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Müller geht von Verlängerung des Lockdowns bis 31. Januar aus


Müller geht von Verlängerung des Lockdowns bis 31. Januar aus

Der derzeit gültige bundesweite harte Lockdown soll offenbar bis Ende Januar verlängert werden. Davon geht jedenfalls der Berliner Regierende Michael Müller aus. Die endgültige Entscheidung fällt voraussichtlich am Dienstag.

Der Berliner Regierende Bürgermeistermeister Michael Müller (SPD) rechnet nach eigenen Angaben damit, dass die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis Ende des Monats verlängert werden. Es gebe zwar eine positive Entwicklung bei den Inzidenzahlen, aber leider noch gar keine Entlastung im Klinikbereich, sagte Müller am Montag dem rbb.

Zuvor hatten verschieden Medien berichtet, dass Bund und Länder den Lockdown wohl bis zum 31. Januar verlängern werden. "Bis auf zwei Länder sind alle für Ende Januar", erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters nach eigenen Angaben am Montagvormittag aus Verhandlungskreisen. Auch die "Bild"-Zeitung berichtet, Bund und Länder seien sich über eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 31. Januar einig.

Endgültig entschieden wird voraussichtlich am Dienstag bei einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten.

Signale für Verlängerung bereits am Wochenende

Ministerpräsidenten verschiedener Parteien hatten bereits am Wochenende deutlich gemacht, dass sie keine Grundlage für größere Lockerungen sehen. Eine Senatssprecherin wollte sich am Sonntag nicht zur Position der Berliner Regierung äußern. Man wolle den Beratungen nicht vorgreifen, sagte sie.

Der Mitte Dezember in Kraft getretene Lockdown, der unter anderem die Schließung weiter Teile des Einzelhandels und das Aussetzen des Präsenzunterrichts in Schulen umfasst, gilt bisher bis zum 10. Januar. Die Chefs der Staatskanzleien hätten sich in einer Telefonschalte am Samstag bereits grundsätzlich auf eine Verlängerung verständigt, berichteten mehrere Medien am Sonntag.

Immer mehr Covid-Patienten auf Intensivstationen

Die Belegung der Berliner Intensivstationen mit Covid-19-Erkrankten nimmt weiter zu. Nach Angaben der Krankenhäuser waren es am Samstag 437 Patienten, wie aus dem täglichen Lagebericht des Senats vom Montag hervorgeht. Innerhalb von zwei Monaten hat sich die Zahl verdoppelt und den höchsten Stand seit Ausbruch der Seuche erreicht. Damit sind knapp 35 Prozent der Intensivbetten von Corona-Patienten belegt. Kliniken müssen deshalb planbare Eingriffe verschieben, zwei der drei sogenannten Corona-Ampeln stehen weiter auf Rot.

Eine Quelle: www.rbb24.de

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