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Kalayci: Berlin bekommt neuen Impfstoff – von AstraZeneca

Kalayci: Berlin bekommt neuen Impfstoff – von AstraZeneca

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) kündigt an, dass Berlin zwei Lieferungen mit Impfstoff von Astra Zeneca bekommt (Archivfoto)
Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Endlich gute Nachrichten beim Thema Impfstoff für Berlin! Am Samstag teilte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) mit, wann die ersten Dosen von AstraZeneca geliefert werden sollen.

Demnach gibt es zwei Termine: 26.400 Dosen sollen am 7. Februar und 40.800 Dosen am 17. Februar geliefert werden. Nähere Details waren zunächst nicht bekannt. 

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Vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern hat die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) die Bundesregierung dazu aufgerufen, für mehr Planungssicherheit bei der Lieferung von Corona-Impfstoffen zu sorgen. „Die Unsicherheit ist für die Länder zu groß. Es kommt tröpfchenweise an, und es ändert sich viel zu viel“, sagte Kalayci am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Sie sieht den Bund in der Pflicht, sich um sichere Lieferpläne zu kümmern. Beschlossen hätten die Gesundheitsminister der Länder am Samstag noch nichts, sie hätten sich auf den Montagabend nach dem nationalen Impfgipfel vertagt.

Was die Reihenfolge für Impfungen angeht, so warnt Kalayci davor, nun die Diskussion über das Bevorzugen bestimmter Berufsgruppen neu zu starten. „Ich rate dazu, an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission festzuhalten. Als nächste Gruppe wären dann die chronisch Kranken zu berücksichtigen.“

So geht es in den Berliner Impfzentren weiter

Die Kapazitäten der drei Berliner Impfzentren sollen trotz der Lieferengpässe nicht eingeschränkt werden. „Für die nächsten Wochen reicht der Impfstoff“, sagte die Sprecherin der Impfzentren, Regina Kneiding, der dpa. Auf Wunsch der Senatsverwaltung werde die Öffnung des vierten Zentrums im Velodrom im Bezirk Pankow noch im Februar geplant. Derzeit gebe es in den Impfzentren täglich rund 3000 Impfungen, diese Größenordnung sei auch für die nahe Zukunft zu erwarten.

Auch bei Öffnungszeiten und der Zahl der Schichten, in denen Ärzte und Helfer in den Impfzentren arbeiten, seien keine Änderungen vorgesehen, sagte Kneiding. Das gilt genauso für die Zahl der Helferinnen und Helfer – etwa die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). „Wir bereiten uns weiterhin auf den Vollbetrieb vor.“

Die Impfzentren in der Arena-Halle in Treptow, im Erika-Heß-Eisstadion im Wedding und unterm Funkturm auf dem Messegelände sind alle nicht voll ausgelastet. Dafür fehlt es an ausreichend Impfstoff.

Die Gesundheitsverwaltung teilte auf Anfrage mit, für Sonntag seien 3600 Dosen des Moderna-Impfstoffs angekündigt, für Dienstag 29.250 Dosen des Biontech-Impfstoffs und für den Dienstag darauf weitere 35.100. Und nun sollen noch die Dosen von AstraZeneca hinzu kommen.

Durch die Lieferverzögerungen gebe es Einschränkungen bei den Möglichkeiten, Termine in naher Zukunft zu buchen. Alle Zusagen für Biontech-Impftermine in Impfzentren, in mobilen Teams und in den Krankenhäusern gelten den Angaben zufolge aber weiter. „Nur im Fall einiger Termine für Moderna-Impfstoff im Erika-Heß-Stadion musste eine Verschiebung um eine Woche vorgenommen werden.“ Alle davon Betroffenen seien kontaktiert und die Terminverschiebung mit ihnen abgestimmt worden, so die Gesundheitsverwaltung. 

Mit dpa

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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