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Labbadia: Sieg gegen Schalke ist Pflicht

Zum Jahresauftakt kommt es im Berliner Olympiastadion gleich zu einem Krisengipfel. Hertha BSC will nach den jüngsten Enttäuschungen gegen Mainz 05 (0:0) und den SC Freiburg (1:4) endlich den Grundstein für positive Konstanz demonstrieren. Schalke 04 kommt am Samstag (18.30 Uhr/Sky) mit dem neuen Trainer Christian Gross in die Hauptstadt. Für Königsblau steht als Schlusslicht der Fußball-Bundesliga noch mehr auf dem Spiel.

Labbadia: Sieg gegen Schalke ist Pflicht

© dpa

Trainer Bruno Labbadia steht vor Spielbeginn an der Seitenlinie.

Ausgangslage: Der FC Schalke 04 braucht nach 29 vergeblichen Versuchen dringend einen Sieg. Sonst ist der Negativrekord von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/66 nur noch ein Spiel entfernt. Hertha BSC hat als Tabellen-14. drei Punkte aber fast genauso nötig. Hertha-Coach Bruno Labbadia weiß genau, dass bei einer Niederlage der Gegenwind für ihn – wie für Manager Michael Preetz – beträchtlich werden dürfte. «Wir wollen ins neue Jahr mit einem Sieg im Heimspiel», sagte Labbadia.

Personal: Kapitän und Abwehrchef Dedryck Boyata fällt mit einer gravierenden Fußprellung aus. Niklas Stark dürfte für den Belgier aus der Secherzone zurück in die Viererkette beordert werden. Im Mittelfeld ist damit Platz für Lucas Tousart oder Vladimir Darida. Matheus Cunha steht nach seinem Lustlos-Kick gegen Freiburg (1:4) unter besonderer Beobachtung. Die Frage ist, ob der Brasilianer wirklich fit ist. Offen ist auch noch, ob Labbadia mit Anpfiff auf Rückkehrer Jhon Cordoba setzt, der zwei Monate mit kaputtem Knöchel pausieren musste. Sonst dürfte nochmal Krzysztof Piatek vorspielen.

Zitat: Hertha-Manager Michael Preetz: «Wir müssen uns dieser Situation stellen und einen guten Einstieg in das neue Jahr schaffen. Wir wollen unsere Punkteausbeute jetzt unbedingt verbessern.»

Besonderes: Hertha BSC ist das letzte Bundesliga-Team, gegen das Schalke 04 ein Pflichtspiel gewinnen konnte. Am 4. Februar 2020 gewann Königsblau im Pokal-Achtelfinale gegen die Berliner 3:2 nach Verlängerung. Hertha-Trainer war damals noch Jürgen Klinsmann.

Eine Quelle: www.berlin.de

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