mit 97,97 Sekunden zieht er als Siebtplatzierter ins Finale und kämpft um die Goldmedaille.

Pistolenschützin Doreen Vennekamp hat bei den Olympischen Spielen in Tokio eine Medaille klar verpasst. Die 26-Jährige aus Hüttengesäß belegte am Freitag beim Ausscheidungsschießen mit der Sportpistole aus 25 Metern den siebten Platz. Gold ging an die Russin Witalina Bazaraschkina vor Kim Minjung aus Südkorea und der Chinesin Xiao Jiaruixuan. Mitfavoritin Monika Karsch aus Regenburg war zuvor überraschend in der Qualifikation ausgeschieden.

Olympia-Debütantin Vennekamp war nach einem fast perfekten Qualifikations-Wettkampf im Schnellfeuer noch in den Finaldurchgang gerutscht, nachdem sie am Vortag im Präzisionsschießen noch enttäuscht hatte. Der Deutsche Schützenbund hat bei den Sommerspielen in Tokio bislang Bronze beim Bogenschießen im Teamwettbewerb der Frauen verbucht. (dpa)

Schwergewichtsboxer Ammar Riad Abduljabbar aus Hamburg hat bei den Olympischen Spielen in Tokio eine Medaille durch eine Niederlage im Viertelfinale verpasst. In der Gewichtsklasse bis 91 Kilogramm unterlag der 25-Jährige am Freitag dem Welt- und Europameister Muslim Gadschimagomedow vom Russischen Olympischen Komitee. Die Kampfrichter werteten den Kampf mit 0:5 gegen den aus dem Irak nach Deutschland eingewanderten Hamburger.

Von den drei Deutschen war es nur Abduljabbar gelungen, seinen ersten Kampf zu gewinnen. Federgewichts-Boxer Hamsat Shadalov war in der ersten Runde nach einem knappen 2:3 ausgeschieden, auch Nadine Apetz musste sich im Weltergewicht mit 2:3 geschlagen geben. (dpa)

Beim Blick auf die Videowand im Tokyo Aquatics Centre brach Tatjana Schoenmaker in Tränen aus: Mit einem Fabelrennen über 200 Meter in Weltrekordzeit prägte die südafrikanische Brustschwimmerin die Olympia-Finals am Freitag. Die 24-Jährige holte Gold in 2:18,95 Minuten und unterbot die vorherige Bestmarke der Dänin Rikke Møller Pedersen aus dem Jahr 2013 damit um 16 Hundertstelsekunden. 

Bei der ersten Session mit Finals und Halbfinals im Tokyo Aquatics Centre ohne deutsche Beteiligung siegte Schoenmaker vor den beiden Amerikanerinnen Lilly King und Annie Lazor. Über die halbe Distanz hatte Schoenmaker in Japan Silber gewonnen. Bei der Siegerehrung weinte sie erneut, ihre Teamkollegen auf der Tribüne sangen laut die Nationalhymne mit. (dpa)

Olympia 2021: Südafrikanerin Schoenmaker holt Gold über 200 m Brust und schwimmt neuen Weltrekord

Die Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker hat das Finale über 200 m Brust gewonnen und ist mit 2:18.95 Minuten neuen Weltrekord geschwommen. Silber holte sich die US-Amerikanerin Lilly King, Bronze dessen Landsfrau Annie Lazor.
Eurosport Deutschland

Hier noch einmal das packende Finale des Deutschland-Achters, der letztlich gegen Neuseeland unterlag, im Video:

Nach einer einstündigen Gewitter-Geduldsprobe haben die deutschen Hockey-Damen auch ihr viertes Gruppenspiel bei Olympia in Tokio gewonnen. Angeführt von Doppel-Torschützin Lisa Altenburg gelang dem Team von Bundestrainer Xavier Reckinger am Freitag ein 4:1 (3:0)-Erfolg gegen Schlusslicht Südafrika. Damit schloss die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes zu Weltmeister Niederlande auf, der die Gruppe A anführt. Das Viertelfinal-Ticket hatten die deutschen Damen schon vorher sicher. Gegen Topfavorit Niederlande geht es nun am Samstag (11.30 Uhr MESZ) um den Gruppensieg.

Die Partie im Oi Hockey Stadium hatte wegen heftiger Regenfälle mit 65 Minuten Verspätung begonnen. Jedes Teams sang zwar noch seine Hymne, dann verließen die Spielerinnen aber fluchtartig und schon pitschnass das Feld. Erst nach einer Stunde hatte sich das Gewitter verzogen. „Schrecklich, man will einfach spielen, wenn man so früh aufsteht“, sagte Spielführerin Nike Lorenz.

