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Länderchefs im Norden gedenken der Corona-Toten

Gemeinsam mit ihren Amtskollegen haben auch die Ministerpräsidenten im Norden der Corona-Toten gedacht. «Fast 80 000 Menschen sind seit dem Beginn der Pandemie in Deutschland an oder mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Jeder und jede Einzelne hinterlässt eine Lücke: im Leben der Angehörigen, der Freunde, Kollegen und Nachbarn, in seinem beruflichen und privaten Umfeld», sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) anlässlich der zentralen Gedenkfeier in Berlin. Er sprach den Hinterbliebenen sein herzliches Beileid aus. «Die Pandemie macht uns jeden Tag bewusst, wie wichtig die Gesundheit und die menschliche Nähe für unser Leben ist – und dass wir aufeinander achten müssen.»

Länderchefs im Norden gedenken der Corona-Toten

© dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt zur Gedenkfeier in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte im Januar die Gedenkaktion «#lichtfenster» ins Leben gerufen. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erinnerte am Sonntag an die Aktion, bei der die Menschen am Abend Kerzen ins Fenster stellen sollen. «Ich wünsche mir, dass wir am 18. April gemeinsam an die Verstorbenen erinnern und die Angehörigen stärken. Wir können dazu nicht zusammenkommen. Aber wir können gemeinsam mit Kerzen ein starkes Signal senden.»

Schleswig-Holsteins Länderchef Daniel Günther (CDU) warb zudem für mehr Achtsamkeit in der Corona-Pandemie. «Die meiste Zeit drehen sich unser aller Gedanken im Moment darum, Menschen zu schützen, sie vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu bewahren. Die Politik mit dem Blick auf das ganze Land – jede und jeder von uns mit dem Blick für die Mitmenschen, die Familie, Freunde und Verwandte.» Gerade in diesen Tagen, in denen sich das Virus noch einmal in Deutschland auszubreiten versuche, seien die Kerzen «ein Symbol, besonders achtsam zu sein».

Das symbolische Gedenken sollte am Vormittag von einem ökumenischen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin sowie am Nachmittag von einer Veranstaltung im Konzerthaus Berlin mit Hinterbliebenen umrahmt werden. Beide Veranstaltungen sollten im Fernsehen übertragen werden.

Eine Quelle: www.berlin.de

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