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Lehrer sollten Zeit in die Zukunft ihrer Schüler investieren

Lehrer sollten Zeit in die Zukunft ihrer Schüler investieren

Lehrer müssen in der Corona-Krise ihren Beitrag leisten, um die Defizite der Schüler auszugleichen, findet B.Z.-Redakteurin Katja Colmenares
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentral

In Brandenburg haben sich kaum Lehrer für das Bildungsprogramm in den Ferien gefunden. Dazu ein Kommentar von B.Z.-Redakteurin Katja Colmenares.

Liebe Lehrerinnen und Lehrer in Brandenburg, bitte entschuldigen Sie, wenn ich Sie jetzt mit dieser Frage alle über einen Kamm schere. Doch warum lassen Sie Ihre Schüler im Stich?

Sie wissen, dass die leistungsschwachen Kinder in Ihren Klassen auf der Strecke bleiben werden, wenn diese nicht jetzt die Chance bekommen, ihre Lerndefizite aufzuholen.

Ja, auch für Lehrer waren die vergangenen Monate anstrengend. Natürlich haben Sie, wie alle anderen auch, Sommerferien verdient. Doch müssen es wirklich sechs Wochen (jaja, ich weiß, davon müssen sicher noch Präsenztage abgezogen werden) sein?

Die Idee der Lehrangebote in den Ferien ist nur gut, wenn Lehrer mitziehen. Weder unbezahlt, noch nonstop. Es geht darum, ein bisschen Zeit in die Zukunft der Kinder zu investieren, die Ihnen anvertraut wurden. Wer, wenn nicht Sie!

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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