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Kommunen: Entsorgung illegalen Mülls kostet Millionen

Kommunen: Entsorgung illegalen Mülls kostet Millionen

Berliner laden an Zehntausenden Stellen der Stadt illegal Sperrmüll ab.

Dienstag, 31.01.2017, 13:13

Im Tiergarten liegen alte Matratzen, an Straßen in Friedrichshain stehen kaputte Schränke und öfter stößt man in Berlin auch auf Autowracks ohne Nummernschild. Besonders in der Innenstadt sind viele Anwohner genervt und melden den illegalen Müll den Behörden.

Berliner laden jedes Jahr an Zehntausenden Stellen der Stadt illegal Sperrmüll, alte Elektrogeräte, Baumüll, Gartenabfälle oder sonstigen Unrat ab. In den vergangenen beiden Jahren kostete die Müllbeseitigung das Land jeweils knapp vier Millionen Euro, die von der Stadtreinigung BSR in Rechnung gestellt wurde. Das antwortete die Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage der CDU. Über die im Juli 2016 eingeführte App „Ordnungsamt-Online“ und die schon vorher mögliche Internet-Meldung haben Tausende Berliner den Ordnungsämtern Missstände gemeldet.

Das Land zahlte für die Müllentsorgung 2015 3,94 Millionen Euro und 2016 bis Ende November 3,79 Millionen Euro. Am schlimmsten ist die Situation in den Innenstadtbezirken. Im Bezirk Mitte meldeten Anwohner im vergangenen Jahr 12 775 Mal Müll auf Straßen und Plätzen. 9400 Mal ging es um Sperrmüll, rund 2500 Mal um Elektroschrott, mehr als 400 Mal waren es Bauabfälle, dazu kamen 52 Autowracks. Moabit, Wedding und Gesundbrunnen waren die am meisten belasteten Stadtteile.

In Neukölln, und hier besonders im schwierigeren Nordteil, gab es ebenso rund 10 000 Meldungen. In Friedrichshain-Kreuzberg liegen erst seit September Statistiken vor, aber allein die Boxhagener Straße, die Rigaer Straße und die Görlitzer Straße am Park wurden in den drei Monaten jeweils mehr als 100 Mal genannt.

Eine Quelle: www.focus.de

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