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Jared Leto gesteht: Ich habe einen Hang zum Masochismus

Jared Leto gesteht: Ich habe einen Hang zum Masochismus

Jared Leto bei der LACMA Art and Film Gala 2019 im Los Angeles County Museum of Art
Foto: picture alliance/dpa

Die Haare strähnig, die Augen finster, die Zähne kaputt – und der Bauch ist dicker. Für seinen neuen Film „The Little Things“ hat sich Jared Leto (49, „Dallas Buyers Club“) optisch stark verändert – mal wieder.

Für den Oscar-Preisträger und Sänger (Thirty Seconds to Mars) ist das ein Teil des Spiels. „Ich habe wohl einen Hang zum Masochismus“, sagt er zu BILD am SONNTAG. „Es war mir wichtig, dass wir einen einzigartigen Charakter kreieren. Nicht jeder Teil meines Jobs ist Spaß. Es ist okay, für gute Arbeit zu leiden.“

Darum hat er sich seinen Bauch auch angefuttert: „Der war schon echt. Aber danach habe ich wieder sehr gesund gegessen. Ich achte auf meine Fitness und mein Gewicht.“ In dem Thriller spielt Leto einen Serienkiller, der von einem alten (Denzel Washington, 66) und einem jüngeren Polizisten (Rami Malek, 39) gejagt wird.

Jared Leto gesteht: Ich habe einen Hang zum Masochismus

Schmieriger Typ: Jared Leto in seiner neuen Rolle (Foto: picture alliance)

Doch irgendwann wird es Jared Leto in Hollywood regelmäßig zu viel. Dann nimmt er sich längere Auszeiten. „Wenn du kreativ bist, kostet dich das sehr viel Kraft, physisch und psychisch“, erzählt er. „Ab und zu ist es empfehlenswert, sich einfach mal von der Welt abzukapseln, in einen Wald oder in die Wüste zu verschwinden.“

Jeder solle das ausprobieren. „Das ist wie eine Heilwasser-Behandlung. Du kommst gestärkt aus dieser Isolation heraus. Je älter ich werde, desto mehr liebe ich diese Solo-Touren.“

Angst, vergessen zu werden, hat Jared Leto nicht. „Hollywood ist nicht gut für die Seele. Diese Industrie kann dich schnell mit Haut und Haaren auffressen.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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