Trotz der Zwangspause erwischte das deutsche Team einen perfekten Start. Die starke Lisa Altenburg sieht ihr Team auf dem besten Weg. „Wir machen das echt mega-gut, es macht mega Bock“, sagte die 31-Jährige. Im Gipfeltreffen gegen die Niederländerinnen will sie nun „mal ein Ausrufezeichen setzen, um ihnen diese Selbstsicherheit zu nehmen, dass sie uns immer schlagen“. (dpa)

Guten Morgen – das brachte die vergangene Nacht
Mit einer Silber-Enttäuschung und einem Sieg für die deutschen Hockey-Spielerinnen begann der siebte Wettkampftag bei Olympia. Der Anstieg der Corona-Fallzahlen geht in Tokio unterdessen weiter.Die Entscheidungen der Nacht:– Deutschland-Achter verpasst Goldmedaille. Nach zuletzt drei WM-Titeln in Serie musste sich das Paradeboot des Deutschen Ruder-Verbandes im Finale der neuseeländischen Mannschaft geschlagen geben. Dritter wurde Großbritannien. – Oliver Zeidler gewinnt B-Finale. Einen Tag nach seinem überraschenden Aus im Halbfinale hat der Einer-Ruderer das B-Finale gewonnen. Damit beendete er die Sommerspiele auf Platz sieben.-Hockey-Spielerinnen gewinnen viertes Gruppenspiel. Gegen Schlusslicht Südafrika gelang dem Team von Bundestrainer Xavier Reckinger ein souveräner 4:1 (3:0)-Erfolg. Am Samstag geht es gegen den Topfavorit Niederlande– Schoenmaker stellt Weltrekord auf. Die südafrikanische Brustschwimmerin Tatjana Schoenmaker hat in Weltrekordzeit Gold über 200 Meter gewonnen und bracht noch im Becken überwältigt in Tränen aus.-Schwere Stürze überschatten BMX-Rennen. In den Halbfinal-Läufen verletzten sich Connor Fields aus den USA und die Australierin Saya Sakakibara offenbar schwerer, beide mussten mit einer Trage weggebracht werden.

Olympia-Blog 2021 : „Reichlich irritierend" – Vor Match um Bronze kann Ovtcharov nicht in Olympia-Halle trainieren

Die Brustschwimmerin Tatjana Schoenmaker hat einen Weltrekord über 200 Meter aufgestellt
 
Bild:
imago images

Der Deutschland-Achter hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die Silbermedaille gewonnen, sein großes Ziel aber verpasst. Nach zuletzt drei WM-Titeln in Serie musste sich das Paradeboot des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) am Freitag im Finale auf dem Sea Forest Waterway der neuseeländischen Mannschaft geschlagen geben. Dritter wurde Großbritannien. Damit wartet der Achter weiter auf die erste Goldmedaille seit den Sommerspielen 2012 in London. Vor fünf Jahren in Rio hatte es ebenfalls zu Silber gereicht.

Olympia-Blog 2021 : „Reichlich irritierend" – Vor Match um Bronze kann Ovtcharov nicht in Olympia-Halle trainieren

Bild:
dpa/ Jan Woitas

Santiago Danani ist überwältigt von Olympia: Als einziger Volleys-Spieler schlägt der Argentinier bei Olympia auf. Völlig überraschend wurde sein zukünftiger Teamkollege Ben Patch nicht nominiert. Inga Hofmann hat mit dem Neu-Berliner gesprochen:

Santiago Danani ist überwältigt von der olympischen Magie

Als einziger Volleys-Spieler schlägt der Argentinier bei Olympia auf. Völlig überraschend wurde sein zukünftiger Teamkollege Ben Patch nicht nominiert.
tagesspiegel

Die olympische Disziplin Gewichtheben bewegt sich zwischen Zweiflern und Skeptikern. Reformen scheinen dringend notwendig, denn das IOC setzt auf jüngere Sportarten.

Angefeuert US-Turnstar Simone Biles auf der Tribüne hat sich ihre Landsfrau Sunisa Lee zur Mehrkampf-Olympiasiegerin gekrönt. Einen Tag nach dem Startverzicht von Biles siegte die 18 Jahre alte Dritte der Qualifikation am Donnerstag bei den Olympischen Spielen in Tokio mit 57,433 Punkten. Zweite wurde Rebeca Andrade aus Brasilien mit 57,298 Zählern. Die Bronzemedaille sicherte sich die Russin Angelina Melnikowa mit 57,199 Punkten

