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Neue Freiheit – So fühlt es sich an, geimpft zu sein!

Neue Freiheit – So fühlt es sich an, geimpft zu sein!

FAMILIE BITTE AUCH: Britta Mino (51), Krankenschwester aus Mitte, Erstimpfung mit AstraZeneca: „Ich habe oft Kontakt zu Covid-Kranken und denke mir jetzt: Ich bin doch geimpft! Schade, dass meine Familie noch nicht geimpft ist“
Foto: Christian Lohse

SIE haben schon ihren PIKS! Und das macht diese Berliner überglücklich, sicher und frei – trotz Pandemie. Sie alle haben nicht gezögert, als ihre Einladung zum Impfen kam.

Von Hildburg Bruns, Sara Fernandes und Leoni Rossow

Anders als viele andere Berliner. Vergangene Woche hatte gerade mal jeder zweite auf seine Einladung reagiert und sich impfen lassen oder einen Termin gebucht. Aktuellste Zahl am gestrigen Montag: 60 Prozent der Eingeladenen hat zumindest den ersten Piks oder den Termin dafür.

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WENIGER STRESS: Jana K. (21), Rettungssanitäterin, wurde mit BionTech geimpft: „Man fühlt sich geschützter und ist nicht so gestresst. Auch wenn man nicht weiß, ob man gegen alle Mutationen geschützt ist.“ (Foto: Christian Lohse)

Konkret: Von 1,69 Millionen Eingeladenen sind 1,11 Millionen versorgt. Darin hat der Gesundheitssenat aber auch Impflinge eingerechnet, die ohne Einladung dran waren (AstraZeneca-Aktion ab 60 Jahre, Krankenhauspersonal).

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MULMIGES GEFÜHL WEG: Michael B. (35), Medizinstudent aus Wedding: „Es ist erleichternd. Das Thema ist für einen irgendwie abgehakt. Ich arbeite auch mit Covid-Patienten. Wenn man jetzt ins Zimmer geht und jemand hustet, hat man ein besseres Gefühl. Vor der Impfung hatte ich da schon ein mulmiges Gefühl.“ (Foto: Christian Lohse)

Während viele Berliner ihre neue Freiheit genießen, zögert also mindestens jeder Dritte. „Ich glaube, die unterschiedliche Positionierung verschiedener Organisationen zu den Impfstoffen verwirrt die Leute. Da warten sie lieber ab. Mancher mit Vorerkrankungen scheut das Impfrisiko – das war selbst bei meiner Mutter erst so“, sagt Neuköllns Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (48, CDU).

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MAMA BESUCHEN: Andrea Glöckner (51), Erzieherin aus Prenzlauer Berg: „Ich fühle mich wieder sicherer bei der Arbeit, denn Kleinkinder brauchen viel Körperkontakt. Ich kann auch meine Mutter besuchen, ohne Sorge, sie versehentlich anzustecken. Und: Ich freue mich auf ein Glas Wein auf dem Balkon mit Freundin“ (Foto: Ralf Günther)

Eine andere Erklärung: Wer mit Corona infiziert war und genesen ist, soll sich erst nach einem Abstand von einem halben Jahr impfen lassen.

Interessante Erfahrung von B.Z.-Leser Lutz Körner (70) aus Moabit: „Ich hab‘ für mich sogar zwei Einladungen bekommen – erst von der Kassenärztlichen Vereinigung, dann vom Senat – ich bin bestimmt nicht der Einzige.“

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VIEL BEFREITER: Hartwig W. (59), Medizinischer Dokumentar aus Moabit: „Ich trage immer noch Maske und halte Abstand, aber ich fühle mich befreiter und sicherer. Ich habe auch weniger Angst.“ (Foto: Christian Lohse)

Leserin Sabrina König fragt sich, was eigentlich passiert, wenn längst Eingeladene (im März allein 315.177 zwischen 70 und 79 Jahre) sich zum Großteil erst jetzt einen Termin holen – sie selbst bekam schon Anfang April erst einen für Mitte Juni.

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ENTSPANNT SHOPPEN: Petra Schlicke (66) Rentnerin aus Lichtenberg: „Ich bin froh, endlich geimpft zu sein. Durch mein Alter war mir das Risiko an Corona zu erkranken doch zu hoch. Jetzt kann ich beim Einkaufen wieder etwas mehr entspannen“ (Foto: Ralf Günther)

Grundsätzlich könne nur verimpft werden, was auch geliefert wurde, so der Gesundheitssenat. Die Impfzentren haben eine Tageskapazität von rund 20.000 – sie wurde bisher noch längst nicht erreicht.

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SICHERER HELM: Internist Hans Peter Müller (67) aus Wedding: „Vorher war es so, als fahre ich auf meinem Motorrad ohne Helm bei Glatteis durch die Stadt. Jetzt habe ich einen Helm, behandle auch Intensivpatienten“ (Foto: Christian Lohse)

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FREIWILLIG ASTRAZENECA: Rafael Kobylinski (50), Informatiker aus Prenzlauer Berg: „Mir war klar, dass ich AstraZeneca nehmen würde, wenn es für mich und uns ,als Herde‘ schneller geht. Ich hatte erst Bauchgrummeln, habe dann recherchiert. Und nichts bereut: Ich hatte einen Tag lang erhöhte Temperatur und lag im Bett, aber ab Tag 2 gute Laune, Hoffnung und das Gefühl, richtig entschieden zu haben.“ (Foto: Ralf Günther)

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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