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Nach der Erstimpfung mit Astrazeneca : Wie man in Berlin an eine Kreuzimpfung kommt

Wer bei der ersten Impfung mit der Vakzin von Astrazeneca geimpft wurde, soll nun bei der zweiten einen mRNA-Impfstoff erhalten. Welche Möglichkeiten Impflinge in Berlin haben. 

Nach der Erstimpfung mit Astrazeneca : Wie man in Berlin an eine Kreuzimpfung kommt

Ein Hausarzt impft einen Patienten in Schöneberg mit Astrazeneca. Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Wer eine Erstimpfung mit dem Vakzin Astrazeneca erhalten hat, soll beim zweiten Mal einen mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer oder Moderna erhalten. So hat es die Ständige Impfkommission (Stiko) in der vergangenen Woche empfohlen. Die Kombination der Impfstoffe bietet den Experten zufolge einen besseren Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Delta. Doch wie bekommt man nach dem ersten Astrazeneca-Piks die anderen Mittel?

Impfzentren
Menschen, die nach der Erstimpfung bereits einen zweiten Astrazeneca-Termin haben, bekommen vom Buchungssystem eine neue Zuteilung.

Das Buchungssystem soll laut Gesundheitsverwaltung zeitnah umgestellt werden. Wer am Freitag zwischen 9 und 14 Uhr seinen Astrazeneca-Zweitimpfungstermin in Tempelhof gehabt hätte, kann sich bis Mittwoch, 7. Juli, ohne Termin das mRNA-Vakzin in Tempelhof holen.

Hausärzte
Wer die erste Impfung mit Astrazeneca beim Hausarzt bekommen hat, muss sich einen neuen Termin besorgen oder wird vom Hausarzt informiert. Möglich ist auch, einen neuen Erst-Termin für Biontech oder Moderna im Impfzentrum zu buchen, um die Kreuzimpfung zu bekommen.

Mindestabstand
Es gibt allerdings ein Problem: Der Mindestabstand zwischen der Erstimpfung mit Astrazeneca und der Zweitimpfung mit einem mRNA-Vakzin verkürzt sich. Bei zweimal Astrazeneca betrug er neun bis zwölf Wochen, bei der Zweitimpfung mit Biontech und Moderna wird nur ein Mindestabstand von vier Wochen empfohlen. Daher dürfte nun der Bedarf nach den mRNA-Mitteln steigen.

Kritik
Der deutsche Hausärzteverband beklagt einen „enormen Mehraufwand“ durch die Kreuzimpfung. Patienten seien verunsichert und wollten Termine vorziehen. Für die Betroffenen mache es mit Blick auf die Sommerferien „einen großen Unterschied, ob sie neun bis zwölf Wochen auf ihre Zweitimpfung warten oder nur vier“. Die logistischen Herausforderungen seien hoch. (Tsp)

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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