Dnachrichten.de

Küssen verboten für TV-Star Roman Knižka

Küssen verboten für TV-Star Roman Knižka

Roman Knižka ist von der Mutter seiner Söhne getrennt, lebt mit der Revue-Tänzerin Nele Herrmann zusammen
Foto: Ralf Günther

Mit der schönen Julia Koschitz (46) hätte die Kussszene sicher Spaß gemacht. Doch beim Dreh zum ARD-Film „Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht“ (24. April, 20.15 Uhr) herrschten strenge Corona-Regeln. Also blieb Frau Koschitz ungeküsst und Hauptdarsteller Roman Knižka (51) bleibt nur die Vorstellung …

B.Z.: Der Dreh musste wegen Corona mittendrin abgebrochen werden. Sahen denn beim Weitermachen noch alle gleich aus?

Roman Knižka: Na ja, manche hatten inzwischen Farbe bekommen (lacht). Heino Ferch hätte für seine Rolle blass sein müssen, war aber braun gebrannt, weil er die ganze Zeit im Garten verbrachte. Ich war auch braun gebrannt, aber für meine Rolle passte es. Vorm ersten Lockdown war ich noch braun geschminkt und danach nicht mehr, weil auch ich Zeit genug hatte, in der Sonne zu sitzen.

Küssen verboten für TV-Star Roman Knižka

Die angeblich Verstorbenen: Anke (Sabine Waibel) und Enno (Roman Knižka) (Foto: ARD Degeto/Torsten Jander .)

So lässt sich eine Pandemie aushalten?

2020 musste ich schon sehr darben, über Monate. Jetzt habe ich den Eindruck, es wird wieder eine Menge gedreht, aber es bleibt reduziert.

Ist Küssen vor der Kamera jetzt ebenfalls verboten?

Tatsächlich hätte es eine Kussszene geben sollen, die gestrichen wurde. Das bedauere ich wahnsinnig. Ich sehe mir Kussszenen nicht nur gern an, sondern spiele sie auch gern, wenn sie gut gemacht sind.

Sie sind in Sachsen geboren und im Sommer 1989 aus der DDR geflohen, um Schauspieler zu werden …

Zuerst zog es mich dahin, wo ich mich freier fühlen konnte. Als Kind spürt man das nicht so. Ich hatte sogar eine schöne Kindheit, aber als Jugendlicher hatte ich durch Westverwandte den Vergleich und hatte nicht das Gefühl, dass es in der DDR besser wird. Ich habe dann abgewartet, bis ich volljährig war, um meine Eltern da nicht mit reinzuziehen.

Wann trauten Sie sich dann nach Berlin, wo Sie mittlerweile seit über 20 Jahren leben?

Trauen trifft zu, denn es war ja die Stadt, in der es in jeder Himmelsrichtung in den Osten ging. Aber ich hatte ja meine Gründe, aus dem Osten abzuhauen. Soll ich wirklich wieder so tief in den Osten zurück? Dann habe ich es doch gewagt und habe seitdem viel gewonnen.

Was heißt das?

Also ich bin nicht gänzlich zufrieden mit dieser Stadt, aber ich kann mich hier gut ausleben.

Was stinkt Ihnen denn?

Die Verkehrspolitik missfällt mir sehr. Damit stiftet man Unzufriedenheit – nicht nur bei Autofahrern.

Küssen verboten für TV-Star Roman Knižka

Roman Knižka am Kreuzberger Engelbecken im Gespräch mit Markus TschiedertFoto: Ralf Günther)

Wie bewegen Sie sich hauptsächlich durch Berlin?

Neulich war ich joggen und hatte plötzlich keine Lust mehr. Da habe ich mir so einen Roller geschnappt. Ich mache auch Carsharing. Tatsächlich habe ich mir aber jetzt einen großen Opel angeschafft, weil es bestimmt noch dauern wird, bis man mit der Familie wieder in den Flieger steigen kann.

Für Ausflüge mit Ihren beiden Söhnen?

Ja, für die ist es momentan auch nicht leicht. Mein 15-Jähriger steckt mitten in der Pubertät, allerdings mit angezogener Handbremse. Wenn ich mich zurückerinnere, ist man in dem Alter mit der Clique unterwegs. Da vermischen sich Jungs und Mädels. Das findet zurzeit gar nicht statt. Ich weiß noch nicht, wohin das führt. Aber es kann doch nicht sein, dass man erst mit 20 sein erstes Mädchen küsst. Das bedaure ich sehr.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More

Privacy & Cookies Policy