Alexander Zverev fehlt nur noch ein Sieg zur Olympia-Medaille. Der beste deutsche Tennisprofi gewann am Donnerstag in Tokio gegen den französischen Außenseiter Jeremy Chardy 6:4, 6:1 und zog ins Halbfinale ein. Mit seinem ungefährdeten Erfolg machte der Hamburger das Duell mit dem serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic perfekt. Will Zverev gleich die erste Medaillenchance nutzen, muss er im Halbfinale am Freitag den dominanten Spieler der bisherigen Tennis-Saison besiegen. Im Falle einer Niederlage bliebe das Spiel um Bronze. Die bisher letzte deutsche Einzel-Medaille bei den Herren holte Tommy Haas 2000 mit Silber. Bei den Damen kehrte Angelique Kerber 2016 ebenfalls mit Silber zurück. (dpa)

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Bild:
imago images

Köhler schwimmt ins Finale über 800 Meter Freistil – Gose gute Neunte 

Bronzemedaillengewinnerin Sarah Köhler hat bei den Olympischen Spielen in Tokio sicher ihr zweites Final-Ticket gebucht und Hoffnungen auf das nächste deutsche Edelmetall der Schwimmer geweckt. Die 27-Jährige belegte am Donnerstag im Vorlauf über 800 Meter Freistil in 8:17,33 Minuten den insgesamt vierten Platz. Das Finale findet in der deutschen Nacht zum Samstag statt.

Olympia-Debütantin Isabel Gose verpasste am Donnerstag in Tokio nur knapp ihr zweites Einzelfinale bei den Sommerspielen. Die klare persönliche Bestzeit von 8:21,79 Minuten reichte am Ende zu Platz neun. Vorlaufbeste war die sechsmalige Olympiasiegerin Katie Ledecky aus den USA in 8:15,67

Köhler hatte am Mittwoch Köhler über 1500 Meter Freistil Bronze gewonnen. Es war die erste deutsche Schwimm-Medaille im Becken seit Doppel-Gold von Britta Steffen im Jahr 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking. (dpa)

Olympia-Favorit Vetter bestreitet Video-Pressekonferenz aus dem Bett 
Speerwerfer Johannes Vetter geht bisher sichtlich locker mit seiner Favoritenrolle bei den Olympischen Spielen in Tokio um. „Ich liege ganz entspannt im Bett, das ist meine entspannteste Pk ever“, sagte der 28-Jährige aus Offenburg zum Auftakt einer Video-Pressekonferenz des Deutschen Leichtathletik-Verbandes am Donnerstag im Trainingslager in Miyazaki.

Der Weltmeister von 2017 und Olympia-Vierte von 2016 führt die Weltbestenliste mit 96,29 Metern an. Er startet zudem mit der Empfehlung von 19 Siegen in Serie. „Ich hatte gestern eine sehr gute Einheit im Kraftbereich. Ich bin einfach froh, dass ich noch ein paar Tage zum Abschalten habe“, sagte Vetter.

Am Freitag, so sein Trainer Boris Obergföll, werde sein Schützling im Training „noch einmal richtig scharf werfen“. Vor der Qualifikation am Mittwoch und dem Finale am 7. August wachse die positive Anspannung, so Vetter: „Ich hab’ einfach nur Riesenbock drauf.“ (dpa) 

Emotionale Olympia-Momente: Ovtcharov ruft Familie an 
In einer denkwürdigen Szene bei den Olympischen Spielen in Tokio hat Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov nach seinem verpassten Finaleinzug die Ruhe auf der leeren Tribüne gesucht. Der frühere Weltranglistenerste unterlag am Donnerstag in einem Weltklasseduell Ma Long aus China erst nach sieben Sätzen und griff danach zum Handy. Der 32-Jährige kämpfte mit seinen Gefühlen und rief seine Frau Jenny sowie seinen Vater Michail an.

„Ohne meine Familie könnte ich das gar nicht machen. Die ganzen Turniere und das harte Training, was ich durchziehe, das ist im Sport wirklich sehr, sehr hart. Das ist schwer, alles allein so zu bewältigen. Da wollte ich einfach die Stimme von ihnen hören“, sagte der hochemotionale Ovtcharov nach einem der besten Spiele seiner Karriere. „Sie haben mir sehr aufmunternde Worte zugerufen, und das tut natürlich gut in diesem harten Moment.“ Ovtcharov kämpft am Freitag aber noch um Bronze. (dpa)

Australisches Leichtathletik-Team nicht mehr in Quarantäne 
Das australische Leichtathletik-Team befindet sich bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht mehr in Quarantäne. Die 41 Athletinnen und Athleten plus 13 Offizielle hatten sich am Donnerstag kurzzeitig isoliert, nachdem der amerikanische Stabhochsprung-Weltmeister Sam Kendricks positiv auf Corona getestet worden war. Drei australische Sportler hatten nach eigenen Angaben in Japan gelegentlich Kontakt zu dem 28-Jährigen gehabt.

