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Ohne Kopfschmerzen ins neue Jahr – Das hilft gegen Kater

Ohne Kopfschmerzen ins neue Jahr – Das hilft gegen Kater

Damit Sie am Neujahrstag nicht so auf ihrem Sofa hängen, können Sie schon am Silvester-Abend ein bisschen was beachten. Und auch, wenn es dann zu spät ist, helfen ein paar Sachen, um den Kater zu zähmen
Foto: liveostockimages – stock.adobe.com

Silvester steht vor der Tür. Auch wenn wir im Krisenjahr 2020 aufgrund von empfohlenen Kontaktbeschränkungen nicht so ausgiebig feiern können wie gewohnt, wollen viele auf Alkohol zum Jahreswechsel nicht verzichten. Wie Sie den obligatorischen Neujahrskater umgehen oder – wenn es schon zu spät ist – zum Kätzchen zähmen!

Vorbereitung ist alles

▶︎ Grundlage schaffen: Alkohol auf leeren Magen füttert den Kater am nächsten Morgen. Darum: Essen Sie etwas, bevor Sie trinken. Besonders gut sind kohlenhydrat- und fetthaltige Speisen. Kohlenhydrate saugen den Alkohol auf, Fett bindet ihn. So steigt der Alkoholspiegel langsamer an.

▶︎ Keine süßen Getränke: Vermeiden Sie stark zuckerhaltige Getränke. Besonders, wenn sie warm (wie Punsch) oder mit Kohlensäure versetzt sind (wie Sekt) – dadurch gelangt der Alkohol schneller ins Blut.

▶︎ Nicht rauchen: Zigaretten senken den Alkoholspiegel im Blut, wodurch man das Gefühl hat, noch nicht betrunken zu sein. So trinkt man automatisch mehr, als man verträgt.

▶︎ Leber vorwarnen: Die Leber sollte gesunde Zellen produzieren, um nach der Party schneller regenerieren zu können. Stärken Sie sie, indem Sie Olivenöl, Knoblauch, Brokkoli, Mango, Chicoree, Möhren, Äpfel, Grapefruit oder Petersilie essen.

Magnesiummangel vorbeugen: Fehlendes Magnesium provoziert den Kater, weswegen ein präventives Nahrungsergänzungsmittel nicht schaden kann.
Der Tag danach

Der Tag danach

▶︎ Flüssigkeitshaushalt: Wer am Neujahrsmorgen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel aufwacht, muss viel Mineralwasser, Obstsäfte oder Fruchtsaftschorlen trinken. Vor allem Johannisbeeren und Birnen sind gut gegen Übersäuerung. Wer die Leber entlasten möchte, kann das mit Rote-Bete- oder Artischockensaft tun.

Kater-Frühstück: Dem Körper fehlen jetzt wertvolle Mineralien. Durch ein Kater-Frühstück mit Hering, Rollmops, Matjes, Rühreier mit Speck, Vollkornbrot, Müsli und viel frischem Obst gelangt er zu neuen Kräften. Denn: Dieses Frühstück liefert Salze, Elektrolyte und Säuren – die kitzeln ein wenig im Gaumen und sorgen dafür, dass alles wieder besser schmeckt. Der im Fisch enthaltene Zink hilft der Leber außerdem bei der Entgiftung.

▶︎ Essen am Nachmittag: Besonders geeignet sind Sauerkrauteintopf, Bratheringe, Oliven, Salzgebäck und saure Gurken. Hintergrund: Die Säure fördert den Alkoholabbau, das Salz ersetzt verlorene Mineralstoffe und die scharfen Gewürze regen die Verdauung an.

▶︎ Snack für zwischendurch: Äpfel beseitigen die Übelkeit mit Pectin und liefern die Vitamine C, E, A und Folsäure sowie die Spurenelemente Kalzium, Eisen, Natrium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Zink.

▶︎ Kleine Sünden sind erlaubt: Auch ein Stück Schokolade mit möglichst hohem Kakao-Anteil hilft gegen das unschöne Kater-Gefühl.

Sauerstoff: Zwingen Sie sich, aufzustehen und die Wohnung zu verlassen! Wer den ganzen Tag im Bett bleibt, kriegt seinen Körper nicht in Schwung. Schon 20 Minuten an der frischen Luft beschleunigen den Alkoholabbau immens.

▶︎ Pfefferminz-Öl: Pfefferminz ist ein altbekanntes Hausmittel bei Kopfschmerzen, auch beim Kater. Das Öl zwischen den Fingern verreiben und an den Schläfen einmassieren.

▶︎ Füße kneten: Eine fünfminütige Zehenmassage klingt außergewöhnlich, kann aber durchaus gegen Kopfschmerzen helfen. Hintergrund: Die Akupressur-Behandlungspunkte für den Kopf liegen an den Zehen und ihren Zwischenräumen.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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