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Neues Gesetz soll Berliner Familien unterstützen

Neues Gesetz soll Berliner Familien unterstützen

Eine Familie geht mit einem Kinderwagen spazieren (Symbolfoto)
Foto: picture alliance/dpa

„Die Zeiten werden hart.“ Als Ex-Haushälter im Parlament weiß Karlheinz-Nolte (72), was nach der schuldenreichen Corona-Krise droht: Kürzungen bei nicht verbindlichen Leistungen.

Deshalb ist dem Vorsitzenden des Berliner Beirats für Familienfragen das neue Gesetz so wichtig. Der Titel ist sperrig: „Gesetz zur Förderung und Beteiligung von Familien“. Aber es nützt 350.000 Eltern mit Kindern.

In diesem Jahr stellen Bezirke, Land und Bund 31 Millionen Euro für verschiedene Maßnahmen bereit. „Bis 2026 wollen wir 20 Millionen drauf legen“, kündigte Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD, 51) an.

In jedem Bezirk ist ein Familien-Servicebüro geplant. Neun gibt es schon, Spandau, Charlottenburg-Wilmersdorf, Treptow-Köpenick starten teilweise aus Platzgründen mit mobilen Angeboten. Sie unterstützen Familien beim Leistungsbezug, beraten in sozialen Fragen. „Viele Familien wissen gar nicht, was ihnen zusteht“, so Scheeres.

Neues Gesetz soll Berliner Familien unterstützen

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) (Foto: picture alliance/dpa)

Was auch noch fest verankert werden soll? Unter anderem:

Erholungsfahrten: Scheeres: „Um aus dem stressigen Alltag raus zu kommen.“

Einsatz der Stadtteilmütter: Geschulte Migrantinnen suchen Migrantenfamilien auf, helfen bei Alltags-Problemen.

Familienzentren: Sie bieten z.B. Kurse mit Erziehnungstipps oder Gratis-Krabbelgruppen an.

In regelmäßigen Abständen sollen Familien befragt werden, welche Angebote nützlich sind und welche nichts bringen. Scheeres: „Familien in Marzahn haben ganz andere Bedarfe als in Pankow.“

Das Gesetz wird jetzt im Parlament beraten, soll vor der Septemberwahl verabschiedet werden.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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