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Mann beleidigt und schlägt Schwangere (30) – die wehrt sich mit Fahnenstange!

Mann beleidigt und schlägt Schwangere (30) – die wehrt sich mit Fahnenstange!

Zeugen alarmierten die Polizei, die konnte den Mann festnehmen (Symbolbild)
Foto: Timo Beurich

Er schrie: „Fuck you, bitch!“ und trat ihr mit voller Wucht in den Bauch. Weil er wegen seines fehlenden Mund-Schutzes eine Bäckerei verlassen sollte, attackierte ein Kunde (41) brutal eine schwangere Verkäuferin, brüllte ihr noch seinen rassistischen Hass ins Gesicht.

Von Ole Kröning und Timo Beurich

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag in der Bäckerei „Christina Lutum“ an der Giesebrechtstraße. Hinter dem Tresen steht Verkäuferin Nana (30). Sie stammt aus Guinea, ist in der 15. Woche schwanger.

Er ist 1,90 Meter groß und muskulös, kommt gegen 12.30 Uhr in die Bäckerei. Zwar stellt der Mann sich mit ausreichendem Abstand hinter eine Kundin, die gerade bedient wird. Einen Mundschutz trägt er aber nicht.

„Ich kann sie so leider nicht bedienen“, sagt die Mutter eines kleinen Jungen (1) zu ihm. „Sie können aber draußen warten, ich bringe ihnen die Bestellung raus.“ Doch trotz des freundlichen Angebots schreit der sofort los.

„Er brüllte alle Schimpfwörter und Beleidigungen, die man so im Englischen vorbringen kann, nannte mich ,Nigger‘, ,Bitch‘ und so weiter“, sagt die junge Frau der B.Z. Dann ging er. Und kam wenige Minuten später wieder. Als er sich im Eingang aufbaut und wieder brüllt, will sie die Tür schließen.

Der Unbekannte aber tritt ihr mit ganzer Kraft in den Bauch. Die Verkäuferin: „Ich bin auf die Knie gefallen, habe mir dann die vor dem Laden aufgestellte Fahnenstange gegriffen und mich gewehrt.“

Zwei Kollegen und drei junge Männer, die in der Nähe an einem Brunnen sitzen, verhindern am Ende weitere Attacken. Sie übergeben den Schläger der Polizei. Gegen den Polen wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

Aus Sorge um ihr ungeborenes Baby fährt die junge Frau danach zu ihrem Arzt. Dem Kind ist zum Glück nichts passiert.

 

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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