Dnachrichten.de

Neun Mio. Euro – In Berlin ist guter Rat ganz schön teuer

Neun Mio. Euro – In Berlin ist guter Rat ganz schön teuer

Werbung um Nachwuchskräfte im Justizvollzug: Gut 420.000 Euro hat die Verwaltung von Justizsenator Dirk Behrendt (49, Grüne) seit 2018 für solche Recruitung-Kampagnen springen lassen
Foto: Faceboock

Guter Rat? Der ist immer teurer – besonders in Berlin. Exakt 9.015.746 Euro haben Senatsverwaltungen, Polizei, Feuerwehr und Bürgerämter 2020 für externe Experten ausgegeben.

Und damit satte zwei Millionen Euro mehr als 2018 und gut 140.000 Euro mehr als 2019. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Senatsantwort auf eine Anfrage des Abgeordneten Marcel Luthe (43, Freie Wähler).

Demnach hat die Behörde von Finanzsenator Matthias Kollatz (63, SPD) voriges Jahr am meisten für Beratungs-Dienstleistungen locker gemacht: gut 2,2 Millionen Euro. Und damit fast 88 Mal mehr als die Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung, die mit 25.539 Euro am wenigsten für externe Expertise löhnen musste.

Von Berlin eingekauft wurden sowohl rechtliche, als auch werbliche und fachspezifische Beratung, zeigt die Senatsantwort.

Die Behörde von Justizsenator Dirk Behrendt (49, Grüne) zahlte beispielsweise u.a. 118.684 Euro für eine „Werbekampagne/Social-Media-Kampagne Berliner Justizvollzug“, um Nachwuchskräfte zu gewinnen. Und die Bildungsverwaltung von Sandra Scheeres (51, SPD) ließ sich etwa die „Beratung- und Unterstützungsleistung zur Sicherung des Qualitätsmanagement im Bereich Schule“ 51.499 Euro kosten.

„Rot-Rot-Grün kann offenbar immer weniger selbst und das kommt Berlin teuer zu stehen“, kritisiert Luthe und mahnt: „Berlin verdient einen Senat, der auch selbst etwas kann, statt Millionen-Beraterverträge zu verteilen!“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More

Privacy & Cookies Policy