Das australische Olympische Komitee gab später bekannt, dass die Tests des Trios negativ ausgefallen sind und alle seine Athletinnen und Athleten bis auf die drei wieder aus der Isolation durften. Die drei Sportler durften allerdings unter noch strengeren Maßnahmen ihr Training wieder aufnehmen. Die australische Delegation ging davon aus, das alle an den Wettkämpfen in Tokio teilnehmen dürfen.

Für Kendricks sind die olympischen Wettbewerbe durch die Infektion hingegen schon vor dem Start beendet. Der Olympia-Dritte von Rio 2016 wurde ins Quarantäne-Hotel von Tokio gebracht, wo sich aktuell auch der positiv getestete deutsche Radprofi Simon Geschke befindet. (dpa)

Judo-Weltmeisterin Wagner gewinnt Olympia-Bronze 
Weltmeisterin Anna-Maria Wagner hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die zweite Medaille für den Deutschen Judo-Bund erkämpft. Die 25-Jährige besiegte am Donnerstag im kleinen Finale die Kubanerin Kaliema Antomarchi durch Waza-ari und sicherte sich die Bronzemedaille. Zuvor hatte die Ravensburgerin in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm das Halbfinale gegen die japanische Ex-Weltmeisterin Shori Hamada verloren und damit den Endkampf verpasst. Wagner war gut einen Monat nach ihrem WM-Titel mit großen Ambitionen nach Tokio gereist und gehörte im ehrwürdigen Judo-Tempel Nippon Budokan zum engsten Favoritenkreis. Für das deutsche Judo-Team war es die zweite Medaille in Tokio nach Silber für Eduard Trippel am Mittwoch. (dpa)

Tischtennis: Ovtcharov verliert Halbfinale nach großem Kampf 

Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov hat bei den Olympischen Spielen in Tokio den Einzug ins Endspiel nur knapp verpasst und kämpft nun um Bronze. Der letzte im Einzel verbliebene Deutsche unterlag am Donnerstag Rio-Gewinner Ma Long aus China nach einem packenden Schlagabtausch hauchdünn mit 3:4 (11:13, 8:11, 11:9, 11:9, 7:11, 11:5, 9:11).

Ovtcharov glich dank seiner starken Rückhand zwar erneut einen 0:2-Satzrückstand aus und erzwang einen Entscheidungsdurchgang. Er musste am Ende aber die 19. Niederlage im 19. Duell mit dem Weltklassespieler hinnehmen, der sich auf Gewinnschläge mit seiner Vorhand verlassen konnte.

Ovtcharov kann sich den Traum von seiner zweiten Olympia-Medaille im Einzel nach Bronze 2012 in London aber noch erfüllen. Der frühere Weltranglistenerste trifft am Freitag (13.00 Uhr/MESZ) im Tokyo Metropolitan Gymnasium auf Lin Yun-Ju aus Taiwan, der Gold-Favorit Fan Zhendong aus China ebenfalls knapp mit 3:4 unterlag. (dpa)

San Marino bejubelt erste Medaille in Olympia-Geschichte 

Nach 14 Teilnahmen ohne Edelmetall hat San Marino die erste Medaille seiner Olympia-Historie bejubelt. Alessandra Perilli schoss sich im Trap der Damen am Donnerstag in Tokio zu Bronze. „Keine Ahnung, was jetzt daheim abgeht“, sagte die 32-Jährige der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. „Ob ich eine Heldin bin? Jetzt übertreibt mal nicht!“, ergänzte die erfahrenste Sportlerin der nur zwei Athletinnen und drei Athleten großen Delegation aus San Marino.

Perilli war sogar ein klein wenig enttäuscht, dass es für sie als Mitfavoritin nicht zu mehr gereicht hatte. Gold holte Zuzana Rehak Stefecekova aus der Slowakei vor der Amerikanerin Kayle Browning.

Die winzige Republik San Marino mit ihren etwas mehr als 33 000 Einwohnern nimmt seit 1960 in Rom an Olympia teil. Seitdem waren die Schützen die erfolgreichsten Sportler; Perilli selbst schrammte 2012 in London als Viertplatzierte schon knapp an der Medaille vorbei.

„Träume werden war“, schrieb das Nationale Olympische Komitee von San Marino bei Facebook. „Alessandra Perilli hat Geschichte geschrieben!“ Dass es überhaupt dazu kam, lag am Nationenwechsel der in Rimini/Italien geborenen Sportlerin im Jahr 2009 – „weil meine Mamma von da ist“. (dpa)

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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