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Kunst: Teure Immobilien: Auch für Galerien wird es schwieriger

Kunst: Teure Immobilien: Auch für Galerien wird es schwieriger

Die Berliner Kunstszene kämpft mit steigenden Mietpreisen. Montag, 06.04.2015, 09:23 Der Druck auf dem Berliner Immobilienmarkt hat Folgen für die Galerien.

„Es wird natürlich schwieriger, aufstrebende Künstler zu zeigen“, sagte die Leiterin des Landesverbandes Berliner Galerien, Anemone Vostell (48), der Deutschen Presse-Agentur. Sie forderte die Politik auf, bei der Stadtplanung nicht nur an Ateliers zu denken, sondern auch an Räume für die Vermittlung und den Verkauf von Kunst. Berlin sei aber nicht gefährdet, durch immer noblere Immobilien langweilig zu werden. „Das ist Unkerei“, sagte Vostell. Die Stadt sei eben nicht schick und teuer, sondern kreativ und spannend. Bis zum Jahr 2020 sollen in Berlin 2000 neue Ateliers für freischaffende Künstler entstehen. Das hatte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) vergangene Woche angekündigt. Nach Schätzungen des Senats leben bis zu 10 000 professionelle Künstler aus aller Welt in Berlin. Angezogen von den einst niedrigen Mieten und dem kreativen Image, leiden sie inzwischen unter der Verdrängung durch teure Immobilienprojekte.

Eine Quelle: www.focus.de

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