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Mann mit Wolfsmaske : Verdächtiger nach Vergewaltigung von Elfjähriger gefasst

Zwei Tage nach der Vergewaltigung einer Elfjährigen hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 43 Jahre alte Mann trug eine Wolfsmaske.

Mann mit Wolfsmaske : Verdächtiger nach Vergewaltigung von Elfjähriger gefasst

Auf einem Bildschirm im Polizeipräsidium präsentiert die Polizei ein Vergleichsbild einer Wolfsmaske.Foto: Wera Engelhardt/dpaWera Engelhardt/dpa

Im Fall der nach Polizeiangaben von einem Mann mit Wolfsmaske vergewaltigten Elfjährigen in München hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Das sagte Sprecher Marcus da Gloria Martins am Donnerstag. Es handelt sich um einen 43 Jahre alten gebürtigen Münchner, teilten die Ermittler am Donnerstag mit. Auf die Spur des Verdächtigen seien die Ermittler durch einen DNA-Treffer gekommen.

Nach Angaben der Beamten war das Mädchen am Dienstag im Münchner Stadtteil Obergiesing von einem maskierten Mann überfallen, in ein Gebüsch gezogen und schwer sexuell missbraucht worden. Details wollte die Polizei am Nachmittag bekanntgeben.

Nach Aussage des Opfers hatte der Mann während der Tat neben der Maske auch Latexhandschuhe getragen, hatte die Polizei am Mittwoch weiter mitgeteilt. Er habe dem Mädchen und dessen Familie nach dem Überfall mit dem Tod gedroht, sollte sie jemandem von dem Vorfall erzählen. Das Mädchen sei dabei körperlich leicht verletzt worden. Die Beamten hegten keine Zweifel daran, dass die Schilderungen des Opfers zutreffend sind.

Der Mann ist demnach einschlägig wegen Kindesmissbrauchs vorbestraft, nach seiner letzten Verurteilung zu vier Jahren und elf Monaten Haft sei seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet worden. Die Auflagen seien aber gelockert worden, zuletzt habe er ab November 2018 in einer psychiatrischen Wohngemeinschaft gelebt.

Die Ermittlungsgruppe „Wolf“ aus 25 Polizisten fahndete nach dem Täter. Gleichzeitig gingen nach Angaben eines Polizeisprechers vom Donnerstag zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung bei der Behörde ein. An Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in dem Gebiet seien Polizisten präsent, sagte der Sprecher.

Landläufig werde eine Tat wie die in Obergiesing als Vergewaltigung bezeichnet, hatte da Gloria Martins am Mittwoch erklärt. Juristisch handele es sich wegen des jungen Alters des Opfers um einen Fall schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. (dpa,AFP)

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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